Benotung Pflegeheime

Einstufung von Pflegeheimen

Der Transparenzbericht mit der Bewertung finden Sie hier: Dabei haben die verschiedenen Teilbereiche, die in der Sortierung enthalten sind, das gleiche Gewicht. Universität Bielefeld erstellt Sortierung für Pflegeheime - Westfalen-Lippe - News Die Pflegewissenschaftliche Fakultät der Uni Bielefeld hat ein neuartiges Bewertungsverfahren für Einrichtungen der Pflege entwickelt. Kritik wird an der aktuellen Bewertungsmethode geübt, da nahezu alle Pflegeheime gute Bewertungen haben. Das neue Evaluierungssystem wird sich laut Klaus Wingenfeld, Geschäftsführender Direktor des Institutes für Pflegewissenschaften, auf den gesundheitlichen Zustand pflegebedürftiger Patienten ausrichten. So soll zum Beispiel beurteilt werden, wie gut es einer Institution gelingen kann, Verletzungen durch Stürze zu verhindern und die Beweglichkeit der Anwohner zu bewahren.

Das neue Evaluierungssystem wird diesen Sommer präsentiert.

Weiterentwicklung der Einstufung von Pflegeheimen

Vor der Schlichtungsstelle für Qualitätskontrolle haben sich die Krankenkassen und die Vereine der Pflegeverbände auf einige Verbesserungen des Systems der Pflegestufen verständigt. Jänner 2014 werden die Ergebnisse nach dem neuen Verfahren im Netz publiziert. Über das Netz können sich Konsumenten ausführlich und kostenfrei über die Qualitäten der mehr als 24.000 Einrichtungen in Deutschland unterrichten.

Die Pflegestufen werden zusammen mit weiteren Angaben (Preis, Standort, Ausrüstung etc.) seit 2009 im Netz publiziert und bilden eine wesentliche Entscheidungsgrundlage für den Pflegebedürftigen und seine Angehörige bei der Auswahl der passenden Einrichtung. Damit sind die Pflegestufen ein wesentlicher Bestandteil für mehr Pflegetransparenz und haben auch in diesem Pflegebereich zu einer konsequenten und umfassenden Qualitätsdiskussion beigetragen.

Detaillierte Angaben zur Einstufung von Einrichtungen der Pflege gehen auf das Jahr 2009 zurück und sind in den Pflegetransparenzverträgen zwischen den Pflegeversicherungsträgern und den Vereinen der Einrichtungen zu entnehmen. Obwohl sich in der praktischen Anwendung bald herausstellte, dass das Bewertungssystem verbessert werden musste, war es keine leichte Aufgabe, sich auf die konkreten Korrekturen zu einigen.

Insbesondere angesichts der Tatsache, dass die Gesamtnote der Anlagen bisher recht gut war, war es nicht leicht, mit den Vereinen der Dienstleister eine Einigung über Verbesserungen zu erzielen, die möglicherweise zu einer Beeinträchtigung der Marken in der Region führten. In der Schlichtungsstelle für Qualitätskontrolle gemäß 113b SGB XI wurden nun Änderungen des Beurteilungssystems - zunächst jedoch nur für die stationären Altenpflegeeinrichtungen - beschlossen, die zum 31.01.2014 anlaufen werden.

In den beschlossenen Verbesserungen wird mindestens teilweise die gleichgewichtete Beurteilung aller Qualitätsmerkmale, die naturwissenschaftlich nicht nachhaltige Gestaltung der Probe, aber auch die Bedeutung oder Nichtrelevanz der einzelnen Qualitätsmerkmale und die nachvollziehbare Qualität des Qualitätsberichts kritisiert. Individuelle Testfragen, die sich in der Praxis nicht bewähren, weil sie für den Konsumenten nicht wichtig oder nicht differenziert genug sind, wurden ausgelöscht.

Zusätzlich zur Straffung der Untersuchung konnte auch sichergestellt werden, dass solche Voraussetzungen nicht "ohnehin erfüllt" wurden und somit keine ungerechtfertigten guten Noten erforderlich waren. Andererseits werden besonders bedeutsame medizinische und pflegerische Fragestellungen ("Wird das Einzelrisiko des Dekubitus erfasst?") zu Beginn des entsprechenden Qualitätsberichts einer Institution zusammengefaßt und separat ausgewiesen. Der Konsument wird explizit darauf aufmerksam gemacht, dass diese Faktoren für die Qualität der Patientenversorgung besonders wichtig sind und bei der Suche nach einer passenden Anlage strikt zu beachten sind.

Eine mathematische Entwertung der Gesamtbewertung der Einrichtung bei Nichteinhaltung eines dieser aus Sicht der Pflegeversicherung besonders bedeutsamen Kriteriums konnte nicht vereinbart werden. Um die Qualitätsmeldungen besser nachvollziehbar zu machen, wird künftig die Anzahl der getesteten Einwohner, die das Merkmal erfüllten oder nicht erfüllten, für die Beurteilungskriterien zur Pflege und zum gesundheitlichen Zustand der Pflegepflichtigen ausweisen.

Das Gesamtniveau und die vier Flächennoten verbleiben und ermöglichen dem Konsumenten einen raschen Gesamtbild. Die Prozedur zur Probenahme der in den Test aufzunehmenden Patienten wird schließlich auf eine statistische Sicherheitsbasis gebracht. Beispielsweise wird es ein neuartiges Stichprobenverfahren für die Untersuchung von in der Regel mehr Patienten aus jeder der drei Versorgungsstufen gibt.

Dies erhöht die Kompatibilität der Anlagen miteinander erheblich. Zusätzlich wird durch die Einstellung der Skalierungswerte, die die Grundlage für die Berechnung der Töne sind, sichergestellt, dass die Entfernungen zwischen den Einzelnoten genau gleich sind. Dieser auf den ersten Blick sehr mathematisch und technisch anmutende Wandel wird zu einer stärkeren Unterscheidung der Anlagen und damit zu einer realistischen Beurteilung der Versorgungsqualität beitragen.

Man kann davon ausgehen, dass in Zukunft weniger Anlagen mit "sehr gut" bewertet werden. Durch die oben genannten Änderungen wurden wesentliche Neuerungen am Wartungssystem erreicht. Alle Bemühungen, das Evaluierungssystem in der Versorgung vollständig auszusetzen, sind daher klar abzulehnen. Jetzt ist es auch notwendig, die Pflegestufen für die ambulanten Pflegeleistungen kurz- und langfristig anzugleichen und sich auf die Erarbeitung und praktische Erprobung von Kennzahlen zur Ergebnis- und Lebensqualitätsmessung zu konzentrieren.

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