Betriebliche Altersvorsorge Auszahlung

Pensionskasse Auszahlung

Die Betriebsrente: Sparen Sie für Ihre zweite Rente bei Ihrem Chef und dem Staat. Bei der Auszahlung der Beiträge sind jedoch einige Punkte zu beachten, aber auch andere Leistungen, wie z.B. eine Betriebsrente und eine Rürup-Rentenversicherung oder eine betriebliche Altersversorgung, sind zu beachten.

Unterschiedliche Auszahlungsmöglichkeiten bei einer direkten Zusage

Es gibt zwei Möglichkeiten für die Zahlung einer Selbstverpflichtung. Entweder der Mitarbeiter beschließt, bei Eintreten des Versorgungsfalls eine Monatsrente zu beziehen, oder er bezieht den Pensionsbetrag durch eine einmalige Auszahlung. Eine Auszahlung einer direkten Zusage im Sinn eines Ausgleichs ist jedoch aufgrund der entsprechenden Vorschriften des BetrAVG (Gesetz zur Verbesserung betrieblicher Altersversorgung) nur bedingt möglich.

Die Unverfallbarkeit srechte der ausscheidenden und ehemaligen Mitarbeiter unterliegen einem Entschädigungsverbot, von dem nur die so genannte Nebenrechte ausgeschlossen sind. Bei der direkten Zusage mit einer Zahlung im Zuge der Kapitaloption ist die Situation jedoch anders. Bei der einmaligen Kapitalabfindung bei Pensionierung handelt es sich um eine gesetzlich vorgeschriebene Versorgungsform der Betriebsrenten.

Es muss jedoch im Rahmen der Pensionsvereinbarung als Anspruch des Unternehmers auf Aktivierung der betrieblichen Altersversorgung im Voraus in schriftlicher Form geregelt werden. Auf die Zahlung einer direkten Verpflichtung werden immer nach dem Grundsatz der DownstreamBesteuerung Abgaben erhoben. Die Beiträge zu den zur Deckung der unmittelbaren Verpflichtung gebildeten internen Rücklagen sind somit während der ganzen Sperrfrist in jeder beliebigen Größenordnung weiterhin frei von Steuer.

Beginnen die Zahlungen der Direktzusagen dann mit Eintritt des Versicherungsfalles, so werden diese nach § 19 StG als Arbeitseinkommen besteuert. Vor allem Aktionäre und Geschäftsführer, deren Pensionsansprüche über denen anderer Mitarbeiter stehen und die daher ein spezielles Interesse an der Steuerbefreiung von höheren Pensionsbeiträgen haben, können ebenfalls von dieser Leistung Gebrauch machen.

Die fünf Möglichkeiten zur beruflichen Vorsorge

Betriebliche Altersvorsorge ist die zweite der drei Grundpfeiler der Altersvorsorge. Aber vor allem im Bereich der beruflichen Vorsorge locken die Staaten mit steuervorteil. Das liegt daran, dass jeder Mitarbeiter bis zu vier vom Hundert seines Bruttogehaltes sozialversicherungspflichtig in seine Altersvorsorge durch Gehaltsumwandlung einbringen kann. Eine betriebliche Altersvorsorge kann jedoch nicht in eine Finanzanlage eingebracht werden.

Nach dem BetrAVG gibt es unterschiedliche Anlageformen: Vorsorgeeinrichtungen sind juristisch selbständige Gesellschaften, die das Anlagevermögen aus der beruflichen Vorsorge bewirtschaften und zum Zeitpunkt der Pensionierung die Alterspension oder das Vorsorgekapital ausbezahlen. Erst im Jahr 2002 wurden Rentenfonds eingerichtet, die das eingesetzte Eigenkapital hauptsächlich in Form von Wertpapieren anlegen. Ein Direktversicherer ist eine Lebensversicherungspolice, bei der das Versicherungsunternehmen als Versicherter eintragen ist.

Versicherter ist der Mitarbeiter. Im Falle des Todes des Mitarbeiters vor der Pensionierung erhält der Ehegatte, der registrierte Partner oder die eingetragenen Partner oder die angemeldeten Minderjährigen die bereits geleisteten Einlagen oder das entstandene Vermögen zuzüglich der Überschüsse. Darüber hinaus haben die Unternehmer die Option, eigene Vorsorge für ihre Mitarbeiter zu treffen. In dieser als direkte Zusage oder Versorgungszusage bekannten Betriebsrente kann das jeweilige Kreditinstitut die Anlageform selbst festlegen.

Bei Kündigung oder Ableben des Mitarbeiters gewährt das Unternehmen die Pensionsleistungen an den Betriebspensionär oder dessen Hinterbliebene. Sie ist die Älteste der fünf Arten der Betriebsrenten. Sie ist eine als Gesellschaft mit beschränkter Haftung, gemeinnützige Einrichtung oder eingetragener Verein organisierte Vorsorgeeinrichtung und nimmt die Umsetzung einer Pensionszusage für eine Gesellschaft wahr.

Betriebsrenten werden in der Regel bei Eintritt in den Ruhestand ausbezahlt - entweder in einer einmaligen Zahlung oder in einem Monat. Bei einem vorzeitigen Austritt kann der Mitarbeiter die Beitragszahlung entweder in eigener Verantwortung fortsetzen oder den Pensionsplan aussetzen. Die betriebliche Altersversorgung ist nur für Gehaltsempfänger möglich.

Er hat einen gesetzlichen Anspruch auf Gehaltsumwandlung und kann damit Altersreserven aufstocken. Dieser Vorsorgeplan soll jedoch in Gestalt einer aufgeschobenen Vergütung nicht nur dem Mitarbeiter, sondern auch dem Unternehmen zugute kommen und damit die Motivierung zum selbstständigen Vermögenszuwachs anregen. Weil der Dienstgeber den Rentenbetrag vom Bruttolohn abzieht - sowohl der Dienstgeber als auch der Dienstnehmer erhalten eine geringere Sozialversicherungsbelastung.

Die Mitarbeiter ersparen außerdem Einkommenssteuer durch geringere Bruttoverdienste. Sie müssen jedoch die zukünftige betriebliche Altersversorgung in voller Höhe besteuern, unabhängig davon, ob das Vermögen in einem einzigen Umfang oder als Pension ausbezahlt wird. Geld in Privatdarlehen investieren: Entsprechend den Zielsetzungen der beruflichen Vorsorge sollen beide Parteien vom Ausbau einer Betriebspension begünstigt werden.

Aber Achtung: Mit dem am 1. Jänner 2004 in Kraft getretenen Modernisierungsgesetz der GKV sind Sozialabgaben auf die betriebliche Altersversorgung zu entrichten. Versicherte, die eine Betriebsrente oder Hinterbliebenenleistung erhalten, müssen nun vollumfänglich in die Kranken- und Krankenpflegeversicherung einzahlen. Die Sozialabgaben waren vor der gesetzlichen Änderung nur dann fällig, wenn der Rentner seine direkte Versicherung als monatliche Rente ausbezahlt bekam.

Die Kranken- und Pflegesicherung ist heute aber auch dann beitragspflichtig, wenn der Gesamtbetrag der betrieblichen Altersversorgung sofort auf das Sparkonto eingezahlt wird. Dies ist jedoch nur dann der Fall, wenn die Zahlungen aus dem Bruttogehalt übernommen und vom Dienstgeber übertragen wurden oder wenn der Dienstgeber bei der direkten Versicherung als Versicherter registriert wurde.

Privatversicherte oder Sparende, die ihre Rentenbeiträge z. B. nach dem Austritt aus dem Unternehmen weiterhin selbst zahlen, sind davon nicht berührt. Die Vorschrift ist auch für vor 2004 abgeschlossene Verträge gültig.

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