Barrierefreie Informationstechnik

Informationstechnologie ohne Barrieren

Die Verordnung über die Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz. Bisher auch nach bestem Wissen und Gewissen die Erstellung eines barrierefreien Angebots der. Die Abkürzung BITV steht für "Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung". Das Ziel dieser Richtlinien ist eine bessere Zugänglichkeit im Internet, um eine barrierefreie Informationstechnik (BayBITV) zu schaffen.

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Privat- und gewerbliche Websites unterliegen nicht dem BITV, können aber auf freiwilliger Basis den Vorgaben des BITV oder den International Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) des World Wide Web Council (W3C) folgen. Der BITV orientiert sich explizit an den Web Content Accessibility Guidelines der Web Accessibility-Initiative vom 5. 5. 1999 (Anlage zum BITV vom 24. 7. 2002).

Die BITV basiert auf den Prioritätsebenen der WMW1. Alle Voraussetzungen der Prioritätsstufe I der WMW1. 0 müssen in allen Gebieten der betreffenden Websites erfüllt sein. Auch die zentralen Navigations- und Eintragsangebote müssen den Erfordernissen der Prioritätsachse 2 (§ 3) entsprechen. Das BITV legt in Übereinstimmung mit den WCAG-Inhalten nicht fest, mit welcher Basistechnologie elektronische Inhalte und Daten (Server, Routers, Netzarchitekturen und Netzwerkprotokolle, Betriebsysteme usw.) und welche User Agents sie bereitstellen.

Diese Voraussetzungen und Konditionen betreffen ausschließlich die dem Benutzer zur Verfügung gestellten Daten und Auskünfte. Seit 2008 sind die Web Content Accessibility Guidelines in der neuen Ausgabe verfügbar und wurden in dieser neuen Ausgabe an neuere Erkenntnisse bei der Erstellung von Websites angepaßt. Gemäß den Vorgaben des World Wide Web (W3C) bezieht sich BITV auf die in den WCAG 2.0-Richtlinien verankerten Grundsätze der Erkennbarkeit, Benutzerfreundlichkeit, Übersichtlichkeit und Zähigkeit.

Die barrierefreien Webseiten der Bundesregierung müssen seit dem Stichtag 1. Januar 2005 vollständig sein. Die behindertengerechten Angebote müssen seit dem Stichtag 30.12.2003 den Vorgaben entsprechen. Neue oder grundsätzlich geänderte Offerten mussten von Anfang an den Erfordernissen entsprechen (§ 4). Für die Implementierung der Vorgaben der BITV Version 3.0 für neugestaltete Websites musste die Implementierung bis zum 21. Februar 2012 abgeschlossen sein.

Die zusätzlichen Angaben in Deutsch und in Lichtsprache mussten bis zum 21. April 2014 auf diesen Internetseiten nicht angeboten werden (§ 3). Ein Arbeitskreis aus Vertreterinnen und Vertretern der Behindertenverbände, des Bundesarbeitsministeriums, des Bundesverwaltungsamtes und der Forschungs- und Technologieabteilung hat im Juni 2007 die Arbeiten am neuen BITV aufgenommen.

In Anlehnung an den Standard wurden Verweise auf obsolete Techniken gelöscht oder umformuliert. Den Bedürfnissen von Gehörlosen, Hörgeschädigten und Menschen mit Lernschwächen wurde im vorliegenden Gesetzentwurf der BITV Version 3.0 mehr Rechnung getragen als sowohl in der noch geltenden Version der Regelung als auch im Verhältnis zur WMAG-Version.

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