Barrierefreie Rampe

Behindertengerechte Rampe

Entsprechend lautet das Schutzziel der Norm für barrierefreies Bauen: Rampen müssen einfach zu bedienen und verkehrssicher sein. Neben diesem Ziel stellt die Norm besondere Anforderungen an die Gestaltung barrierefreier Rampen. Rampen erleichtern die Überwindung von Schwellen oder Stufen. Ein barrierefreier Hotelbus entsteht noch nicht durch eine Rampe. Barrierefreie Ebenen des Gebäudes müssen ohne Stufen oder Schwellen zugänglich sein.

Was heißt das für die Rampe, die im Privatbereich oder auf der Straße eingesetzt wird?

Was heißt das für die Rampe, die im Privatbereich oder auf der Straße eingesetzt wird? Zusätzlich muss bei sehr großen Rampe eine Ruheplattform mit einer Fahrfläche von 150 x 150 Zentimetern vorgesehen werden. Ab wann muss eine Rampe für Rollstühle DIN-konform sein? Rollstuhlrampen in öffentlich zugänglichen Bereichen müssen nach der Vorschrift für Rollstuhlfahrer gemäß den Anforderungen der Richtlinie 18040 ausgelegt sein.

Obwohl es auch Schutz für vorhandene Bauten gibt, müssen die Standardanforderungen für neue Bauten eingehalten werden. Ist eine Rollstuhlrampe auch im Privatbereich DIN-konform? Ob eine Rampe im Privatbereich nach den Vorgaben der Norm konzipiert ist, ist eine Sache des Komfort und der baulichen Machbarkeit. In jedem Fall ist sie nicht gesetzlich vorgeschrieben.

Aber es kann sinnvoll sein, denn die Konstruktion einer Rollstuhlrampe nach DIN-Vorgaben bietet ein Höchstmaß an Geborgenheit und Bequemlichkeit für den Benutzer. Ist das Gefälle größer, ist eine Begleitperson oder ein Fahrantrieb unbedingt notwendig, um auf der Rollstuhlrampe fahren zu können. Bei Rollstuhlfahrern wird der höchste Fahrkomfort auf einer Rollstuhlrampe erreicht, wenn die Neigung nicht mehr als sechs Prozentpunkte beträgt.

Der Rollstuhlfahrer oder Geher kann diese Körpergröße in der Regel selbstständig und ohne Fremdhilfe bewältigen. Allerdings ist die Baustellensituation nicht immer so, dass ein Gefälle von höchstens sechs Prozentpunkten problemlos dargestellt werden kann. Zur Erzielung dieser geringen Neigung muss die Rampe unter Umständen sehr lang sein, was strukturell nicht immer durchführbar ist.

Der Gesetzgeber schreibt sechs Prozentpunkte Gefälle bei öffentlich genutzten Objekten vor, im Privatbereich entscheiden die Nutzer, ob sie ihre Rampe mit einem größeren Gefälle ausnutzen. Für jede Rampe gibt es auf dem Tor ein Diagramm mit der richtigen Rampenlänge für die entsprechende Steilheit.

Barrierefrei Rampen

Doch je weiter, schroffer und anspruchsvoller eine Treppenanlage ist, desto schwieriger ist sie zu benutzen. Barrierefrei Rampen sind eine Variante, die allen Menschen uneingeschränkten Zugang gibt. Sie werden in der Regel am Eingang von Gebäuden erstellt, um sie für Behinderte nutzbar zu machen. Aber nicht nur körperbehinderte Nutzer, sondern auch Menschen, die mit Reisegepäck, Kinderwagen oder Fahrrädern reisen, profitieren von der Rampenanlage, wenn sie die entsprechenden Anforderungen einhalten.

Basis für die Planungen sind die Vorgaben für barrierefreie Rampensysteme aus der Vorgabe für barrierefreies Arbeiten. Selbst wenn es mit einer Rampe leichter ist, Höhenunterschiede gegenüber einer Treppe zu überwinden, so ist doch das Prinzip dasselbe: Je größer und flacher sie ist, desto schwieriger ist sie zu benutzen. Besonders bei Rollstuhlfahrern und Menschen mit eingeschränkter Belastbarkeit und anderen Krankheiten, die bei physischer Beanspruchung Unbehagen verursachen, können Rampe nur unter gewissen Voraussetzungen vollständig bewältigt werden.

Auch bei der Rampenplanung muss die Nutzungssicherheit berücksichtigt werden. Seitlich offene und sehr schmale, nicht ebene Flächen oder eine Oberfläche, die bei Regen glatt wird, können zu einem Unfall werden. Dementsprechend ist das Ziel der Richtlinie für barrierefreies Bauen: Auffahrrampen müssen einfach zu bedienen und verkehrstauglich sein.

Neben diesem Ziel werden in der Richtlinie spezifische Vorgaben für die Gestaltung barrierefreier Auffahrrampen gemacht. Dabei geht es um die geometrische Gestaltung der Rampenkonstruktion, aber auch um die Ausrüstung mit Komponenten, die die Verkehrssicherheit steigern, wie z. B. Geländer und beidseitige Abweiser. Eine Rampenkonstruktion setzt sich aus steigenden Rampenbahnen und flachen Plattformen zusammen. Auch die Bewegungsbereiche am Rampenanfang und -ende sind Teil eines barrierenlosen Rampensystems.

Sie sind für Rollstuhlfahrer, aber auch für Menschen mit Kinderwagen oder Fahrräder zum Drehen und Manövrieren gedacht, wenn sie z.B. seitwärts zur Rampe fahren und sich dennoch auf die Rampe zurechtfinden. Für die Benutzung mit einem Behindertenrollstuhl müssen diese Bereiche 150 Zentimeter mal 150 Zentimeter groß sein. Die Rampenfahrten hingegen müssen den Erfordernissen hinsichtlich Neigung, maximaler Länge und minimaler Breite entsprechen.

Eine maximale Neigung von 6% sollte sicherstellen, dass die Rampe auch für Menschen mit geringer körperlicher Belastung und für Behinderte gut ist. Mit einer lichten Weite von 120 Zentimetern, die nicht durch Handläufe oder andere Komponenten begrenzt ist, können auch Personen im Rollstuhl mit breitem Rollstuhlmodell die Rampe bequem nutzen. Die Webseite Nullbarriere.de stellt einen Online-Rechner für die Ermittlung der Rampe als Funktion der Neigung zur Verfügung.

Zur Vermeidung von übermäßigem Kraftaufwand bei der Benutzung der Rampe ist auch die Gesamtlänge der jeweiligen Steigstrecken auf eine Maximallänge von 6 Metern begrenzt. Entsprechend diesem Abstandsmaß müssen Plattformen ohne Längsneigung in der Rampenbreite und mit einer Bautiefe von 150 Zentimetern nachziehen. Konkrete Vorgaben für ein barrierefreies Rampensystem aus der Richtlinie für barrierefreies Arbeiten sind die folgenden:

Anmerkung: Bei der Projektierung von behindertengerechten Auffahrrampen muss darauf geachtet werden, dass ein ausreichender Abstand zu den angrenzenden Treppenhäusern einhalten wird. Dies bedeutet, dass in der Rampenverlängerung keine Treppen nach unten führen dürfen, falls der Rollstuhlbenutzer aufgrund des Impulses der Rampe nicht ausreichend abbremsen kann.

Im Standard gibt es keine Messspezifikation. Um eine Rampe sicher und komfortabel nutzen zu können, sind beidseitig angebrachte Handlaufgeländer und Abweiser an den Rampenrändern unerlässlich. Der Hauptzweck der Haltegriffe ist es, Menschen, die gehen können, aber dennoch nicht sicher und in ihren Bewegungen begrenzt sind, einen festen Stand zu bieten.

Radleitbleche haben dagegen die Aufgabe, ein Kippen des Rollstuhles an den Rändern der Rampe zu vermeiden. An den Handläufen auf beiden Seiten der Rampe herrschen besondere Verhältnisse, so dass sie von jedermann ohne Einschränkungen benutzt werden können. Dementsprechend bezieht sich die Vorschrift zum Thema Barrierefreies Konstruieren in ihrem Kapitel zur Ausführung von behindertengerechten Aufstiegen auch auf die Angaben zur Geländergestaltung aus dem Durchgang über Handläufen bei behindertengerechten Aufgängen.

Danach befindet sich der optimale Geländerholm in einer vertikal abgemessenen Höhenlage von 85 bis 90 Zentimetern über der oberen Kante der Rampenabdeckung. Für die volle Nutzung der Rampe muss der freie Raum zwischen den einzelnen Teilen 120 Zentimeter sein. Zusätzlich ist die kontinuierliche und ununterbrochene Steuerung des Handlaufs entlang der ganzen Rampe und der Zwischenbühnen erforderlich.

Die Sprossen sollten jedoch nicht in die Bewegungsbereiche am Beginn und am Ende der Rampe ragen, da sie den Raum zum Drehen und Manövrieren einengen. Die Radleitbleche an den Rampenrändern sollten im besten Falle so senkrecht wie möglich unter den Geländern stehen. Zu den geeigneten Radabweisern gehören stabile Aufsatzkränze am Rand der Rampe oder Schienen am Fuß des Brüstungen.

Ist die Rampe von einer vollflächigen Mauer eingefasst, ist auf dieser Fläche kein Radleitblech erforderlich. Barrierefrei können Auffahrrampen sowohl aus Vollbaustoffen als auch aus Stahl oder Aluminium gefertigt werden. Gewöhnlich werden gewaltige Rampe aus vorgefertigten Betonelementen als Seitenteile gebaut, die die Unterkonstruktion und den Einbau des Fasses umgeben. Stehen die Seitenteile mind. 10 Zentimeter über die Rampenverkleidung hinaus, stellen sie auch die erforderlichen Radleitbleche dar.

Das Freihalten der Rampenflächen ist besonders für die Rampenplanung mit eingebauter Tragschicht von Bedeutung. Hier ist eine Bedachung der Rampenbahn eine Option, die sich jedoch in den Anschaffungskosten widerspiegelt und die Rampe tritt visuell in den Hintergrund. Durch die Steigung bildet sich auch am Ende der Rampe viel Nässe.

Alternativ zu Vollrampen gibt es Rampenanlagen aus Edelstahl oder AIuminium. Hierbei kommt neben der Erfüllung der Normanforderungen hinsichtlich Abmessungen und Neigung auch der Gestaltung der begehbaren Rampenflächen eine große Bedeutung zu. Obwohl das Gitter aufgrund des kleinen Gitters für Rollstuhlbenutzer kein Hindernis darstellt, kann es Menschen mit Gehhilfe daran gehindert werden, die Rampe zu benutzen.

Statt dessen bieten sich die geschlossenen Varianten an, bei denen eine besondere Oberflächenstanzung sowohl die Drainage als auch die Rutschfestigkeit der Rampe gewährleistet.

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