Bad Barrierefrei Planen

Badezimmer Barrierefreie Planung

sowie für Badmöbel. Manche Leute denken einfach, ich mache das Bad größer und habe es nicht gesehen, wir haben es barrierefrei. Die Tendenz ist, das Design des Bades zu verbessern und ein Gefühl des Wohlbefindens zu schaffen. Bei der Planung des Badezimmers ist das barrierefreie. Um ein Bad auch für körperlich beeinträchtigte Menschen nutzbar zu machen, müssen verschiedene Geräte installiert und bestimmte bauliche Voraussetzungen erfüllt sein.

Freizügigkeit im Bad ist das Wichtigste

Der Raumbedarf im behindertengerechten Bad ist in der Norm 18040-2 (Barrierefreies Arbeiten für Behinderte - Plangrundlagen - Teil 2: Wohnungen Ausgabe: 2011-09 ) definiert: Die behindertengerechte Nutzung von Toiletten ist ein sehr wichtiges Thema bei der Badgestaltung für Menschen mit Behinderung. Bei der Planung des Badezimmers für Rollstuhlbenutzer sollte der WC-Sitz (Bidet) in einer Körpergröße von 46 bis 48 Zentimetern - etwa so hoch wie der Rollstuhlstuhl sein.

Ebenso wichtig ist die Toilettenform. Man denke auch an Stützschienen (sog. klappbare Stützschienen), die die Benutzung der Toiletten erheblich vereinfachen. Die Spüle in einer Arbeitshöhe von 120 Zentimetern montieren, so dass sie im Hinsetzen von der Hand oder mit dem Hebel bedient werden kann. Wer das Bad grosszügig plant, sollte eine Rampe für Rollstuhlfahrer errichten.

Im barrierefreien Bad ist nur eine ebenerdige Duschkabine vorhanden. Damit wird der Zugang zur Duschkabine vereinfacht, vorausgesetzt natürlich, dass es große Duschkabinen gibt - vorzugsweise in Gleittüre. Auch die Griffe, die beim Wechsel der Duschposition wichtig sind, dürfen nicht ausgelassen werden.

Alternativ zur Duschkabine gibt es eine Duschwanne. Die Unbequemlichkeiten bei der Nutzung der Badewannen machen das Sitzen und die Badewannenverkürzung sicher leichter. Für die barrierefreie Toilettenkabine gibt es sinnvolle Hilfsmittel, die aber nicht zwingend erforderlich sind. Badmöbel wie z. B. Spiegel sollten in einer Raumhöhe von 35-40 Zentimetern über dem Fußboden installiert werden, damit ein behinderter Mensch sie problemlos bedient.

Barrierefreie sanitäre Räume erfordern viel Planungs- und Überlegungsarbeit. Es werden nicht nur einzelne Räume, sondern auch ganze Gebäude barrierefrei gebaut.

Barrierefreies Planen im Bad, Steigerung des Komforts

Das barrierefreie Planen und Leben wird seit langem als besondere Form des Baus für Menschen mit Pflegebedürftigkeit und Behinderungen mißverstanden. Eine barrierefreie Wohnumgebung, die sich durch die komfortable Erreichbarkeit aller Funktionsräume kennzeichnet, bringt aber letztendlich allen Menschen einen erhöhten Wohnraum. Mehr und mehr Nachwuchsfamilien oder die starken Kundengruppen mit 50+ realisieren die Vorgaben des behindertengerechten Baus in ihren Bauprojekten.

"Barrierefreies Baddesign findet vor allem bei jungen Baumeistern große Akzeptanz", erklärt Dr. med. Rudolf Vos von der Vereinigung für Kacheln und Natursteine, "denn die Funktionsfähigkeit solcher Badezimmer steht heute im Spannungsfeld zu einer modernen, großzügig gestalteten Innenarchitektur". Daher dient im Privatwohnungsbau die DIN-Vorschrift zur barrierefreien Sanitärraumgestaltung nur als Richtschnur - der Kunde bestimmt, wie viel Behaglichkeit, Geborgenheit und Gestaltungsfreiheit er wünscht.

Wesentliche Voraussetzungen für die Funktionsfähigkeit im behindertengerechten Bad sind großzügige Bewegungsräume und die korrekte Anordnung von Sanitärgegenständen und Griffen bzw. die nachträgliche Befestigung von Versteifungen in der Fassade. Das unterfahrbare Waschbecken kann zunächst durch einen Kleiderschrank in vorausschauender, barrierefreier Bauweise unterstützt werden, der für großzügige Stauräume im Bad der Familie sorgen soll.

Rutschfeste Platten gewährleisten eine trittsichere Verlegung über die gesamte Bäderfläche.

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