Altenpflegerin

Altenpflegerin

Sie als Altenpflegerin haben die ganze Person im Blick: Pflege und Betreuung kranker oder alternder Menschen im Rahmen des Sozialberufs in der ambulanten und häuslichen Pflege, z.B. durch Sozialstationen in ihren Häusern oder stationär in Alten- und Pflegeheimen. Seniorenschwestern übernehmen Betreuungs-, Beratungs- und Pflegeaufgaben von hilfsbedürftigen älteren Menschen. Das Ziel ist es, einen möglichst eigenständigen Lebensstil zu erhalten oder zu ermöglichen.

Krankenschwestern betreuen, betreuen und beraten hilfsbedürftige ältere Menschen.

Altenpflegerin

Pflege und Pflege kranker oder alternder Menschen im Kontext des Sozialberufs in der Ambulanz- und Hauskrankenpflege, z.B. durch soziale Pflegestationen in ihren Häusern oder als stationäre Patienten in Senioren- und Pflegeeinrichtungen. Seniorenpflege erfordert ein hohes Maß an pflegerischer, psychologischer und sozialer Kompetenz. Eine Altenpflegerin oder ein Seniorenpfleger muss in der Lage sein, sowohl die ärztliche als auch die sozialpsychiatrische Versorgung selbständig und in Zusammenarbeit mit anderen Fachgruppen durchzuführen.

Verantwortung und Arbeitsweise variieren je nach Pflegeort: Soziale Stationen und Betreuungsdienste betreuen die Menschen zu Hause; die Betreuer sind immer für kurze Zeit da. Die Altenpflege muss alle pflegerischen Leistungen tagtäglich genau erfassen; dies geschieht zur Verrechnung und Informierung von Hausärzten und Spezialisten, sonstigem Pflegepersonal oder anderen an der Behandlung beteiligten Menschen.

Bis in die 60er Jahre war die Seniorenpflege in der Bundesrepublik ein sekundärer Aspekt der Pflege. Nach und nach kam es zu einer inhaltlichen und zeitlichen Ausweitung des Trainings. Von der Pflege beginnend, aber auch im Gegensatz dazu, hat sich ein selbständiges Tätigkeitsbild und ein eigenes Berufsverständnis entwickelt. Es handelt sich vorwiegend um einen weiblichen Berufsstand, der Anteil der Männer unter den Lehrlingen und Absolventen ist seit Jahren recht gleichmäßig unter 20 % geblieben.

Eine Veränderung in der Allokation des Berufsfelds zur medizinischen Versorgung oder zur sozialen Arbeit ist seit einiger Zeit Gegenstand intensiver Diskussionen. Im Gegensatz zur pflegerischen Arbeit kämpft die Seniorenpflege um ein selbständiges Anforderungsprofil und ein anderes Selbstverständnis. Der Name der zu versorgenden Person im Krankenhaus ist geduldig; in der Geriatrie werden sie allgemein als Einwohner oder mit ihrem eigenen Name genannt.

Der Begriff des Kunden bzw. Klienten wird in der Ambulanz immer wichtiger, da Ältere für individuelle und maßgeschneiderte Pflegemaßnahmen aufkommen. Zu den verwandten oder assistierenden Berufen gehören die Altenpflegehelferinnen und -helfer sowie in der Schweiz die Pflegeberufe (m/w). Neben alltäglichen Arbeiten (Selbstaufgaben wie Wäsche etc.) und ärztlich übertragenen Arbeiten (Pflege) werden einige Aktivitäten in der Seniorenpflege durchgeführt, die sie klar von der Krankenhausversorgung abgrenzen.

Sterbende Versorgung verlangt die Beachtung der Prinzipien der Palliativmedizin. Die Seniorenpflege schließt das gesellschaftliche Milieu eines Menschen, also zunächst die Familienmitglieder, in die Planung der Krankenpflege ein. Viele Altenpflegerinnen und -pfleger sind aufgrund ihrer Spezialausbildung, insbesondere im Hinblick auf den Zugang zu psychologisch verÃ?nderten, unterschiedlich schweren Demenzkranken, in allgemeinen Psychiatrieeinrichtungen oder in Spezialabteilungen (siehe auch Gerontopsychiatrie) tÃ?tig.

Aufgrund der häufigen Mehrfacherkrankungen ( "Multimorbidität") bei schwer kranken Patienten über 85 Jahren und des Fortschreitens von chronischen Erkrankungen ist die Palliativmedizin ein zentraler Bestandteil der Pflege. Wichtigste Rechtsgrundlage für die Berufsausbildung zur Altenpflegerin ist das am 1. Aug. 2003 in Kraft getretene Altersfürsorgegesetz (AltPflG)[1] und die auf der Grundlage des Geriatriepflegegesetzes erlassene Geriatrie-Ausbildungs- und Untersuchungsverordnung (AltPflAPrV)[2].

Durch die Verabschiedung des Seniorenpflegegesetzes wurde die Pflegeausbildung für ältere Menschen erstmalig bundesweit einheitlich reguliert, nachdem das BVerfG die Zuständigkeit des Bundestages in dieser Hinsicht bekräftigt hatte. 3 ] Andererseits ist die Berufsausbildung in der Altenpflege durch das Landesrecht reglementiert. Grundvoraussetzung für den Einstieg in die Berufsausbildung ist ein Sekundarschulabschluss, eine weitere 10-jährige allgemeinbildende Schulausbildung oder eine bestandene Abschlussprüfung in der Altenpflege.

Das Training dauerte drei Jahre. Es beinhaltet mind. 2.100 Unterrichtsstunden und mind. 2.500 Praxisstunden. Unterrichtet wird in einer Pflegeschule für ältere Menschen, die auch die Verantwortung für die gesamte Schulung übernimmt und den praktischen Teil des Unterrichts gewährleistet; die Praxisausbildung findet in einer Pflegeeinrichtung für ältere Menschen für mind. 2.000 Std. statt. Die Gesundheits- und Pflegeausbildung für die gesamte Gesellschaft ist auf die pflegerische Arbeit einschließlich der Altenberatung, -förderung und -fürsorge ausgerichtet.

Die theoretischen und praktischen Lektionen in der Seniorenpflege gliedern sich in vier Lernbereiche: Das Praktikum ist wie folgend aufgebaut: Der Aufgabenbereich der Altenpflegerinnen verändert sich. Weiterbildungen sind in diesem Bereich notwendig, aber nicht rechtsverbindlich. Im Bereich der Seniorenpflege bedeutet der hohe Ungelerntenanteil (bis zu 50%), dass der Weiterqualifizierung von ungelernten Arbeitskräften besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden muss.

Darüber hinaus spielen die vorwiegend von den Unternehmern finanzierten traditionellen Weiterbildungskurse zu Managementaufgaben und Spezialbehandlungen wie der Alterspsychiatrie weiterhin eine wichtige Rolle. Weiterbildungsmaßnahmen dienen dem Erhalt und der Erweiterung der durch Schulungen oder Berufstätigkeit gewonnenen Erkenntnisse und Fähigkeiten. Eine weitere Form der Differenzierung ist die Klassifizierung nach der Organisationsform: Die pflegerische Weiterqualifizierung hat das Ziel einer Qualifikation, um sich professionell zu entwickeln und zu steigern.

Zu den typischen Weiterbildungsangeboten in der Seniorenpflege gehören z.B. Lehrkräfte für pflegerische Berufe (Pflegepädagogik, alter Name): Lehrkrankenschwester ), ähnliche Weiterbildungskurse variieren oft in der Kursdauer und den Kurskosten. Für bestimmte Weiterbildungskurse gibt es unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten, z.B. Master-ABföG, Stipendien der BoschStiftung. Teilnahmevoraussetzungen, zu erteilende Lektionen, geforderte Praktikumsplätze sind in der Regel in der staatlichen Ausbildungs- und Prüfungsverordnung oder im Vertriebsprospekt (private Veranstalter) geregelt.

Seniorenpflege ist im Vergleich zur pflegerischen Betreuung ein vergleichsweise junges Berufsbild. Ältere Menschen und ständig hilfsbedürftige Demenzen wurden bis in die 20er Jahre in sogenannten Siedlungen in der Nähe von Siemensheimen oder in Altersheimen untergestellt. In den wenigen Häusern war die Betreuung in erster Linie Aufgabe von Menschen, die keine Berufsausbildung erhalten hatten, sich aber aus karitativen und anderen Beweggründen dazu entschlossen hatten.

Seit den 60er Jahren findet die Berufsausbildung in staatlichen Lehrgängen oder Kurzkursen statt. Es gab in den 50er Jahren verhältnismäßig wenige Senioren- und Krankenhäuser. Die Seniorenpflege war nahezu ausschliesslich familiäre Pflege. In den Nachkriegsjahren und dem Wirtschaftswunder gab es immer mehr ältere und benachteiligte Menschen, die keine Familienmitglieder mehr betreuen wollten oder konnten.

Es gab nicht genug Schwestern und sie waren verhältnismäßig kostspielig. Die Hauptnachfrage nach Pflege für ältere Menschen waren Frauen als ungelernte Arbeiter. Sie waren einfacher zu bezahlen und sollten wegen aller "typisch fraulichen Eigenschaften" ältere Menschen ohne Training betreuen. Gegen Ende der 50er Jahre begann man in einigen konfessionellen Institutionen mit der innerbetrieblichen Fortbildung von Altenpflegern.

Die Altenpflege wurde in den 60er Jahren zum ersten Mal zu einem Politikum, und auf Landesebene gab es Ende der 60er Jahre erstmalig eine Prüfungsordnung für diesen neuen Altenpflegeberuf. Seit den 70er Jahren gibt es in Baden-Württemberg und anderen Bundesländern eine bundesweite Verordnung für 1,5 Jahre Berufsausbildung.

Teil dieser Zeit war eine Tätigkeit/Praktikum ohne Unterrichtsstunden, das sogenannte Anerkennungpraktikum. Damals war das professionelle Verständnis von Seniorenpflege eine Kombination aus Lebenserhaltung, ärztlicher Versorgung, häuslicher Ökonomie, Hotellerie und persönlicher Kundenpflege. Unter anderem wurde in den 70er Jahren der Deutsche Berufsverband für Altersvorsorge (DBVA) als Berufsgenossenschaft ins Leben gerufen und die ersten Skizzen für ein Anforderungsprofil publiziert.

Für staatliche Altenpflegerinnen und -pfleger hat die Deutsche Bank ein Anforderungsprofil erarbeitet und das Ausbildungskonzept weiter ausgebaut. Bereits seit Ende der 1980er Jahre hat sich die Vergütung von Pflegepersonal für ältere Menschen nach BVT ebenso wie für Gesundheits- und Pflegepersonal bewährt. Mittlerweile gibt es in Baden-Württemberg und anderen Bundesländern mind. 2.890 praktische Stunden und 1.760 Unterrichtsstunden in den Bereichen Religionswissenschaft, Germanistik, Fach- und Rechtswissenschaften, Altersforschung, Gesundheits- und Krankheitstheorie, Pharmakologie, Psychiatrie, Ernährung, Geriatrie und Pflege, Aktivierungs- und Rehabilitationspflege, Seniorenpflege und ggf. Seniorenpflege.

Der überwiegende Teil der Praktikumsplätze wird in Altersheimen, in Seniorenheimen, in der öffentlichen und stationären Altenpflege durchgeführt (z.B. wurde die dreijährige Fortbildung erst Ende der 90er Jahre flächendeckend durchgeführt und Pflegepersonal wie Gesundheits- und Pflegepersonal kann im Auftrag eines Arztes ärztliche Behandlungen vornehmen (Injektionen, etc.). Drei Jahre Berufsausbildung in der Altenpflege werden nun auch in sozialen Einrichtungen eingesetzt.

Darüber hinaus bietet sich für illegale Einwanderer (vor allem aus den östlich angrenzenden Ländern) seitdem ein neuer Bereich der Altenhilfe an; zusätzlich zu den bestehenden Einrichtungen wird die Betreuung von Verwandten zu Hause rund um die Uhr als eine Art Aupair-Service (Unterbringung im Haushalt) angeboten. Die polnischen und tschechischen Arbeitnehmerinnen sind in der Regel nicht ausgebildet und verfügen über keine einheitlichen Qualitätsstandards und keinen überprüfbaren Vertrag.

Dort wird in verhältnismäßig wenigen Ausnahmefällen die - etwas kostspieligere - legale Beschäftigungsmöglichkeit (Vermittlung durch die Agentur für Arbeit) in Anspruch genommen (ausländische Budgethilfe). Mittlerweile wird ein Großteil (70-80%) der älteren Menschen ohne psychiatrische Ausstattung betreut. Das Seniorenpflegegesetz vom 17. Nov. 2000 in der am 25. Aug. 2003 verkündeten Version regelt die Ausbildung der Altenpflege bundesweit und zählt zu den " anderen " heilpädagogischen Berufen.

Das Praktikum kann sowohl im niedergelassenen als auch im niedergelassenen Teil des Krankenhauses absolviert werden.

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