Barrierefreies Bauen önorm

Behindertengerechtes Bauen önorm

Das barrierefreie Bauen hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Zugänglichkeit wird als Mehrwert gesehen, wenn sie in das Gesamtkonzept integriert wird. Wer lebenslang bauen will, ist gut beraten, diese bei der Planung seines Hauses zu berücksichtigen. Publikationen der Abteilung Barrierefreies Bauen. Wenn diese Kriterien angewendet werden, entstehen keine völlig barrierefreien Gebäude und Anlagen;

diese sind nur möglich, wenn die.

ÖNORMEN

Behinderte und auch Menschen mit nur vorübergehender körperlicher Behinderung benötigen in der Regel mehr Platz. Die Baubestimmungen der Länder sind zum Teil sehr verschieden, so dass auch die Standards in unterschiedlichem Maße miteinbezogen werden. Im Bundesrechtsinformationssystem (RIS) finden Sie die Bauvorschriften der Länder unter dem entsprechenden Landesgesetz.

Besondere Standards für den behindertengerechten Haus- und Anlagenbau sind in den nachfolgenden ÖlNormen zusammengefasst: "B" ist eine interne Abkürzung des Normungsinstituts und kennzeichnet die Bauwirtschaft. Weil jede Person mit einer Invalidität eigene Anforderungen hat, müssen diese Standards nur minimale Anforderungen festlegen und bei Bedarf angepasst werden.

Im Prinzip sind Standards nur Empfehlungen. Sind sie jedoch in die Bauvorschriften der Länder einbezogen, sind sie rechtsverbindlich umsetzbar. Ã-NORMB 1600 legt die "PlanungsgrundsÃ?tze fÃ?r barrierefreies Bauen" fest (z.B. Gehwege, Auffahrten, Zugangsbereiche und TÃ?ren). Folgende ÖlNormen sind im Zusammenhang mit der Basisnorm zu verwenden: B1603: B1601 bis B1603:

Ã-NORM 1601 enthÃ?lt die "PlanungsgrundsÃ?tze fÃ?r behindertengerechte Einrichtungen des Gesundheitswesens, des assistiven Wohnens und Arbeitens". Ã-NORM 1602 befasst sich mit dem Themenbereich "ZugÃ?ngliche Bildungseinrichtungen". Ã-NORM 1603 enthÃ?lt die "PlanungsgrundsÃ?tze fÃ?r behindertengerechte Tourismus- und Freizeiteinrichtungen". Neben den bereits erwähnten gibt es eine ganze Serie anderer Zugänglichkeitsstandards, die zum Beispiel für Menschen mit Behinderung von besonderer Bedeutung sind:

Teil 3 der Norm DIN EN 3011: "Grafische Zeichen zur Information der Öffentlichkeit" Sie beinhaltet graphische Zeichen zur Identifikation von behindertengerechten Einrichtungsgegenständen. Ã-NORMEN werden vom Ã-sterreichischen Normeninstitut (ASI) regelmÃ?Ã?ig und aktuell zur VerfÃ?gung gestellt.

Barrierefreies Leben: Aufbauen für ein hindernisfreies Wohnen | Home

Haptische Richtlinien, die mit der langen Stange gut fühlbar sind, erlauben ein barrierefreies Wohnen im Freien. Barrierefrei bauen - das heißt Unabhängigkeit und mehr Wohnqualität für alle. So kann jeder Gebäude und Einrichtungen sicher nutzen - weitestgehend ohne Fremdhilfe. Ab dem 1. April 2011 steht eine komplett überarbeitete Version der Norm B1600 " Barrierefreies Bauen " zur Verfügung, deren Ursprünge bis in die 70er Jahre zurückreichen.

In der demographischen Bevölkerungsentwicklung wird deutlich, dass soziale Zukunftsfähigkeit im Bauwesen, bei Wohn-, Büro- oder Verwaltungsgebäuden, die bereits zum Zeitpunkt der Erstellung grundlegende Voraussetzungen erfüllen (keine Treppenstufen innerhalb der Wohneinheit, ausreichend breite Türen und Wege usw.), aber bei kleineren Umbaumaßnahmen auch einzeln anpassbar sind. "Die Zugänglichkeit muss frühzeitig im Planungsvorgang berücksichtigt werden, da spätere Anpassungen die Ausgaben erheblich erhöhen", sagt Dipl. Kfm. Dr. Ing. med. Dr. Hans Wiesinger, Leiter der Arbeitsgemeinschaft "Zugänglichkeit im Bauwesen" am Österreichischen Normungsinstitut.

Glastüre und Glasoberflächen und deren Beschriftung, Rutschhemmung von Fußbodenbelägen im Innen- und Außenbereich, farbliche Kontraste für Sicherheitsmarkierungen, Hinweise und Orientierungshilfe für sehbehinderte Menschen, aber auch das komplette Fahrstuhlkapitel wurde in der Auflage 2011 komplett revidiert. Aufgrund der gesammelten Erfahrung wurde der Standard zudem mit zahlreichen Abbildungen und Graphiken umstrukturiert und nicht zuletzt an die Bestimmungen der OIB-Richtlinie 4 "User Safety and Accessibility" angepaßt, um eine größtmögliche Umsetzbarkeit zu erreichen.

Hauptsächlich geht es bei der Norm B1600 um den Neubau, aber auch um Erweiterungen und Umnutzungen. Aus diesem Grund wurden etwaige Vereinfachungen bei der behindertengerechten Planung von Bestandsgebäuden "unter schwierigen Bedingungen" festgelegt, um auch hier für planerische Sicherheit zu sorgen. Das ist besonders für die zukünftige Freiwilligkeitszertifizierung von Bedeutung. Darüber hinaus bildet die Norm B1600 die Grundlage für eine Vielzahl anderer Sondernormen mit Forderungen nach barrierefreier Konstruktion, wie z.B. Sonderbauten für Menschen mit Behinderungen oder ältere Menschen (B1601), Schul- und Ausbildungszentren (B1602) und touristische Einrichtungen (B1603).

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