Betreutes Wohnen zu Hause

Betreut in der eigenen Wohnung

Häufig bemühen sich die Angehörigen darum, die Betreuung des Pflegebedürftigen selbst zu übernehmen, um ihm ein betreutes Wohnen zu Hause zu ermöglichen. Allerdings stoßen sie dabei schnell an ihre Grenzen. Ein pflegebedürftiger Mensch kann nicht allein gelassen werden. 24 Stunden am Tag muss jemand in erreichbarer Nähe sein. Eine Betreuung rund um die Uhr erfordert viel Zeit, ein gutes Einfühlungsvermögen und nicht zuletzt fachliche Qualifikationen, damit die Pflege optimal durchgeführt werden kann.

Auch wenn das Verhältnis zwischen den Beteiligten vor der Pflegebedürftigkeit gut war, kann sich das durch die ständige Überforderung schnell ändern. Eine gute Alternative ist die Anstellung einer polnischen Haushaltshilfe, die in diesem Fall für die Betreuung des alten Menschen sorgt.

Wohnen im Alter

Seit 2004 ist die Beschäftigung von Altenbetreuerinnen aus Polen in der Europäischen Union legal erlaubt. Jeder, der ein Zimmer zum Schlafen zur Verfügung hat, kann eine Haushaltshilfe aus Polen engagieren. Arbeitsagenturen, die auf die Vermittlung der gut ausgebildeten Frauen spezialisiert sind, beschäftigen die Haushaltshilfen und entsenden sie in die Haushalte von Pflegebedürftigen. Durch die ständige Anwesenheit ist ein betreutes Wohnen zu Hause auch bei schweren Pflegefällen oder dementen Personen möglich. Die Haushaltshilfe übernimmt alle anfallenden Hausarbeiten, kümmert sich um den Einkauf und unterstützt den Pflegebedürftigen in allen Belangen. Für die Angehörigen und den Betroffenen ist die Anwesenheit einer anderen Person, die auch nachts erreichbar ist, eine große Erleichterung. So ist sichergestellt, dass alles Notwendige für ein selbstbestimmtes Wohnen im Alter veranlasst wurde.

Geeignete Wohnung für die Pflege

Eine Voraussetzung für betreutes Wohnen zu Hause ist eine behindertengerechte Wohnung. Auch mit dem Rollstuhl oder Rollator muss der Zugang zu allen Räumen gewährleistet sein. Zu enge Türrahmen, Türschwellen oder schmale Flure sind für Rollstühle nicht passierbar. Vor allem das Bad muss eine umfassende hygienische Betreuung ermöglichen. Eine ebenerdige Duschwanne, ein Toilettensitz, der auch vom Rollstuhl aus erreicht werden kann und Waschbecken, die nicht zu hoch angebracht sind, gehören zur Grundausstattung für ein behindertengerechtes Bad. Entweder muss die so Wohnung umgebaut werden, dass in ihr betreutes Wohnen für Behinderte möglich ist, oder der Umzug in eine Senioren Residenz oder eine speziell für alte Menschen geeignete Wohnung ist eine Alternative. Wichtig ist nur, dass eine optimale Betreuung gewährleistet ist, damit der alte Mensch seinen Lebensabend in einer angenehmen Atmosphäre verbringen kann.

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