39 Sgb xi Verhinderungspflege

Sgb xi Präventionspflege

Infopräventionspflege § 39 SGB XI.doc. wurde die Möglichkeit der Vorsorge geschaffen. Betreuungsstufen 2 bis 5 Kurzzeitpflege oder Prävention. Die Vorsorge ist im SGB XI in § 39 SGB XI geregelt.

Die GR zu den Leistungsvorschriften des SGB XI vom 22.12.2016.

39 SGB XI Heimpflege bei Vorbeugung der Betreuungsperson

Ist eine pflegerische Person durch Urlaub, Erkrankung oder aus anderen Ursachen an der Betreuung verhindert, trägt die Pflegeversicherung die nachweislich entstandenen Aufwendungen für die notwendige Ersatzversorgung für maximal sechs Kalenderwochen; 34 Abs. 2 S. 1 findet keine Anwendung. Vorraussetzung ist, dass der Betreuer den Patienten in seiner Heimumgebung vor der ersten Prävention wenigstens sechs Monaten betreut hat und dass der Patient zum Präventionszeitpunkt als Pflegestufe 2 oder höher einstufig ist.

Der Aufwand der Pflegeversicherung kann bis zu 1.612 EUR pro Jahr betragen, wenn die Ersatzbetreuung durch andere Personen erfolgt, die mit dem Patienten bis zum zweiten Grad verbunden oder ihm nahe stehen oder im gleichen Haushalt wie der Patient sind. Aus nicht verbrauchten Kurzzeitpflegemitteln nach 42 Abs. 2 S. 2 kann der Unterstützungsbetrag nach Abs. 1 S. 3 um bis zu 806 EUR auf bis zu 2.418 EUR pro Jahr angehoben werden.

Die Höhe des Erhöhungsanspruchs bei Invalidität wird auf den Unterstützungsbetrag für kurzfristige Pflege gemäß 42 Abs. 2 S. 2 anrechenbar. Bei einer Ersatzbetreuung durch pflegebedürftige Personen, die bis zum zweiten Grad mit dem Patienten verheiratet sind oder in derselben Gemeinde wohnen, dürfen die Kosten der Pflegeversicherung den Pflegebetrag nach 37 Abs. 1 S. 3 bis zu sechs Wochen nicht übersteigen.

Führen die in S. 1 bezeichneten Personengruppen die Ersatzversorgung gewinnbringend durch, so können die Kosten der Pflegeversicherung unbeschadet des Satzes 1 S. 3 den Betrag der Erstattung ausmachen. Wird das Pflegegeld in Form des Betreuungsgeldes von Pflegekräften gezahlt, die mit dem Patienten bis zum zweiten Grad verbunden sind oder mit ihm im selben Haushalt wohnen, so kann die Pflegeversicherung gegen Vorlage des Nachweises die notwendigen Kosten der Pflegekraft im Rahmen der Ersatzbetreuung übernehmen.

Der Aufwand der Pflegeversicherung nach Sätze 1 und 3 darf zusammen den Betrag der Leistung nach Abs. 1 S. 3 nicht überschreiten; Abs. 2 gilt.

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