Behindertengerechter Zugang Vorschriften

In Florida sind Behinderteneinrichtungen vorgeschrieben.

"Die Barrierefreiheit bedeutet, dass der gesamte Zugangsweg von der Öffentlichkeit. behindertengerechte Gestaltung von Anlagenteilen. die wesentlichen Bestimmungen des Bauordnungsrechts in Verbindung mit den eingeführten DIN-Normen. sind alle Wohnungen und Zugang zum. Gibt es einen Zugang über einen Aufzug?

Behinderteneinrichtungen sind in Florenz Pflicht.

Der knallrote Elektrorollstuhl - mit Mercedes-Stern und verschiedenen Fahnen und Sticker - rollt an mir vorbeigezogen. Jeder, der die Vereinigten Staaten kennt, weiss, dass es für Menschen mit Behinderungen verhältnismässig einfach ist, am gesellschaftlichen Geschehen teilzuhaben, ohne dauernd auf die Unterstützung anderer angewiesen zu sein. Egal ob Shopping, Busfahrten, öffentliche Parkanlagen, Universitäten, Hotels, Gaststätten, Tank- und Kfz-Werkstätten, Fitnessstudios und Sportstadien - Überall gibt es spezielle (und besonders große) Stellplätze für Fahrzeuge, die Behinderte im Behindertenbereich befördern oder deren Autofahrer auch bei weniger schweren Behinderungen eine spezielle Genehmigung vom Hausarzt erhalten haben.

Zudem sind die Flure (und auch die Toiletten) an öffentlich zugänglichen Plätzen in der Regel groß genug, um mit einem behindertengerechten Fahrstuhl zu fahren. Die Tür öffnet sich entweder selbsttätig oder mit großen Tasten, mit denen ein Öffnungsvorgang vom Stuhl aus gesteuert werden kann. Jetzt könnte man davon ausgehen, dass die amerikanischen Unternehmer den Menschen mit Behinderungen so aufgeschlossen gegenüberstehen, dass sie ihre Baumeister aus purer Wohltätigkeit heraus ermutigen, spezielle Armaturen zu installieren.

Zum einen gibt es den American and Disability Acts - ein landesweites Recht, das den Ausschluß von Menschen mit Behinderungen aus dem Alltag verhindert. Partizipation am gesellschaftlichen Geschehen ist das Recht jedes Individuums. Damit wird sichergestellt, dass Behörden und Unternehmen ihre Dienste allen Menschen gleichermaßen zur Verfügung stehen. Die zweite Ursache ist ausschließlich ökonomischer Natur: Obwohl sich Unternehmer zunächst über dieses Antidiskriminierungsgesetz beschwerten, erkannten sie bald die Vorteile.behinderte Menschen sind nun eine zahlungskräftige (und damit begehrte) Kunde.

In diesem Falle war das Land der Konkurrenz einen entscheidenden Schritt voraus: Aufgrund des großen Anteils an Rentnern hatten viele Unternehmer "bequemes Einkaufen" bereits als wichtiger Konkurrenzfaktor erkannt und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen ergriffen. Natürlich machen sie gerne etwas zusammen - sie gehen zusammen in den Ferien, gehen zusammen shoppen und speisen oder besichtigen Parkanlagen und öffentlichkeit.

Entspannen ist bei Menschen mit Behinderungen oft schwer. Und wer macht sich gerne die ganze Zeit schmutzig, weil der Raum für einen Stuhl nicht ausreicht? Das Unternehmen, das schon früh auf die Anforderungen von Behindertenfamilien eingegangen ist, hatte einen wirklichen Wettbewerbsvorteil, aus welchen Gründen auch immer: Menschen mit Gehbehinderung haben die Chance, ohne Einschränkung am gesellschaftlichen Geschehen in dem verhältnismäßig neuen Staat zu teilhaben.

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