Betreuungsgeld Demenz

Pflegegeld bei Demenz

Bei Menschen mit stark eingeschränkter Alltagskompetenz (z.B. Demenz) gibt es den Pflegeaufwand.

Demenzen - Betreuergeld

Demenzerkrankte können von der Pflegeversicherung einen Zuschuss erhalten. Häufig stellt sich die Fragestellung, ob es eine spezielle Pflege für demente Patienten zuhause oder in einem Heim gibt. Inwiefern überprüft der MDK, der ärztliche Service der Krankenkassen, die demenzbezogenen Leistungsstörungen zu Hause? Es testet die Leistungsfähigkeit des Demenzpatienten, d.h. die regulären Prozesse der Pflege, Nahrung und Mobiliät.

Im Falle von demenzbezogenen Leistungsstörungen wird auch ein so genanntes "Screening" durchgeführt. Im Sachverständigengutachten werden die untersuchten ( "Fähigkeitsbereiche") detailliert behandelt und ausgewertet. Der Bericht wird dann an die Krankenkasse geschickt. Auch bei erheblichen oder erhöhten Einschränkungen in der täglichen Kompetenz haben die Versicherten Ansprüche auf Pflegeversicherungsleistungen, auch wenn sie Unterstützung in den Bereichen Grundversorgung und häusliche Pflege benötigen, diese sind jedoch nur geringfügig.

Wie hoch ist der Pflegegeldanspruch? Die Schwere der Behinderung ist ausschlaggebend für die Bemessung des Pflegegeldes. In der Pflegeversicherung werden 125 pro Monat bezahlt. Dem Demenzkranken wird dieser Wert jedoch nicht selbst bezahlt. Zusatzservices von bestimmten Anbietern müssen genutzt werden. Danach wird der Beitrag von der Krankenkasse bezahlt.

Als Teil der Betreuungsreform erhielten die Demenzkranken mehr Betreuungsgeld. Schwerpunkt der Neuregelung waren eine Erhöhung des Pflegegeldes und des Pflegegeldes sowie eine Erhöhung der Sachbezüge. Demenzerkrankte, die von ihren Verwandten zu Haus versorgt werden und die Pflegestufe 1 haben, werden mit 125 EUR pro Monat bezahlt. Werden Menschen mit Demenz von einem Krankenpflegedienst versorgt, haben sie keinen Anrecht auf geldwerte Leistungen der Pflegeversicherung.

Ist die Pflegestufe 2 oder darüber an Demenzkranke vergeben worden und wird von Angehörigen betreut, haben diese ein Anrecht auf Pflegebeihilfe und Zusatzpflege. Wird die Pflege durch einen Pflegeservice erbracht, bestehen Ansprüche auf Sachleistungen der Pflegeversicherung. Die Zusatzbetreuung für Menschen mit Demenz wird von ehrenamtlichen Helfergruppen für Menschen mit Demenz, Pflegediensten, Pflegegruppen und Tageseinrichtungen angeboten.

Über die spezifischen örtlichen Gegebenheiten informieren die Pflegeversicherung, die Pflegehilfestellen oder ein Pfleger. Verweigert die Pflegeversicherung die Auszahlung eines Pflegegeldes, sollten Sie sich einen Einblick in den Pflegebericht verschafft haben. Der Bericht ist bei der Pflegeversicherung erhältlich.

Mehr zum Thema