Aktuelle Themen Pflege und Gesundheit

Themenschwerpunkte Pflege und Gesundheit

Die Kritiker kommentieren einen aktuellen Entwurf als "Kontrollverlust in der Gesundheitspolitik". Bundesgesundheitsministerin will Krankenschwestern aus Südosteuropa nach Deutschland holen. Die BMG präsentiert die wichtigsten Themen aus dem Gesundheitsbereich. Informieren Sie sich über Krankenversicherung, Pflege oder Prävention. Wellness, Fitness, Prävention und Gesundheit: Die wichtigsten Neuigkeiten der letzten zwei Wochen auf einen Blick.

Unser Standpunkt zu tagesaktuellen pflegepolitischen Themen

Nachfolgend werden die Standpunkte von ver. di zu pflegerischen Themen aufgeführt. ver. di fordert auch einen bundesweit bindenden personellen Schlüssel in der Seniorenpflege. Das heute vorgestellte Studienergebnis des Bundespflegekommissars Karl-Josef Laumann belegt den hohen Handlungs- und Kostendruck. ver. di fordert daher die Regierung auf, konkrete Schritte zu unternehmen und die angekündigte Reform dazu zu verwenden, die Rahmenbedingungen für die Arbeit wesentlich zu optimieren und dafür zu sorgen, dass die Institutionen auch wirklich einen angemessenen Arbeitslohn zahlen.

"Seniorenpflege ist so eng mit den Menschen verbunden wie kaum ein anderer Berufsstand. Daß sich viele Unternehmer das Mitgefühl ihrer Mitarbeitenden so unverschämt zunutze machen können und ihr grosses Commitment ein Ende haben muß", unterstreicht Buhler. In den Pflegeberufen muss generell eine Aufwertung erfolgen. "Die Krankenschwester muss monatlich mind. 3000 EUR aufbringen. "Geringe Gehälter, der Druck zur Teilzeitarbeit, befristete Arbeitsverträge ohne materielle Gründe und zu wenig Arbeitskräfte würden das Arbeitsgebiet nicht ansprechen.

Zur Beendigung des Wettbewerbs um die günstigsten Gehälter strebt ver. di einen bundesweit verbindlichen Gesamtarbeitsvertrag für die Seniorenpflege an, da in allen Ländern die gleichen Leistungen gleich vergütet werden müssen. Basis dafür ist der Kollektivvertrag für den Öffentlichen Sektor. ver. di fordert seit längerem eine Überarbeitung der ursprünglichen Begriffsbestimmung des Pflegebedarfs, die sich im Wesentlichen am Unterstützungsbedarf bei körperlicher Einschränkung orientieren und in wenigen Augenblicken bemessen ist.

Nach Anhörung mehrerer Fachkommissionen und Experten durch die Bundesregierung seit 2006 wurden die Fachvorschläge im Pflegeverstärkungsgesetz II implementiert. Die jetzt angekündigte Reform der Pflege muss daran gemessen werden, ob für die Menschen in der Pflege und Betreuung signifikante Fortschritte erreicht werden. Betroffen sind die Pflegebedürftigen und deren Angehörige sowie das Pflegepersonal.

Bei der Vernehmung des Vereins begrüßte ver. di den paradigmatischen Wandel in der Pflege. Für die individuelle Betreuung von Menschen mit Pflegebedürftigkeit ist ausreichend qualifiziertes Fachpersonal vonnöten. Bei den Einnahmen der Langzeitpflegeversicherung bietet die von ver. di angebotene und zu finanzierende umfassende Versorgungsversicherung gute und umsetzbare Lösungsansätze.

Nach Ansicht der Vereinten Dienstleistungsunion besteht ein dringender Bedarf an der Entwicklung von Pflegestufen, um eine echte Qualitätsvergleichbarkeit bei der Wahl der Leistungserbringer zu gewährleisten. Der Pflegebedürftige muss mit seinen persönlichen Bedarfen im Zentrum stehen. Nur durch die Einbeziehung der Patienten, ihrer Familienangehörigen und Betreuer in die weitere Entwicklung des Qualitätssicherungsprozesses kann echte Klarheit geschaffen werden.

Künftig muss es mehr Offenheit bei den Bedingungen der Arbeit geben. Denn nur wo gute Bedingungen herrschen, kann gute Qualität erhalten werden. Kriterium für gute Betriebsbedingungen sind z.B. für VERDIA:: Bei guten Arbeitsverhältnissen und gutem Angebot beträgt die Fluktuationsrate fast nullprozentig. Bei ungünstigen Arbeitsverhältnissen sind über 38% bekannt.

Sind die Arbeitnehmerinteressen repräsentiert? Wird die Arbeit hinreichend vergütet? Der Kollektivvertrag für die öffentliche Hand eröffnet hier eine Gegenüberstellung. Kann das Pflegepersonal seine Ausbildung nach Bedarf fortsetzen? Eine wichtige Anlaufstelle für die Messung der Qualität ist der Konzernbetriebsrat oder die Arbeitnehmervertretung. ver. di engagiert sich dafür, die Arbeit in der Seniorenpflege attraktiv zu gestalten.

Was am dringendsten ist, ist eine höhere Vergütung und mehr Mitarbeiter. Eine Zwischenstufe zur Wiederherstellung der Ordnung ist ein allgemein verbindlicher Kollektivvertrag. Um sicherzustellen, dass genügend Mitarbeiter zur Verfügung stehen, um den Bedürfnissen der Betreuungsbedürftigen gerecht zu werden, sind bindende und vor allem bundesweite rechtliche Anforderungen erforderlich. Daher muss aus Sicht von ver. di eine bindende Personalbeurteilung eine hinreichende Ausrüstung mit qualifiziertem Pflegepersonal und anderen Facharbeitern sicherstellen, die eine bedarfsorientierte und qualitätsgerechte Belieferung möglich macht - und zwar ungeachtet der Cash-Situation der Kostentragenden oder der Renditeerwartungen der privaten Heimbetreiber.

Eine Pflegebedarfsermittlung muss sich an den jeweiligen Pflegebedürfnissen und dem darauf aufbauenden einheitlichen Methoden- und Richtlinienspektrum (Qualitätsstandards) orientieren. Die erforderlichen Pflegemaßnahmen sind anhand der Pflegehinweise zu beurteilen. Das Ausmaß des Hilfsbedarfs ergibt sich aus der Lage des Menschen, dem Ausmaß seines Pflegebedarfs und dem Wohnumfeld.

Die Dienstleistungen aller am Pflege- und Therapieprozess beteiligter Berufsgruppen müssen in die Ermittlung der Anforderungen einbezogen werden. Supportkonzepte, die mehr Mitarbeiter erfordern?). Bei der Beurteilung des Personalbedarfs sind die besonderen Merkmale der Einrichtung zu berücksichtigen. Bei der Umsetzung der "erforderlichen Pflegezeiten" in Personalbedarfe müssen Zeitschwankungen beachtet werden. Bis zu einem gewissen Grad soll weiteres Fachpersonal für Notfallsituationen zur Verfügung gestellt werden (z.B. zusätzliche Ausgaben durch Aufnahme zu Hause, Anwohner in der Sterbephase, Krisenphasen).

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