Altenbetreuer Lohn

Johan Ebmeier

Ältere Betreuerinnen und Betreuer betreuen und betreuen ältere Menschen, die ihre Unterstützung im Alltag benötigen. Ältere Betreuer gehen für ältere Menschen einkaufen, kochen zusammen, spielen Brettspiele oder singen mit älteren Menschen, gehen mit ihnen in die Kirche, helfen beim Duschen, machen Haare, etc. Aber seien wir nicht so unromantisch, denn die TV-Schwesternseifen folgen ihrem großen Vorbild, dem klassischen Roman über Ärzte und Krankenschwestern, und bieten eine besonders leckere Belohnung für alle beruflichen Härten: Das Gehalt nach lit. a ist fällig für eine nachgewiesene Ausbildung, das Gehalt nach lit. Pflegehelferinnen, Altenpflegerinnen mit einjähriger Ausbildung inkl.

Pflegehelferprüfung, Heilmasseurin und Masseurin, Sekretariatspersonal.

Joachim Böhmer

Bei der Nutzung von Computerkapazitäten und der digitalen Datenanalyse denken wir jedoch häufig an die Wissenschaft. Aber auch in den Humanwissenschaften macht der kulturelle Wandel nicht halt: Zunehmend werden Verfahren aus dem Informatikbereich eingesetzt und die digitalen menschlichen Schöpfungen in den Kulturwissenschaften hinterfragt. Bisher wurden diese Anstrengungen tendenziell über die nationalen Grenzen hinaus wahrgenommen - aber in diesem Land beginnt sich allmählich etwas zu bewegen: So hat die Academy of Sciences im vergangenen Jahr ein "Centre for Digital Humanities" gegründet.

Digitale Geisteswissenschaft steht auch an anderer Stelle im Vordergrund: In dieser Handelswoche findet in der Grazer Innenstadt eine Konferenz statt, die dem geisteswissenschaftlichen Wandel in den Digitalraum gewidmet ist. "Was die Informationstechnologie für die Geisteswissenschaft leisten kann, fragen wir uns", sagt Konferenzorganisator Dr. med. Johannes Stigler vom Center for Information Modeling der Universität Graz und weist auf den besonderen Zusammenhang zwischen Wissenschaft und Technik im Feld der Digitale Geisteswissenschaft hin: "Ausgehend vom rein naturwissenschaftlichen Handling der Informationstechnologie haben sich diese Technologien selbst zu Forschungsobjekten in den Humanwissenschaften herausgebildet.

Die digitalen Forschungsinstrumente werden nicht nur als Werkzeug genutzt, sondern auch wiedergegeben. Auf den ersten Blick scheint dieser Digitalisierungsprozess im Gegensatz zu den Geisteswissenschaften zu stehen, die den wissenschaftlichen Erkenntniswegen skeptisch gegenüberstehen", erläutert er.

"Bei näherer Betrachtung wird aber auch deutlich, dass der Gebrauch digitaler Verfahren "neue Möglichkeiten für eine geisteswissenschaftliche Hermeneutik erschließen kann". Der Leiter des "Digitalen Wörterbuches der deutschsprachigen Welt" der Berlin-Brandenburgischen Akademie für Wissenschaft und Forschung, Dr. med. Alexander W. Gustav K. W. Geyken, wird auf der Tagung vorstellen, wie elektronische Textarchivierung über einen Zeitrahmen von 400 Jahren zur Analyse von Wörtern und Wortzusammenhängen eingesetzt werden kann.

Die Nutzung von Informationstechnologie ist in Einzeldisziplinen der Humanwissenschaften - wie der Archeologie - mittlerweile eine Selbstverständlichkeit. In den anderen deutschen Ländern haben einzelne Universitätsstandorte wie z. B. Mannheim, Stuttgart, Heidelberg, Stuttgart oder Stuttgart bereits einen Lehrstuhl für Digitale Geisteswissenschaft geschaffen. Eine solche Stiftungsprofessur gibt es in diesem Land noch nicht, aber eine solche Position wurde mittlerweile in der Grazer Innenstadt bekannt gegeben.

Daß es in Österreich jedoch keine völlige Ungenutztheit dieser Wissenschaftslandschaft gibt, beweist die Tatsache, daß neben vielen ausländischen Repräsentanten auch einige heimische Geisteswissenschaftler in Wien Vorträge halten werden. Der Diplomsoziologe Dr. med. Florian Windager von der Donau-Universität in Krems stellt Verfahren zur Digitalisierung historischer Informationen vor - zum Beispiel die Präsentation umfangreicher Archivbestände durch interaktive Grafiken: "Die digitale Geisteswissenschaft ist meiner Meinung nach vor allem eine Ergänzung des klassischen naturwissenschaftlichen Instrumentariums.

"Dies ermöglicht es, über die klassische Methode hinaus weitere Untersuchungen vorzunehmen. "Man kann mit Hilfe digitaler Verfahren noch weiter in die Quelle hineinzoomen und zugleich die Strukturen und Dynamiken ganzer Gattungen oder Reden betrachten", sagt er. Die Konferenz wird sich nicht nur mit den neuen Verfahren befassen, sondern auch mit den neuen Forschungsthemen der Digitale Geisteswissenschaften.

Der Kongress "From Data to Knowledge: Digital Humanities as a Mediator between information and interpretation" dauert bis zum 27. Februar an der Universität in Graz, Universitätplatz 3. notiert.

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