Alternative Wohnprojekte im Alter

Alte Wohnprojekte im Alter

Altersstruktur der deutschen Bevölkerung unter den Senioren, um sich auch an alternativen Wohnprojekten zu beteiligen. Prospekt des Symposiums Alternative Lebensformen jetzt! Viele Menschen stellen sich diese Frage, unabhängig von Alter, Beruf und Lebensumständen. Eine Alternative zur Pflege in einer stationären Einrichtung.

Leben im Alter - alternative Lebensformen

Dazu gehören die zunehmende Lebensdauer der Menschen, der Geburtenrückgang, der zunehmende Bevölkerungsanteil älterer Menschen an der Bevölkerung und der Zuwachs an Menschen mit Migrationshintergrund[1]. Die Lebenserwartungen im Alter haben sich vor diesem Hintergrund in den vergangenen Jahren verändert, und Fragen des Lebens im Alter und der Suche nach Wohnraumalternativen werden in der Öffentlichkeit zunehmend diskutiert.

Im Gegensatz zu diesen Tendenzen haben sich in den vergangenen Jahren neben den klassischen Formen des Seniorenwohnens wie Alten-, Alten- und Pflegeheime eine große Zahl von "alternativen" Formen des Wohnens durchgesetzt. Einige dieser Gehäusetypen werden im Nachfolgenden beschrieben. In dieser Wohngemeinde werden sich die Bewohner bei der Erfüllung ihrer täglichen Aufgaben untereinander unterstützt. In den Gemeinschaftsräumen können alle Mitglieder der Wohngemeinde für gemeinsame Aktionen wie Feiern, Tagungen und Events mitwirken.

Ähnlich dieser Lebensform sind die ambulanten Wohngruppen, in denen das pflegerische und pflegerische Zusammenleben und das Zusammenleben in der eigenen Wohngemeinschaft im Gleichgewicht sind. Sie ermöglicht es betreuungsbedürftigen Menschen, gegen eine Gebühr in einem Gemeinschaftshaushalt mit externen Pflegediensten zu arbeiten. Die Bewohner haben auch hier einen eigenen Schlafbereich und nutzen gemeinsam die Wohnküche.

Dies hat den großen Nutzen, dass alle Leistungen, die von allen Bewohnern gleichermassen benötigt werden, gemeinsam genutzt werden können (z.B. Haushaltsdienstleistungen). Das bedeutet, dass Leistungen, die der Mensch nicht selbst tragen kann, aus Mitteln der gesamten Wohngemeinde erbracht werden können. Mit dieser kostengünstigen und integrativen Lebensform wird eine Alternative zu ambulanten Einrichtungen geschaffen.

Es geht darum, die Bewohnerinnen und Bewohner untereinander zu netzwerken, damit eine wechselseitige Betreuung und ein Erfahrungsaustausch erfolgen kann. So wird Einsamkeit im Alter vermieden und ein sozialer Umgang gepflegt, in dem Ältere auf Jugendliche stoßen und von einander lernen können. Das Familiengefüge in einem Mehr-Generationenhaus soll daher einen wechselseitigen Beistand auslösen.

Die Menschen bewohnen hier vertraute Wohngebiete bis ins Alter. Übergeordnetes Anliegen ist es, das Nachbarschaftsleben zu festigen und damit den Menschen ein längeres und selbst bestimmtes Zusammenleben zu ermöglichen. 2. Die Bewohner erhalten durch das Vorhandensein von Pflegestützpunkten in der Nachbarschaft Heimpflege, Ambulanz und generelle Selbsthilfe.

Diese Lebensformen werden von den Älteren danach bewertet, inwieweit und wie lange sie ihnen ein selbstständiges Leben ermöglicht. Viele Befragungsergebnisse belegen demzufolge, dass ein großer Teil nicht auf die Unterstützung erwachsener Alterskinder zurückgreifen will[5]. Aus diesem Grund sind auch in den kommenden Jahren alternative Lebensformen von großer Wichtigkeit.

Bekanntermaßen erlauben sie "privates Zusammenleben und Gemeinschaftsleben und beruhen auf dem Grundsatz der nachbarschaftlichen Hilfe, bei der die Lebensintensität von den Bewohnern selbst mitbestimmt wird. "Deshalb ist es auch für alternative Formen des Wohnens von Bedeutung, kulturelle Besonderheiten aufzugreifen und vor allem auf die Bedürfnisse älterer Migranten zu reagieren. Gerade in der Bundesrepublik spielt die kultursensitive Betreuung eine wichtige Rolle, da beispielsweise die Generation der Gastarbeiter das Renteneintrittsalter erlangt hat.

Das beweist das fertiggestellte CarEMi-Froschbüro-Projekt, das sich auf die türkischen Patienten der Generation der Wanderarbeiter und Kinder und deren Vorstellungen und Wünschen konzentriert[7]. Es ist daher notwendig, auf die kulturspezifischen Bedürfnisse und Anforderungen im Gesundheitswesen zu reagieren. In diesem Zusammenhang werden neue Wohnprojekte entwickelt, wie zum Beispiel die Wohnanlage für besonders betreuungsbedürftige Bewohner türkischer Herkunft in Deutschland.

Das Pflegeheim AG in Zuffenhausen wurde eigens für Menschen türkischer Herkunft entworfen und führt den Titel "Emin Eller"[8]. Hierbei werden individuelle kulturelle Besonderheiten wie Urlaub, Sprach- und Pflegekräfte mit migrantischem Hintergrund in die Wohngemeinde einbezogen, um zum einen der sprachlichen Barriere und dem damit einhergehenden Informationsmangel entgegen zu wirken und zum anderen eine kultursensitive Betreuung zu gewährleisten.

Schließlich lässt sich sagen, dass alternative Lebensformen eine Möglichkeit für Ältere sind und den Willen zu einem so selbstbestimmt wie möglichem Alter möglich machen.

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