Behinderten Helfen

Hilfe für Behinderte

Wo sollen wir Menschen mit Behinderungen begegnen? Niemals helfen, ohne vorher zu fragen. Lernen Sie behinderte Menschen so natürlich wie möglich kennen. Es ist uns wichtig, wie die Gesellschaft mit behinderten Menschen umgeht. Gesellschaft kann Menschen mit Behinderungen helfen, damit sie sich nicht behindert fühlen.

navigation aids

Er ist richtungsweisend, er übersetzt, er informiert über barrierefreie Orte: Smartphone-Apps erschließen neue Beteiligungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen. Ich war trotz meiner Sehschwäche schon immer ein abenteuerlustiger Mensch - jetzt kann ich mit dieser Anwendung viel besser laufen", meint der User "Daiseeh" aus den Vereinigten Staaten. Nun kann ich in meiner Heimatstadt etwas erforschen und kennen lernen, was ich vorher nicht konnte.

Es handelt sich um die Smartphone-App "Ariadne GPS", die dem Benutzer an jedem beliebigen Platz erläutert, was vor, neben und hinter ihm liegt: Strassennamen, Gastronomie, Museen uvm. Der Rollstuhlfahrer wird immer wieder mit dem Thema mangelnde Begehbarkeit in Verbindung gebracht. Anschließend lancierte er die Applikation "Wheelmap" für Symbian Smartphones wie z. B. für Symbian Smartphones, Symbian, Android, Apple Mac OS X und Microsoft Outlook, die auf Basis von kostenlos erhältlichen Karten über den Zugang zu mehr als 800.000 Standorten wie z. B. Gastronomie, Büchereien und Swimmingpools informiert.

"Die " Rollkarte " beruht auf dem Grundsatz des "User-generierten Contents ": Jeder Benutzer kann neue Standorte auf der Landkarte eingeben und sie mit Zugänglichkeitsinformationen für Rollstuhlbenutzer und Behinderte versorgen. Was ist zu beachten: "Kann ich als Rollstuhlfahrerin überhaupt einsteigen? Die Plätze sind je nach Erreichbarkeit mit einer Ampel versehen: Grüne steht für "voll rollstuhlgängig", gelbe Plätze haben maximal eine Stufe und rote Plätze sind für Behinderte nicht begehbar.

"Doch nicht nur schöne Spielereien" unterstreicht Frau Rechtsanwältin Kornelia Jörrmann vom VdK-Sozialverband, dass Smartphone-Apps zunehmend zu einer wichtigen Hilfestellung für Menschen mit Behinderungen werden. "Für viele Menschen sind Applikationen schon lange aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Accessibility-Mobilanwendungen sind keineswegs nur ein nettes Gimmick", erläutert sie. Zusätzlich zu den Navigationshilfsmitteln gibt es Applikationen, die Menüs auslesen, Ansagen in der Bahn machen und es Autisten erlauben, mit Fotos zu kommunizieren.

Bisher wurden viele der Anwendungen, die Menschen mit Behinderungen im täglichen Gebrauch helfen, von Einzelpersonen oder gesellschaftlichen Organisationen entwickelt. "Die Anwendungsentwickler müssen überdenken, dass die Zugänglichkeit nicht nur einer kleinen Gruppe von Menschen zugute kommt, sondern sehr vielen Menschen.

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