Barrierefreies Bauen Baden Württemberg

Behindertengerechtes Bauen Baden Württemberg

Nachfolgend finden Sie die relevanten Auszüge aus den genannten Publikationen zum barrierefreien Bauen: Staatliche Bauordnung für Baden Württemberg (LBO). Die Barrierefrei} steht für eigenständigen und selbstbestimmten Lebensstil Barrierefreies Bauen. Ein Beispiel dafür, wie ich verstehe, dass LBO-BW die Barrierefreiheit umsetzen will? Aus Sicht der Verbände ist barrierefreies Planen und Bauen keine "Spezialplanung für Männer".

Bauregelwerk - Baden-Württemberg - Öffentliche Bauten

Das Verzeichnis der bauaufsichtlichen Vorschriften (LTB) legt die Anwendbarkeit der Standards als Grundlage für die Planung fest. Für die Durchführung der Landesbauordnungen für Baden-Württemberg (LBO) hinsichtlich der Zugänglichkeit von öffentlichen Gebäuden nach 39 Abs. 1 und 2LBO wird die DIN 18024-2 Barrierefreies Bauen - Teil 2: Öffentl. zugängige Gebäude und Arbeitsstätten fast vollständig als technische Bauvorschrift eingeführt.

Diese Einleitung basiert auf den allgemeinen Vorgaben des 3 Abs. 3 OBV. Das Verzeichnis der bauaufsichtlichen Vorschriften legt die Verwendung der Normen als Planungsbasis fest. Auch wenn die als bautechnische Vorschrift erlassene Vorschrift zu beachten ist, kann von dieser Vorschrift nach 3 Abs. 3 S. 4 LBA abweichen, sofern die allgemeinen Voraussetzungen des 3 Abs. 1 LBA ansonsten gegeben sind.

Die allgemeinen Bestimmungen beinhalten jedoch keinen Verweis auf die Zugänglichkeit. Außerdem sind nach 56 Abs. 1 LBA Abweichen von den bauaufsichtlichen Bestimmungen zulässig, wenn die Bestimmungen des LBA in anderer Form nachweisbar eingehalten werden. Nr. 1 der Anhang 7/3 der Bauregelliste (LTB) verdeutlicht, dass die Anwendung der Richtlinie nur für die in 39 Abs. 1 und 2 genannten Bauwerke und sonstigen baulichen Gegebenheiten gilt.

Gemäß Nr. 2 der Anhang 7/3 GmbH, Nr. 1 der EN 18024-2, in der der Geltungsbereich dargestellt ist, ist von der Einleitung ausgeschlossen. Anders als in einigen anderen Bundesländern sind die in der Regel genannten Regelwerke nicht ausgeschlossen. Dies ist im Grunde ein Hinweis auf die für behindertengerechte Unterbringung - Teil 1 Gehäuse für Rollstuhlfahrer", die z.B. für Beherbergungsstätten wichtig ist (Nr. 14 der Norm 18024-2).

Gemäß Nr. 3 der Anhang 7/3 LBA werden von der Norm 18024-2 (Nr. 6, S. 4) abweichende Anforderungen für Haustüren von Kindertageseinrichtungen sowie für das Verschließen von Brandschutzabschlüssen und für Brandschutzabschlüsse in nicht behindertengerechten Räumen gestellt. Abweichend von der Definition über Bedienelemente (Nr. 17 der Norm 18024-2 ) wird in Anhang 7/3 Nr. 4 eine andere Griff- und Arbeitshöhe im Rahmen von 85 bis 105 Zentimetern für möglich erachtet.

In der vom Bundeswirtschaftsministerium herausgegebenen Publikation "Barrierefreies Bauen im Öffentlichen Raum, am Arbeitsplatz und in Wohnungen" finden sich neben den gesetzlichen Bestimmungen weitere Informationen, Handlungsempfehlungen und Vorschläge für die Verantwortlichen von Planern, Bauherrn und Verantwortlichen aus den verantwortlichen Behörden. Dabei werden die spezifischen Bedürfnisse von Blinden, Sehbehinderten, Gehörlosen und Hörgeschädigten sowie von Menschen mit eingeschränkter Mobilität und Rollstuhlfahrern detailliert erörtert.

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