Betreutes Wohnen Kostenübernahme Sozialamt

Wohnungsbaufinanzierung und Pflegekosten

Anträge auf Förderung können beim Sozialamt der Wohngemeinde gestellt werden. Oft entstehen im Alter besondere Kosten durch besondere Bedürfnisse. Gerade bei Abhängigkeiten entstehen Kosten, die in der Regel nicht allein durch Renteneinkommen gedeckt werden können. Dabei können externe Kostenträger wie die Pflegekasse oder das Sozialamt helfen. Wenn das Einkommen der betroffenen Person nicht ausreicht, um ihren eigenen Anteil zu decken, kann ein Antrag auf Kostenerstattung bei der Sozialversicherungsanstalt gestellt werden.

Wohnungsbaufinanzierung und Betreuungskosten

Oft entstehen im hohen Lebensalter Sonderkosten durch die besonderen Anforderungen. Gerade bei Abhängigkeiten entstehen Aufwendungen, die in der Regel nicht allein durch Renteneinkommen gedeckt werden können. Dabei können die externen Leistungsträger wie die Pflegeversicherung oder das Sozialamt mithelfen. Die Betroffenen sollten sich in jedem Falle bei den Versicherern detailliert über Subventionen erkundigen und diese so frühzeitig wie möglich einholen.

Pflegebedürftige, die pflegebedürftig sind und zumindest die Pflege-Stufe 1 haben, haben Anrecht auf eine Förderung durch die Pflegeversicherung. Der Pflegekassenanteil wird von der Pflegeversicherung getragen, nicht aber die Unterbringung. Benutzt eine betroffene Person zum ersten Mal eine Einrichtung, z.B. nach einem Klinikaufenthalt, und hat diese noch kein Pflegestufenniveau, muss dies sofort angemeldet werden.

Bei Bewilligung des Antrags und Zuordnung der betreffenden Personen zur Pflegeebene 1 oder höher zahlt die Krankenpflegeversicherung ab dem Tag der Beantragung einen Kostenzuschuß. Die Krankenkasse hat auch Anrecht auf Kostenerstattung für die kurzfristige Pflege. Bei der präventiven Pflege, d.h. der kurzfristigen Pflege aufgrund der temporären Prävention der pflegebedürftigen Personen, muss die pflegerische Begleitperson den Pflegebedürftigen vor der ersten Anwendung der präventiven Pflege zumindest sechs Monaten zu Hause betreut haben.

Eine Krankenpflegeversicherung übernimmt die Pflegekosten für bis zu vier Kalenderwochen. Befindet sich eine pflegebedürftige Personen zumindest auf Pflegeebene 1, gewährt die Krankenkasse für die ambulante Betreuung durch Verwandte oder Pflegeleistungen Geldleistungen (Sachleistungen). Der Betrag der Leistung ist je nach Versorgungsgrad abgestuft.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Krankenpflegeversicherung den Anteil der Kosten nur dann deckt, wenn der beauftragter Krankenpflegedienst einen Pflegevertrag mit der Krankenpflegeversicherung hat. Als Versicherungsträger kann das Sozialamt gelten, wenn der Antragsteller nicht in der Krankenpflegekasse obligatorisch versichert ist und daher keine Leistung von ihr erbringt.

Zudem trägt das Sozialamt einen Teil der Ausgaben, wenn die Leistung der Pflegeversicherung und das eigene Kapital nicht ausreicht, um die notwendige Versorgung zu gewährleisten. In diesen Faellen wird soziale Hilfe fuer stationaere, teilstationaere und haeusliche Betreuung gewaehrt. Die Erstattung durch das Sozialversicherungsamt muss so frühzeitig wie möglich beantragt werden, da keine rückwirkende Leistung erfolgt.

In der Sozialversicherung wird nur der Teil der Pflegekosten erstattet. So werden die Grundunterbringungskosten bei der Nutzung einer Einrichtung nicht von der Krankenkasse erstattet. Zur Begrenzung des Anteils der privaten Finanzierungskosten ist der Abschluss einer privaten Zusatzversicherung möglich.

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