Demenz Spiele

Die Demenz Spiele

Das Legespiel für Menschen mit Demenz (Puzzle-Trios). "Das" Spielen hat in der Regel eine besondere Bedeutung für die Generation der heutigen älteren (demenziell veränderten) Menschen. Das Valleyer entwickelt Material und Spiele für Senioren. Besonders bei der Arbeit mit sehr alten Menschen, oft auch mit Demenz, ist der ganzheitliche Ansatz in der Pflege, Behandlung und Therapie wichtig. Brettspiele sind eine gute und aktive Möglichkeit für Demenzkranke, mit anderen Menschen, wie dem Pflegepersonal oder Angehörigen, in Kontakt zu treten und gleichzeitig ihre geistigen Fähigkeiten zu stimulieren und zu fördern.

Schülerinnen entwickeln ein Spiel für Menschen mit Demenz

Die 41-Jährige und die 31-Jährige entwickelten ein PC-Spiel für Menschen mit Demenz und ihre Familien. Im Medien-Labor der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (FHNW) lernen wir die Frau und ihren Projektleiter kennen. Die meisten Schüler haben ihr für Tabletten geeignetes Spiel eingeschaltet. Daher der Name: "Was ist mit den Jungs z'Ässe?".

Abgesehen vom Spielverhalten sollte auch das Konversationsverhalten gefördert werden - sei es zwischen älteren Menschen oder zwischen älteren Menschen und ihren Familien. "Es wäre nett, wenn wir mit diesem Projekt mehr Kindern in die Betreuungseinrichtungen bringen könnten", sagt er. Durch den Preis kann die Fachhochschule für einen begrenzten Zeitraum die Firma BENJUS engagieren.

Dabei wird sie das Programm so weiterentwickeln, dass es für Ältere und für die Kleinen gleichermaßen spannend ist.

Medizin und Demenz

Er hat Demenz und sagt nicht viel. Aber wenn er seine Lieblingsmusik hören kann, erblüht er. Das Gelbmarkierte Vorderhirn ist sehr lebendig beim Spielen und Hören von Text. Dr. med. R. W. Kressig, Oberarzt und Leiter der Abteilung für geriatrische Universitätsmedizin am Felix-Platter-Spital und Ordinarius für Altersfragen an der Uni Basel.

Wird im menschlichen Hirn musiziert, werden viele unterschiedliche Gehirnfunktionen ausgelöst. Empfindungen, Eindrücke, Bilder, Bewegungen, Sprachen, Erinnerungen.... In vielen Gebieten funktioniert sie und bietet die Möglichkeit zum Austausch und Erfahrungsaustausch im Kontakt mit Menschen mit Demenz. Wer nicht mehr weiß, was am Tag zuvor aufgrund von Demenz geschah, kann leicht mehrere Verse der im Kindesalter erlernten Songs mitsingen.

Sie haben anscheinend einen ganz speziellen Stellenwert in Ihrem Bewusstsein. In der Tat haben zahllose naturwissenschaftliche Untersuchungen gezeigt, dass musikalische Herausforderungen und die Förderung des Gehirns hervorragend sind. Altertumswissenschaftler Prof. Dr. med. W. R. Kressig leitet die Abteilung für Altersheilkunde an der Uni beiderseits der Stadt. Für ihn ist es eine Herzenssache. "Wer zuhört oder selbst spielt ", erläutert er, "wird vor allem das Frontal- oder Stirngehirn anregen.

"Das Vorderhirn ist beim Menschen besonders groß, viel größer als beim Affen, und es ist für bestimmte Eigenschaften des Menschen verantwortlich, so er. Dies beinhaltet die Planung von komplexen Aktivitäten, die linguistische Aufnahme von interdependenten Zusammenhängen und auch die musikalische Umsetzung. Interessant ist, dass das Hirn in etwa denselben Bereichen tätig ist, ob wir nun ein Musikinstrument oder einfach nur ein Musikstück abspielen.

Regelmäßiges Spielen ändert das Hirn. Der Dirigent ist besonders gut darin, in seiner Raumgestaltung Noten zu erkennen. Es ist imstande, sich an neue Bedürfnisse zu gewöhnen und auch im Alter neue Funktionen zu erlernen. Ist das Risiko einer Demenz bei Musikern jetzt geringer? Ja. 2007 zeigte eine groß angelegte Untersuchung, dass Menschen, die sich für das Musikmachen interessieren, wesentlich weniger an Demenz erkranken.

Repetitor W. Kressig: "Ein Instrument zu musizieren ist ein Gehirntraining, das viele Rücklagen aufbaut. Dies bedeutet nicht, dass das Hirn von Berufsmusikern keine Zeichen der Alzheimer-Krankheit zeigt. Das zeigt den engen Zusammenhang zwischen Motorik und Sport. Das wissen wir: Wenn wir uns Rhythmusmusmusik anhören, die uns Spaß macht, wackeln wir unfreiwillig mit einem Fuß oder mit dem Schädel oder wir tippen mit den Finger.

Durch die Kombination von Motorik und Beweglichkeit ergibt sich ein außergewöhnliches Therapiepotenzial, das zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen mit Demenz eingesetzt werden kann. Beeindruckend sind die Auswirkungen der regelmäßigen Beteiligung an diesen Aktivitäten auf Menschen mit Demenz. In den Studios von Jaquesalcroze sahen wir, dass die Teilnehmer wieder ganze Worte formulierten, die bisher nur Einzelworte waren", so Roberts.

Es handelt sich um eine Neuronenkopplung von Motorik, Bewegungen und Sprechen. Die Teilnehmenden, die dazu tendieren, apathisch, hyperaktiv oder aggressiv zu sein, können von den Aufgaben stark profitieren. 3. Ein wahres Märchen: Vor einem Alten- und Altersheim wird Blechmusik zum Ständchenspiel aufgebaut. Ein Weib, das gerade ihren an Demenz leidenden Mann aufsucht, will ihn mitnehmen, weil sie von seiner großen Abneigung gegen marschierende Klänge weiß.

Durch Demenz kann sich der Geschmack der Noten ändern. Bei Menschen mit Demenz ist es prinzipiell richtig, ihre Biographie zu beachten, auch wenn es um die Wahl der richtigen Sprache geht. Die richtige Wahl der richtigen Musiktitel kann Erinnerung wecken und eine unerwartet belebende Kraft entfalten, wie das Beispiel von Heinrich mit Demenz in den Vereinigten Staaten zeigt. Doch die biographisch koordinierte Arbeit muss nicht immer die beste sein.

Der Pianist musiziert die in den jungen Jahren der Teilnehmer aktuellen Lieder und sieht, wie sie eintreffen. Mit der zunehmenden Schwierigkeit der mündlichen Verständigung zwischen Demenzkranken und ihren Verwandten im Krankheitsverlauf nimmt die Wichtigkeit des Austauschs auf anderen Stufen zu. Es gibt wunderschöne Gelegenheiten für ein gemeinschaftliches Erlebnis. Biographische Aspekte können wieder eine große Rolle einnehmen.

So kann ein verheiratetes Paar, das über viele Jahre hinweg regelmäßig an klassischen Konzerten teilgenommen hat, dieses Verfahren noch lange fortsetzen, auch wenn die Demenz eines Ehepartners bereits weit gediehen ist. "Vor allem bei der Alzheimer-Krankheit hält sich die gefühlsmäßige Veranlagung nahezu bis zum Schluss", erläutert er. "Daher kann die gefühlsmäßige Eigenschaft der musikalischen Arbeit sehr lange nachvollzogen werden.

"Der Gedanke, dass man im Verborgenen musizieren sollte, um eine gewisse Stimmung zu kreieren, drängt sich auf." Von einer solchen Entwicklung wird abgeraten. "Dabei ist es entscheidend, Gelegenheiten zu kreieren, bewußt zu musizieren." Bei Demenzkranken ist die Begleitmusik ein Problem, weil sie Hirnreserven einbindet. Beruhigungsmusik sollte auch der Ansporn sein.

Es gibt auch im höheren Lebensalter keinen Anlass, nicht mit dem Klavierspielen oder Cello zu beginnen, wenn es die physische Verfassung erlaubt und es keine Demenz gibt. Die Stufe eines professionellen Musikers kann nicht mehr erlangt werden, aber angesichts des Vergnügens, Musik zu machen und das Hirn zu trainieren, ist es immer wert.

Bei einer verhältnismäßig einfachen technischen Aufgabe, z.B. durch die Reduktion eines Xylophons auf wenige Noten, können auch Menschen mit Demenz noch mehr lernen, als sie denken. Es kann dann vorkommen, dass die von der Demenz betroffene Personen sich nicht mehr an das vor einigen Tagen mit ihnen geprobte Werk erinnert, sondern durch eine diskrete Einstellung von Takt und Musik die Erinnerungen angeregt werden und die betreffende Personen beginnen zu musizieren.

Sie bringt Gefühle zum Ausdruck, erweckt die Erinnerung, unterstützt den Kontakt und die Verständigung, gibt Strukturen und ermutigt zu körperlichen Aktivitäten. Mit all diesen wunderschönen Merkmalen hat die Medizin einen unschätzbaren Stellenwert in der Demenzpflege. Richtig eingesetzte Energie wird zum wichtigen Bestandteil von Tür öffner und Schließer. Musiktherapeuten wissen das am besten, aber auch alle anderen, die sich um Demenzkranke zu Hause und in der Privatwirtschaft kümmern, können diesen königlichen Weg in Anspruch nehmen.

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