Allein Leben im Alter

Das Alleinleben

Im Alter allein zu leben ist etwas, das man lernen muss. Nachfolgend einige Tipps für den Umgang mit dem Alleinleben im Alter. Die Einsamkeit im Alter: Tipps für ein glückliches Alleinleben. Aber Sie können wieder glücklich sein, wenn Sie einige Ratschläge zur aktiven Gestaltung Ihres Lebens beachten. Das Alleinleben birgt immer die Gefahr der Einsamkeit.

Alleine leben

Mehr und mehr Menschen leben allein, ehrenamtlich oder weil ihre Lebensbedingungen so entstanden sind. Deine Gemeinde ist da. Auch wenn das Leben zu zweit oder in einer Eltern-Kind-Gemeinschaft immer noch die Regel ist, zeigt die Statistik, dass immer mehr Menschen allein in der Schweiz sind. Vor allem in der zweiten Hälfte des Lebens leben viele Menschen in Single-Haushalten.

Auf ein von Kindern geprägtes Familienleben folgen ein Leben für zwei und dann, besonders für sie selbst. Natürlich unterhalten auch allein stehende Menschen eine Vielzahl von Verbindungen und sind meist in ein familiäres Netzwerk eingebunden. Nichtsdestotrotz ist diese Lebensweise mit eigenen Problemen und Problemen verbunden. Natürlich sind nur die Lebenden in allen Pfarrangeboten erwünscht.

Sie können in Notfällen mit den Pfarrern Ihrer Gemeinde, der Sozial- oder der Heirats-, Lebens- und Schwangerenberatung "elbe" in Luzern zusammentreffen. Auf einmal allein? Bei vielen Lebenslagen sind die Menschen auf einmal allein. Einkaufen und für nur eine einzige Person zubereiten, allein am Spieltisch zu speisen kann eine Last sein.

Aus Alleinsamkeit wird rasch Vereinsamung. Sie werden in Ihrer Gemeinde viele Gelegenheiten haben, neue Menschen in entspannter Umgebung kennen zu lernen (Gottesdienste, Aperitifs, Partys, Mittagessen). Die Pfarrer und Sozialarbeiterinnen freuen sich, mit Ihnen zu reden, um neue Lebensformen zu ergründen.

Alleine leben - zwei Facetten einer Münze

Zahlreiche Alleinstehende leben ein gutes Leben und genießen die damit verbundenen Freiräume, sofern die Finanzmittel dies erlauben. Der Begriff "Single" ist mit vielen klischeehaften Begriffen verbunden. Es tut Ihnen entweder leid für alleinstehende Menschen oder für Menschen, die allein leben, weil sie niemanden finden, mit dem sie ihr Leben haben. Tatsache ist jedoch, dass ein großer Teil der allein stehenden Menschen ein ebenso gutes Leben wie alle anderen Menschen sowohl bei der Arbeit als auch zu Hause hat.

Wenn man sein Leben so organisieren kann, wie man es sich vorstellt, ist es sicherlich ein Gewinn und eine Befreiung. Doch so wie keine Beschlüsse gefasst werden müssen, müssen auch alle damit verbundenen Arbeiten, zum Beispiel im Rahmen des Haushalts, alleine erledigt werden. Die " Sozialfamilie " hat eine große Wichtigkeit im Leben einzelner Menschen: Freunde, Arbeitskollegen - all jene Menschen, mit denen sie sich austauscht und die einen Teil der Aufgabe der leiblichen Familien übernehmen: ihre freie Zeit miteinander verbringen, sich bei Krankheiten gegenseitig pflegen, einander zuzuhören und sich gegenseitig zu unterstützen.

Das Knüpfen und Pflegen von außerfamiliären Sozialkontakten erfordert mehr Zeit und Geld. Ein Netzwerk im Rückblick zu bauen ist viel schwerer, als es ein Leben lang zu pflegen. Sie revanchiert sich längstens im Rentenalter, wenn soziale Beziehungen ausbleiben. Ein Weg, im Alter nicht einsam zu werden, ist die Vereinigung von gleich gesinnten Menschen.

Ungefähr ein halbes Jahr lang trifft sich ein gutes Drittel der Basler Frauengruppe der AUF (Working Group of Independent Women and Men) einmal im Jahr und besucht zusammen Kulturveranstaltungen oder organisiert einen Referent zu einem bestimmten Schwerpunkt. Wenn eine der beiden ins Krankenhaus muss, weiß es jemand anders. Gesundheitseinschränkungen sind ein großes Hemmnis für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Denn je weniger beweglich ein Mensch ist, desto mehr soziale Isolierung entsteht, weil immer weniger Menschen mit anderen Menschen außerhalb des Hauses in Kontakt kommen. Wenn man einmal an dem Ort steht, an dem nichts von selbst geht und kein Lebenspartner und keine weiteren Kleinkinder da sind, die Unterstützung leisten können, dann ist das wohl die größte Furcht vor den einzelnen.

Vielleicht befinden Sie sich dann in einem preiswerten Wohnhaus oder einem zweiten Seniorenheim, umringt von Menschen, die Sie nicht mögen. Der kein Bargeld hat, nicht an sozialen Veranstaltungen teilhaben kann oder Hemmschwellen hat, Menschen einladen zu wollen, weil man ihnen nichts anbiet. Ein Alleinstehender, der sich keinen Urlaub erlauben kann, sagte, sie habe ein eigenes Feiertagsritual eingeführt:

Dann telefoniert sie nicht, beteiligt sich nicht am sozialen Leben im Hause und macht keine täglichen Sachen. Ich weiß, dass seine Schwägerin sich um einen einzigen, über fünfzigjährigen Mann kümmert, der durch das Berufsnetz gestürzt ist und nun zum Teil von Sozialleistungen profitiert. Ist ein Mann verheiratet oder hat er eine Affäre, ist es weniger auffällig, dass er keinen Hausstand haben kann.

Noch heute leben viele Jugendliche bis weniger Jugendliche im Haus selbst. Mir selbst sind mehr allein stehende Damen als Herren bekannt, die ihr Leben unter Kontrolle haben. Ich stelle oft fest, sowohl bei Mann als auch bei Frau, dass sie sich selbstständig machen und ihre Pensionskassengelder anfassen.

Dies ist eine tödliche Wahl, denn es ist unmöglich, im Pensionsalter nur von der Rentenversicherung zu leben. Infolgedessen sind sowohl Mann als auch Frau auf Zusatzleistungen abhängig. Aber auch ledige und seit jeher berufstätige Mütter sind oft auf Zusatzleistungen im Alter angewiesen. 2. Leben als Einzelperson ist in der Regel sehr aufwendig.

Sie können keine Wohnkosten aufteilen oder kaum von speziellen Angeboten für Lebensmittel Gebrauch machen, weil die Pakete zu groß sind. Das Steuerwesen weiß auch kaum etwas über Abzugsmöglichkeiten für Menschen, die sich nicht an den Ausgaben beteiligen können. Neben der erhöhten Steuerlast kommen einige der Leistungen, die einzelne Personen in die Sozialversicherung und in Pensionsfonds einbringen, anderen zugute. Politiker diskutieren die so genannten Ehestrafen, aber nie die finanziellen Belastungen, die Menschen, die allein leben, zu ertragen haben.

Für Politikern erscheint es nicht interessant, einzelne Menschen zu repräsentieren. Politisch haben Singles keine Interessenvertretung, obwohl es in der heutigen Zeit über eine Millionen Einpersonenhäuser gibt. Außerdem schwindet meine Kraft durch die vielen Jahre der Mehrfachbelastung, die ich im Pensionsalter erleide! In Bezug auf alle Benachteiligungen und das Fehlen von Lobbying in der Einzelpolitik stimme ich Ihnen voll und ganz zu.

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