Betreutes Wohnen Frankfurt

Unterstütztes Wohnen für junge obdachlose Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren

Die Assistance Plan Konferenz Frankfurt entscheidet über die Zulassung zum Betreuten Wohnen für Personen, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Frankfurt haben. Betreutes Wohnen ist ein ambulanter Hilfsdienst für Menschen mit einer psychischen Erkrankung. Es gibt auch Plätze in betreuten Wohngemeinschaften und Einzelappartements. Betreutes Wohnen richtet sich an Menschen mit einer fortgeschrittenen AIDS-Erkrankung. Einzugsgebiet des Betreuten Wohnens ist die Stadt Frankfurt, der Main-Taunus-Kreis und der Hochtaunus-Kreis, in Einzelfällen auch außerhalb dieses Gebiets.

Betreuung von jungen Obdachlosen zwischen 18 und 25 Jahren

Sie haben dann sicher mit einer schweren Lebenslage zu tun und sind neben der ungewissen Lebenslage mit vielen anderen Sorgen und Fragestellungen konfrontiert. Im Rahmen unseres Assistierten Wohnens unterstützen wir Sie durch Psychosoziales Beraten und Unterstützen. Du kannst in eine provisorische Ferienwohnung in unserem Hause einziehen oder in Deiner eigenen Ferienwohnung wohnen.

Für die Zeit von ein bis zwei Jahren steht für Jugendliche eine Gesamtzahl von 14 Plätzen im Bereich Betreutes Wohnen zur Auswahl. Ausschlaggebend für die Betreuungsmöglichkeit durch unseren Verband ist, dass es keine akuten psychischen Erkrankungen oder Abhängigkeiten gibt und dass Sie zur aktiven Teilnahme an der Änderung Ihrer Lebensumstände vorbereitet sind.

Die Zulassung zum Betreuten Wohnen bedarf der Genehmigung und Kostensicherung durch das Jugendamt der Landeshauptstadt Frankfurt.

Il est le traître

Der 1937 in Suedtirol geborene Künstler ist ein deutsches Projektkuenstler, Sozialarbeiterin, Lehrerin, Ex-Sponti, vielseitige und utopisch-innovative Pionierin in vielen Bereichen des Alternativ-Leben. Im Jahre 1941 floh die Tratterfamilie aus dem Süden Tirols, die er dann an Musolini übergab, nach Tyrol, wo er zunächst die Innsbrucker Skischule besucht, dann als Schilehrer arbeitet, den Wehrdienst absolviert und eine Werkzeugmacherlehre macht.

1958 kam er nach Frankfurt am Main mit der Absicht, Lotse zu werden, studiert dann aber Maschinenbau und Betriebsmittel. In Frankfurt wurde er zunächst "schwarzer Student" und beteiligte sich an der Sponti-Bewegung der ersten Sechziger. In Frankfurt erlangten sie schnell einen Kult-Status und konnten nur von ihm und seinen Studenten in der Radwerkstatt gekauft werden.

Diese Fahrräder sind auch heute noch im Stadtgefüge Frankfurts zuhause. Darüber hinaus initiierte er den Gedanken eines großen Skiausfluges jeden Alters, der in der 7. Schulstufe regelmässig durchgeführt wurde und nach OÖ neu nach Neuenkirchen am Wald führt. Als Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Arbeitserselbsthilfe (ASH) ist die Firma TRIATTER seit der Hälfte der 70er Jahre tätig.

Seit den 80er Jahren beschäftigt sich die Firma mit der Unterkunft von jungen Menschen, die aus Kindergärten in von SozialarbeiterInnen beaufsichtigten Wohnungen geflohen waren. In der Ulmenstraße in Frankfurt gründete er die erste solche Wohnanlage. Unter dem Namen Betreutes Wohnen ist dieses Pädagogikkonzept heute europaweit verbreit. Auch im Kinderheim in der Vogtstraße hat er sich seit den 80er Jahren mit einer neuen Küchen- und Toilettenanlage dauerhaft engagiert.

Er hat drei Mädchen und einen gemeinsamen Ehefrauen. Einem wegen Brandanschlags im chemischen Labor vertriebenen Schulkind hatten er und sein Mitarbeiter Pater Dr. P. Pfotenhauer die Möglichkeit gegeben, auf eigene Rechnung an der schulischen Schifreizeit teilzunehmen, weil sie den Ausschluß der Teilhabe an diesem Höhenpunkt der Schulkarriere eines Ernst-Reuter-Schülers als didaktisch widersinnig empfanden.

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