Alt Lehndorf

Altes Lehndorf

Die Kreuzgemeinde Alt-Lehndorf in Braunschweig, Braunschweig, Germany. In einem alten Braunschweiger Fachwerkhaus mit Terrasse, Garten und überdachtem Grillplatz feiern Sie auf eigene Faust. Zur Propstei Braunschweig in der Landeskirche Braunschweig gehört die Kindertagesstätte der evangelischen Kreuzkirche Alt Lehndorf in Braunschweig. Neue DG mit Balkon - Alt-Lehndorf. Informationen zum Pflegeheim Senioren-Pflegeheim Alt-Lehndorf GmbH.

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Das erste kartographische Abbild Lehndorfs im offiziellen Atlas des Landes von Gottfried Mascop, das im Jahre1574 in der Gemeinde Alt Lehndorf entstand, ist der erste Teil Lehndorfs und war früher ein selbständiges Gemeinde. Lehndorf wurde 1067 als " Lentorpe " an der Braunschweiger -Hildesheimer Strasse zum ersten Mal erwähn.

Erst 1934 wurden Alt-Lehndorf und Lehmdorferiedlung getrennt Die beiden Ortsteile sind von der Bundestraße 1, Hannoversche Strasse, getrennt. Bereits in den 1920er Jahren gab es Erwägungen, neue Appartements für die Menschen zu errichten, die in einigen nicht würdigen Wohnvierteln im Zentrum von Braunschweig (vor allem an der Radeklint) siedelten.

Herman Fletsche-Professor für Architektur in Braunschweig stellte 1921 Siedlungspläne in Lehndorf, in der Stadt der Nibelungen und der Gärten vor. Die " Gemeindeansiedlung Lehndorf " wurde bereits am 21. Mýrz 1934 gestartet, weil fýr die Beschýftigten der Firma und der DFL (spýter LFA: "Luftfahrtforschungsanstalt Hermann Gýring") zwingend eine Wohnung benýtigt wurde.

Im Jahre 1936 wurden 2600 Einheiten gebaut. An der Saarstraße, die die Ortschaft mit dem Stadtzentrum verbindet und zur ehemaligen DFL/LFA führt, wurden zweigeschossige Mehrfamilienhäuser mit je sechs Eigentumswohnungen errichtet; im ersten dieser Blöcke sollten die ehemaligen Häftlinge saniert werden. Geräumigere Mehrfamilienhäuser für Wissenschaftler wurden am Rande der Stadt erbaut. Von 1950 bis 1952 wurde die in der Ortschaft befindliche Läuterbacher Strasse in Koblenzer Straße[2] umbenannt.

Weil die Stadt Lauterbach (Warndt), die ihren Namen gab, keine besondere Nazi-Verschmutzung aufweist, die auch nur das Problem des Namen Saarlautern[3] erreichen könnte, kann als Grund für die Veränderung angenommen werden, dass der Anschein erweckt werden sollte, die Strasse sei nach Hartmann Lauterbacher, dem für Braunschweig zuständigen Landrat, getauft worden. Als Teil dieses Besuchs änderte er die Planungen für eine Gemeinde, die das Zentrum der Ansiedlung bildeten.

Auch heute noch ist das " Aufbauhaus am Saarbrücker platz das dominierende Zentrum der Stadt. Sie beinhaltete eine Primarschule und alle für die Ansiedlung erforderlichen Kompetenzen; heute beherbergt sie die Lehndorfer Primarschule, einen Vorschulkindergarten, das Jugendzentrum "Turm" und eine Polizeistation. Das vom Münchner Architekt Gustav Gsaenger entworfene Gotteshaus wurde in eine Nebenstraße (Sulzbacher Str. 41) geschoben.

Damals war die Ansiedlung wahrscheinlich schon weitgehend fertig. Der Bau wurde nach den Entwürfen des Kirchenarchitekten Dominikus Böhm (Köln) ausgeführt, der auch die farbenfrohe, sichtbare Verglasung gestaltete; die Einrichtung wurde mit Skulpturen und Bronzeskulpturen des kölschen Bildhauers Toni Zenz ausgeführt, der in stilistischer Hinsicht der Bautradition von Ernst Barlach und Käthe Kollwitz folgt.

Teilweise aus dem XII. Jh. stammt stammend die in Alt-Lehndorf (Große Strasse 27) gelegene Kreuzbogenkirche. Im Lehndorfer Ort wohnte der Künstler Walther Hoeck (1885-1956). Gunnhild Ruben (1926-2012) war 24 Jahre lang Hausmeisterin von Lehndorf. Das Grün des Hintergrundes steht für die zahlreichen grünen Flächen in diesem Stadtviertel. Das Buchenlaub steht für den Pavelwald und das Schnittpunkt der jahrhundertelangen Verbundenheit mit der Alt-Lehndorfer Kreuzkirche bzw. dem Kreuzberg.

Der Braunschweiger Zeitungstitel, Meyer Verlagshaus, Braunschweig 2003, ISBN 3-926701-59-5, p. 21.

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