Alternatives Wohnen eg

Anderes Leben

Alternatives Wohnen in einer schönen Dachwohnung. Ausbildung at ALTERnatives Wohnen e. G. Ambulanter Dienst in Osnabrück as geriatric nurse. Das alternative Leben im Alter in verschiedenen Varianten.

Erdgeschoss mit Wohnungseingang vom grünen Streifen mit Büroeingang von der Straße. Besonders in der heutigen Zeit, in der die vermeintlich Mächtigen wieder in das Horn des Krieges blasen, ist es gut, Visionen einer besseren Zukunft sehen zu können.

Seniorenwohnung für betreuungsbedürftige Senioren: Selbstbestimmtes Wohnen im hohen Lebensalter - Loste

Der Vorstand der Kooperative "Alternatives Wohnen", Heinz-Josef Exceler, präsentierte den Mitgliedern des Lotter-Sozialausschusses das Thema Pflegewohngemeinschaften. Früher gab es die Möglichkeit, die Pflegewohnungen in der Anne-Frank-Straße in der Bürener Innenstadt zu besuch. "Es ist wie ein großes Haus, nur größer", erklärt er den fast ein halbes Dezimeter großen Lokalpolitikern, die sich mit dem Leiter der Hauptverwaltung Herrn Dr. med. Werner Borgelt zu einem Vor-Ort-Termin in der Pflegewohnung in der Anne-Frank-Straße 3 versammelt hatten.

Jede der zehn, bis zu elf Bewohnerinnen und Einwohner verfügt über ein rund 20 qm großes eigenes Badezimmer, das sie mit eigenen Möbelstücken ausstatten kann. Manche Anwohner sassen vor dem großen Flachbildschirm, andere am großen Tisch, wo auch selber herumgespielt, gesprochen, gelacht oder gewirkt wurde. Der Begriff "Gemeinschaftsraum" mag für Exceler nicht gelten, denn das von der " Alternatives Wohnen eG " als "Initiator, nicht Betreiber" der nun fünf Pflegewohnungen verfolgte Prinzip soll eine echte Wohnalternative zur Pflegeheimunterbringung sein:

Leben in einer familiären Umgebung mit möglichst selbstbestimmtem Alltag und ambulantem Rund-um-die-Uhr-Service ist das Motto. "Wir verstehen uns nicht als Zuhause und kommen aus dem Bereich der Ambulanz ", betont das Vorstand. Mit der Ambulanz ist einmal der Zeitpunkt gekommen, an dem dies in den eigenen vier Mauern nicht mehr möglich ist bzw. auch von Mitgliedern nicht mehr durchgeführt werden soll.

Laut Exceler gibt es auch einen monatlichen Beitrag von 1800 bis 1900 Euro: "Sie bezahlen keine Pflegegebühr, Sie bezahlen eine Normaltarif. Der Aufenthalt ist vergleichsweise hoch: Durch die "sehr enge, aktivierende Pflege und sehr gute Betreuung" haben die Anwohner eine "gute Chance, älter zu werden". Bei dem Treffen erinnert er sich, dass er bereits bei der Gründung der Wohngemeinschaft in der Bürener Innenstadt 2012 einmal zur Vorstellung des Konzepts einlud.

Der Gedanke einer Pflegegemeinschaft, für die die Bewohner oder ihre Verwandten selbst verantwortlich waren, wurde von den Niederlanden nach Deutschland verschüttet, obwohl die Implementierung durch strenge gesetzliche Bestimmungen und Brandschutzanforderungen wie etwa für große Häuser schwieriger wurde. "Wenigstens netter, aber teilweise auch billiger, weil wir unterschiedliche Verrechnungsmodalitäten haben", sagt er.

Die Mehrheit der Einwohner kommt ebenfalls aus der Stadt. "Man bestimmt den Alltag, nicht umgekehrt", betont er. Nur ausgesuchte (nicht verleugnende) Einwohner und Verwandte hätten neben den Hauptpflegern einen Hausschlüssel. "Die Kehrseite ist, dass viele Menschen reden", grinste er. Künftig können nicht nur Einwohner und Verwandte Mitglieder werden, sondern alle.

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