Deutschland Bevölkerung Altersgruppen

Bevölkerung Altersgruppen

zu den Ergebnissen der Regionaleinheit "Deutschland". Die Stadt Zürich in Bezug auf Alter und Geschlecht der Bevölkerung. Die Bevölkerungsaktualisierung liefert grundlegende demographische Daten über die gesamte Bevölkerung, wie z.B..

Alterstruktur Deutschland - Bevölkerung

Begriffsbestimmung: Dieser Beitrag gibt die Aufteilung der Bevölkerung nach Jahren an. Das Altersgefüge einer Bevölkerung beeinflußt die bedeutendsten sozio-ökonomischen Fragen einer Volksgruppe.

In Ländern mit junger Bevölkerung (hoher Anteil unter 15 Jahren) müssen mehr in die Schule investiert werden, während in Ländern mit älterer Bevölkerung (hoher Anteil ab 65 Jahren) mehr in den Gesundheitsbereich investiert werden muss. Anhand der Alterstruktur können auch mögliche Politikprobleme vorhergesagt werden. Beispielsweise kann das schnelle Wachsen einer jugendlichen Erwachsenenbevölkerung, die keine Beschäftigung findet, zu Unruhe auslösen.

Changing Germany: Die deutsche Bevölkerungsgeschichte seit 1815 - Michel Hubert

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die natürlichen und geografischen Bevölkerungsbewegungen für diese Zeit der deutschsprachigen Vergangenheit aufzuzeichnen und im Kontext des Wandels von einer Agrar- zu einer Industrieweltmacht zu ergründen. Die Fakten wie Hochzeit, Geburtsentwicklung, Mortalität und natürliche Binnen-, Auswanderungs- und Einwanderungsbewegungen in Deutschland seit 1815 werden in einer allgemeingültigen Sprache dargestellt, die die konkrete Lebenssituation der Bevölkerung in diesen beiden Jahrhunderten um so lebendiger macht.

Auch die vielen Statistiken und grafischen Abbildungen der Arbeit sollten für Studierende, Wissenschaftler und andere Interessenten von Interesse sein. "Michel Huberts große Studie zur Bevölkerungsgeschichte seit 1850, die kürzlich in deutscher Sprache veröffentlicht wurde, ist ein beeindruckendes Beispiel für die besondere Dynamiken wirtschaftlicher, politisch-weltanschaulicher und weltanschaulicher Vorgänge vor dem Hintergrund und in Verbindung mit der Bevölkerungsentwicklung in Deutschland.

Altersmuster

Das Alter der Bevölkerung ergibt sich aus der Populationsentwicklung der vergangenen 100 Jahre. Das Altern ist in dieser Phase bereits längerfristig. Die Alterstruktur der Bevölkerung hat sich in den vergangenen 100 Jahren grundlegend geändert. Jahrhundert war jede der jüngeren Altersgruppen zahlreicher als die nächste, doch viele Gründe haben seitdem die Alterstruktur der Bevölkerung geändert.

Hohe Geburtenraten der 50er und 60er Jahre (Babyboomjahre) und die daraus resultierende geringe Geburtenrate haben die Alterstruktur ebenso geprägt wie der wachsende Anteil der älteren Menschen durch die Erhöhung der Lebensdauer. In den kommenden Jahrzehnten wird sich der Abwärtstrend hin zu immer weniger jungen Alterskohorten weiter verstärken und der Alterungsprozess in Deutschland voranschreiten.

Auch wenn die Zahl der Kinder pro Familie steigt, kann dieser Entwicklung nur sehr nachhaltig durch den Geburtenrückgang der potenziellen Frauen Einhalt geboten werden. Zu- und Abwanderung haben aber auch Einfluss auf die Alterstruktur, insbesondere in Gebieten mit hohem Zu- und Abwanderungsüberschuss. Migrationsbevölkerung ist in der Regel kleiner als die lokale Bevölkerung, so dass Migrationsregionen tendenziell junge Menschen verloren gehen und der Alterungsprozess dadurch schneller voranschreitet.

Die Altersstruktur der Bevölkerung ist durch eine Veränderung der Proportionen der einzelnen Altersgruppen geprägt. Sie reflektiert damit die Bevölkerungsalterung in Deutschland. Dem Bevölkerungsrückgang im Kindes- und Jugendbereich steht eine stetige Zunahme der Bevölkerung in den älteren Altersgruppen gegenüber. In der verhältnismäßig jungen Zeit seit 1990 haben sich die Proportionen dieser wichtigsten Altersgruppen bereits erheblich geändert.

Bei den unter 20-Jährigen sank der Prozentsatz um 3,3 und bei den 20- bis 64-Jährigen um 2,8 %-Punkte. Hingegen gab es einen Zuwachs von 6,1 Prozentpunkten in der Altersklasse 65 Jahre und mehr. Tabelle: Das zahlenmäßige Verhältnis zwischen Jung und Alt gibt nicht nur Aufschluss über die strukturelle Altersstruktur der Bevölkerung.

Die so genannte Jugendquote spiegelt zum Beispiel das VerhÃ?ltnis von Kindern und jungen Menschen unter 20 bis 64 Jahren zu den 20- bis 64-JÃ?hrigen wider, wÃ?hrend das VerhÃ?ltnis von 65 und Ã?lteren zu den 20- bis 64-JÃ?hrigen als AltersabhÃ?ngigkeitsquote gilt. Diese Klassifizierung basiert auf der idealisierten Auffassung, dass Menschen zwischen 20 und 65 Jahren als erwerbstätige Personengruppe (finanzielle) Fürsorge für jüngere oder ältere Menschen leisten.

Der Quotient aus Jugend- und Altersabhängigkeit - der Gesamtabhängigkeitsquotient - stellt somit die wirtschaftliche Last für die Bevölkerung im arbeitsfähigen Lebensalter dar. Die Gesamtquote im Jahr 2015 betrug rund 65, bestehend aus einer Jugendquote von etwas über 30 und einer Altersquote von etwas unter 35, was heißt, dass auf 100 Menschen im arbeitsfähigen Alter etwa 30 unter 20 und 35 von 65 Jahren und älter kommen.

Im Jahr 1950 betrug das VerhÃ?ltnis von Jugend und Alter noch rund 51:16 Seitdem ist das VerhÃ?ltnis der JugendabhÃ?ngigkeit um rund 40 Prozent gesunken, wÃ?hrend sich das VerhÃ?ltnis der AltersabhÃ?ngigkeit mehr als verdoppelt hat. Der Altersquotient ist seit nunmehr knapp 10 Jahren größer als der Altersquotient. Dies wird sich weiter verstärken, wenn die Generationen der schwer beschäftigten Kohorten aus den 50er und 60er Jahren in das Ruhestandsalter eintreten.

Tabelle: Das durchschnittliche Alter der Bevölkerung ist eine der demographischen Größen, die zur Veranschaulichung der Überalterung der Bevölkerung herangezogen werden. Sie wird als arithmetischer Durchschnitt des Lebensalters aller Menschen einer Bevölkerung errechnet. Der Altersdurchschnitt in Deutschland ist in den vergangenen Dekaden stark gestiegen. Sie ist heute 44,2 Jahre, neun Jahre länger als 1950.

Der Altersdurchschnitt der Frau ist durchweg höher als der der Frau, was hauptsächlich auf die höhere Lebensdauer der Frau und den Überschuss der männlichen Bevölkerung in den jüngeren Altersgruppen zurückzuführen ist. Für den Mann ist die Marktentwicklung in den 50er und 60er Jahren noch immer von einem konstanten Stand geprägt. In Deutschland sind heute im Durchschnitt 42,8 Jahre und 45,6 Jahre alte Menschen.

Dieser Altersdurchschnitt wird weiter steigen, mit signifikanten Folgen für den Arbeitsmarktsektor, die Pensionsversicherung und das Krankenkasse. Die Kurve beider Geschlechter soll sich ab der Jahrhundertmitte stabilisieren oder leicht zurückgehen. Grund dafür sind die Babyboomer der Babyboom-Generation, die derzeit den Alterungsprozeß voranbringen, dann aber größtenteils gestorben sind.

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