Finanzierung Pflegeheim Ehepartner

Die Finanzierung des Pflegeheims Ehepartner

Es wird über die Betroffenen berichtet, die das Haus verkaufen mussten, um das Pflegeheim zu finanzieren. An erster Stelle stehen immer das Einkommen und das Vermögen des Ehepartners, der in das Pflegeheim einzieht. Sie haben die Kosten für einen Aufenthalt in einem Pflegeheim zu tragen. Von wem werden die Kosten getragen, wenn der Ehepartner in ein Senioren- oder Pflegeheim geht und ein Heim zur Verfügung steht? Zuerst müssen jedoch die Einnahmen und das Vermögen des Patienten zur Finanzierung der Pflegeheimkosten verwendet werden.

Pfade durch den Pflegedschungel

Kann es sein, dass Menschen ihr gesamtes Hab und Gut verkaufen müssen, bevor die öffentliche Hand ihnen einen Heimplatz zur Verfügung stellt? Nein, der Kanzler hat kürzlich geantwortet - und schreibt den Erlass des "Selbstregresses" der Beteiligten in Aktionsplan A. Obwohl diese Aufforderung nicht mehr im geänderten Arbeitsplan der Bundesregierung enthalten ist, ist sie immer zeitgemäß.

Die Pflegethematik beschäftigt und zieht gleichermassen um. Weshalb und wiegt sie immer noch den Rückgriff auf Nachkommen? Warum ist die Lage in jedem Bundesstaat anders? Weshalb werden Sozialleistungen wie Krankenhausaufenthalte in Oesterreich ganz natuerlich gezahlt, aber nicht in Altenheimen? Für die Krankenpflege sind in Deutschland nicht die Kassen zuständig, sondern die Staaten, in denen sie ähnlich wie die Sozialfürsorge geregelt ist.

Nur wenn jemand sich nicht selbst hilft und es keine eigenen Ehepartner oder Ehegatten gibt, trägt der Staat dafür die volle Mitverantwortung. Wir müssen aus der Sozialhilfelogik herauskommen, weil sie die Sozialhilfeempfänger in der Krankenpflege rechtlich dazu verpflichtet, das Kapital der Betreffenden neben den steuerfreien Zuschüssen zur Finanzierung zu verwenden.

Hier haben wir tatsächlich eine 100%ige Erbschaftssteuer", sagt der Leiter des Wiener Sozialfonds (FSW) für KUHR. Wie wird die Finanzierung einer stationären Behandlung im Prinzip aussehen? Dabei werden zunächst in allen Ländern die Vermögens- und Ertragslage der Beteiligten untersucht. In vielen Fällen steht eine Rente zur Verfügung oder es wird eine Pflegeleistung gezahlt.

Gleiches trifft auf das Anlagevermögen zu: Je nach Land gibt es verschiedene Zulagen, d.h. ein Teil des Anlagevermögens verbleibt bei der betreffenden Person. Die Befreiungsgrenze beträgt in Österreich 4000 EUR, in Deutschland 10.000 EUR - in Österreich mehr als 12.000 EUR. Wenn jemand ein Erbe geerbt oder geschenkt hat, ist ein Rückgriff auf den Schenkungsempfänger und die Nachkommen möglich - am ersten Tag der Pflegebedürftigkeit bemessen.

Für die Nachkommen in Österreich gelten zehn Jahre und für die gespendeten Personen drei Jahre (Ausnahme: 3000 Euro). Auch in den anderen Ländern können Nachkommen und Spenden 3 bis 5 Jahre nach der Pflegebedürftigkeit verwendet werden. Haben die Ehegatten die Betreuungskosten zu tragen? Es kommt auf den Staat an.

In diesen Staaten wird also das Ehegattenvermögen nicht genutzt. Ehegatten müssen in Österreich bis zu 30% ihres Verdienstes für die Betreuung ausgeben. Muss ein Kind immer den Betreuungsplatz seiner Familie aufbringen? Dies trifft jedoch nur zu, wenn die zu betreuenden Personen offizielle Stadtbewohner sind. "Ist das österreichische Versorgungssystem fit für die Zukunft?

Das Wichtigste ist, dass das Versorgungssystem in jedem Bundesstaat anders ist. Es gibt, wie der Europäische Rechungshof wiederholt bemängelt hat, keine "fundierte Bedarfsdeckungsstrategie " in Oesterreich - auch wenn die oeffentlichen Pflegeausgaben laut Haushaltsprognose bis 2060 von heute 1,8% auf 3,4% des BSP anwachsen.

In Summe bezahlt die Öffentliche Verwaltung über 4 Mrd. EUR in das Alters- und Pflegesystem, die Österreicherinnen und Österreicher bringen weitere 1,2 Mrd. EUR pro Jahr aus ihrer privaten Einlage ein. Beispielsweise stellt der Hof heraus, dass es nur in Tyrol 290 (!) unterschiedliche Sätze für Wohnplätze gibt, was zu Preisdifferenzen von bis zu 669 EUR pro Kalendermonat führen kann.

Der Ausweg: eine umfangreiche Neuregelung, bei der alle Felder - vom Pflegesatz über die Pflegekasse bis hin zur Gesamtverantwortung der Bundesländer - regelt werden. Die Telefonnummer des FSW-Kunden in Österreich ist 24524 pro Tag.

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