Behinderte Leute

Schwerbehinderte Menschen

Danach nutzen Menschen mit Behinderungen das Internet weitaus häufiger als Nichtbehinderte. Die Kommissarin ist die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen, die Menschen mit Behinderungen betreffen. Eine solche Auffassung von Menschen mit Behinderungen lehnen sie eindeutig ab. Behinderte Menschen gehören in die Mitte der Gesellschaft. Menschen mit Behinderungen | Wer in der NS-Zeit behindert war, passt nicht in das Weltbild der Nationalsozialisten, die die genetische Gesundheit an die erste Stelle setzen.

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Es ist jedoch nicht klar, inwieweit die Voraussetzungen im ambulanten Bereich für die Förderung der Teilnahme von Menschen mit geistigen Behinderungen am gesellschaftlichen Alltag in der betreffenden Stadt/Gemeinde ausreichen.

Im Mittelpunkt dieses Beitrags stehen die eigenen Erlebnisse von Menschen, die bereits in der ambulanten Versorgung sind. Ergänzend zu den Sichtweisen der lokalen Förderer dieser Menschen und der Gemeindevertreter werden die Voraussetzungen für die Teilnahme von Menschen mit geistigen Behinderungen am ambulanten Betreuungsangebot näher untersucht und Schwerpunkte für die weitere Entwicklung der Lebensform gesetzt.

Es verdeutlicht die Wichtigkeit der Partizipation vor dem Hintergund einer ambulanten Lebenssituation anhand von beobachtbaren Bewertungskriterien für die Teilnahmebedingungen.

Nigerianer: Behinderte sind zum Bitten verurteilt

Bisweilen ist es wie eine Prozession von Blindheit, Lahmheit, Taubheit und denjenigen, die nur vorgeben, eine Invalidität zu haben. In allen großen nigerianischen Städten, einschließlich der Ortschaft Laos, gibt es behinderte Burschen. Die Notleidenden bitten und besingen und erzählen die bewegenden Erzählungen über ihre Erkrankung. Die Leute sind immer gewillt, ihnen etwas zu schenken.

Bei den 150 Mio. Nigerianern handelt es sich entweder um Christinnen und Christen oder Moslems, die daran glaubten, den göttlichen Segen mit Hilfe ihrer Spende an die Notleidenden zu erhalten. Sie sind jedoch weniger enthusiastisch, wenn es um die Bereitstellung von Arbeitsplätzen für behinderte Menschen geht. "Viele Leute heuern uns nicht aus Furcht, wir würden unsere Kundschaft verscheuchen", sagt er.

Darüber hinaus sehen viele Unternehmer Invalidität als Anzeichen von Unvermögen. In einer solchen Sichtweise spiegeln sich soziale Vorbehalte wider, sagt der Leiter des Behindertenzentrums, Herr Anaele. "Menschen mit Handicap werden abgestempelt, und niemand will etwas mit ihnen zu tun haben und ihnen einen Arbeitsplatz anbieten." Die nigerianische Bevölkerung gilt als behindert und darf sich deshalb nicht einmischen, sagt Anaele, der während des Bürgerkriegs in der damaligen Stadt mit beiden Händen die Aufständischen amputierte.

Obgleich es sich bei den Nigerianern entweder um Christinnen und Christen oder Moslems handelt, sind viele sehr Aberglaube. Seit sechs Jahren versucht er vergebens, einen Arbeitsplatz zu finden. Daß er keinen finden kann, liegt an seiner Unfähigkeit, sagt Haruna: "Manche benehmen sich, als ob eine Unfähigkeit ansteckend wäre. Bei den meisten Nigerianern, die mit einer Invalidität zu tun haben, kommt es schon als Kind zu Ausgrenzung.

Viele behinderte Menschen haben Schwierigkeiten, Ambitionen zu entfalten. "Meine Freundinnen rieten mir, zu bitten, statt ohne Arbeit zu bleiben", sagt er. Man fragte ihn, warum er zögerlich sei, wenn selbst kräftige Menschen vortäuschen, Behinderte zu sein, nur um als Almosenempfänger mitzumachen. Die ausgebildete Buchhalterin sagt, dass er, obwohl er einer der besten Schüler seines Jahres war, wegen seines Gesundheitszustands keine Arbeit hatte.

Eine Arbeitgeberin hatte ihn mit der Begruendung zurueckgewiesen, er koenne mit seiner Arbeitsunfaehigkeit nicht richtig zurechtkommen. Viele behinderte Nigerianer können wie z. B. Atomkraftwerke und andere Behinderte keine Beschäftigung haben. Es gibt in diesem Land kein Recht gegen Diskriminierungen aufgrund von Invalidität.

Wenige Menschen mit Behinderungen werden angestellt, aber ihre Auftraggeber verachten sie oft und betrachten die Arbeit als wohltätig. Für Anaele ist das eine Beleidigung: "Beschäftigung kann kein Akt des Mitgefühls sein, Menschen mit Behinderungen haben ein Recht auf Arbeit.

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