Ernährung bei Demenz

Demenzernährung

Hier finden Sie auch Informationen zur Ernährung am Lebensende und zur künstlichen Ernährung. Eine ausreichende Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr wird mit zunehmender Schwere der im Alter häufig auftretenden Demenzen zu einem wachsenden Problem. Defizite bestehen nach wie vor in der Erforschung der Ursachen von Demenz sowie in der Früherkennung. Leider vergessen Menschen mit Demenz oft, was gute Ernährung ist. Demenzkranke essen und trinken in den meisten Fällen zu wenig, sie spüren nichts.

Demenzernährung

Auch bei Demenzkranken wirkt sich der wachsende Gedächtnisverlust auf die Essgewohnheiten aus. Er vergisst zu fressen und zu saufen, erkennt das Futter nicht als solches oder hat keinen Hunger. Für Demenzpatienten heißt Ernährung und Alkoholkonsum auch Qualität des Lebens, gibt ihnen Geborgenheit und das Selbstwertgefühl. Deshalb muss das Mahl den Bedürfnissen entsprechen, die persönlichen Wünsche erfüllen und an die Möglichkeiten von Demenzkranken angepaßt sein.

Das ist Demenz. Was ist das? Die Demenz, vom Lateinischen "away from the mind", ist ein Krankheitsbild einer akquirierten Gedächtnisstörung, bei der Nervenzelle sterben. Etwa 20 % der Patienten haben eine Gefäßdemenz, die durch einen Schlaganfall oder eine Durchblutungsstörung induziert wird. Demenzpatienten ändern auch ihr Benehmen. Die Demenz ist noch nicht geheilt. Adäquate Ernährung für verrückte Menschen sollte ausreichende Mengen an Energien, Nährstoffen und Flüssigkeiten gewährleisten und Gewichtsverlust, Wasserentzug und Unterernährung vorzubeugen.

Das Nahrungsangebot richtet sich nach den allgemeinen Ernährungsempfehlungen für ältere Menschen ohne Demenz. Vielmehr als der Gesundheitswert von Lebensmitteln ist jedoch der Genuss des Essens wichtig. Abhängig vom Zustand und Ernährungsstatus der Erkrankten hat die gewünschte Ernährung Priorität. Hier erfahren Sie mehr über gesunde Ernährung für Senioren:

Bei abnehmender Leistungsfähigkeit des Gedächtnisses ändern sich die geistigen, körperlichen und sozialen Kompetenzen, die zum Verzehr notwendig sind. Zur Erleichterung von Ernährung und Alkoholkonsum benötigen die Menschen viel Unterstüzung. In der Zeit, in der demente Patienten ihre Bedürfnisse nicht mehr linguistisch ausdrücken können, sollte eine Ess- und Trinkbiographie frühzeitig vorbereitet werden.

Präferenzen, Riten und Gebräuche rund um das Thema Ernährung und Mahlzeiten können dort mitgeschrieben werden. Die Demenz beeinflusst die Wahrnehmung von Geruch und Geschmack. Im fortgeschrittenen Stadium leidet die Demenz oft auch unter einer Schluckbeschwerden. Bei Nahrungsmitteln, die kaum riechen, nicht schmecken und schwierig zu verschlucken sind, ist die Wahl und die aufgenommene Futtermenge begrenzt.

Bekannte Kräuter wie z. B. pikante und scharfe Schnittlauchgerichte und köstliche Düfte von frischen Backwaffeln oder Kaffees sorgen dafür, dass Sie zum Genießen und Genießen motiviert werden. Rastlose Menschen mit Demenz können während des Essens immer wieder aufstehen oder den ganzen Tag oder in der Nacht herumlaufen. Zugleich fehlen ihnen aber Zeit und Freizeit zum Mitnehmen.

Demenzkranke, die zum Laufen neigen, können ihre Nahrung als Fingernahrung im sogenannten "Eat by walking" mitnehmen. Bei beginnender Demenz nimmt das kurzfristige Gedächtnis ab. Die Betroffenen zum Beispiel stellen die Kochplatte nach dem Garen nicht ab oder stellen sich vor den freien Kühlraum, weil sie nicht einkaufen.

Demenzkranke Menschen wissen oft nicht mehr, ob sie etwas gefressen oder gesoffen haben. Dann fressen sie wieder oder viel zu wenig. Demenzkranke Menschen haben Schwierigkeiten, sich zu sammeln. Bei der Nahrungsaufnahme sollten sie nicht gestört oder überwältigt werden und brauchen während der Mahlzeit Frieden, Ordnung und Einweisung. Einfacher im Gedächtnis bleiben: Wie wird ein Sandwich ausgebreitet und wie wird ein Hartweizengrieß gekocht?

Wofür ist das Bestecke und wie kommt der Biss in den Munde? Bei einer fortgeschrittenen Demenz lassen sich solche komplizierten Vorgänge kaum erzeugen. Die Planung und Entscheidung, was heute gegessen wird, nimmt viel Zeit in Anspruch oder ist nicht mehr möglich. Fingerspeisen ist eine gute Möglichkeit zum Verzehr mit Bestecken. Demenz sollte so lange wie möglich helfen können.

Esst und trinkt leichter mit .... Aus der veränderten Sichtweise resultiert eine Demenz in der eigenen Lebenswelt, in der sie in der Regel viele Jahre älter sind. Die angeblich dringlichen Arbeiten verursachen Ängste und werden den Mahlzeiten vorzuziehen. Demenzerkrankte Menschen kennen Lebensmittel nicht mehr als solche oder betrachten Blütenzwiebeln als eßbar.

Die bereits im Mittelalter (ab 40 Jahren) vorhandenen Faktoren wie hoher Blutdruck, Zuckerkrankheit, Fettleibigkeit, Fettstoffwechselerkrankungen und Tabakkonsum können die Gefahr einer Demenz steigern. Die Richtlinie "Demenz" vom Jänner 2016 sieht neben der Reduktion von Risiken einen aktiveren Umgang mit körperlichen, sportlichen, sozialen und geistigen Aktivitäten vor.

Inwieweit sich eine ausgeglichene Ernährung gegen Demenz schützen kann, ist derzeit nur belegt und nicht belegt. Die Autoren des Leitfadens "Demenz" empfehlen jedoch eine mediterrane Ernährung mit wenig Rotfleisch und viel Früchten, Gemüsen und Meeresfischen.

Mehr zum Thema