Förderung Betreutes Wohnen

Richtig Wohnen im Alter

Förderung für Betreutes Wohnen an sich gibt es für Senioren nicht. Es besteht kein rechtlicher Anspruch auf Zuschüsse, wenn man sich für dieses Wohnkonzept entscheidet. Einzig und allein die Pflegekasse kann an dieser Stelle Gelder freigeben, wenn eine Pflegestufe nachgewiesen werden kann. Senioren, die in keiner Pflegestufe sind, haben auch keinen Anspruch auf Förderung für Betreutes Wohnen. Im Einzelfall jedoch ist die Überprüfung von Sozialleistungen zu empfehlen.

Wer wenig Rente bezieht und keine Rücklagen nachweisen kann, hat selbstverständlich auch im Alter Anspruch auf soziale Unterstützung.

Fördergelder zum Bau von barrierefreien Wohnräumen

Wohnen im Alter

Betreutes Wohnen und Förderung kommen erst zusammen, wenn sich Wohneigentümer entschließen, die Wohnräume altersgerecht zu sanieren oder zu renovieren. Hier entscheidet allerdings das Land beziehungsweise die Kommune über die Freigabe von Fördermitteln. In der Regel wird der Bau von barrierefreien Wohnräumen gefördert, wenn regional ein Bedarf vorhanden ist.

Vorteile für Senioren

Für Senioren ergeben sich ohne jeden Zweifel zahlreiche Vorteile, wenn sie sich für das betreute Wohnen entscheiden. Es ist schließlich ein wenig so, als würde man Zuhause Wohnen. Die Kosten für Betreutes Wohnen werden in zwei unterschiedlichen Abrechnungen zusammengefasst. So handelt es sich zum einen um die reine Miete und zum anderen um die Kosten für die in Anspruch genommenen Dienstleistungen für die Pflege. Beide Verträge müssen unbedingt getrennt voneinander abgeschlossen werden. Fixe Kosten bei der Pflege sind oftmals Hausmeister Dienste und Notruf-Bereitschaften. Einige Senioren benötigen keine rund um Betreuung und nutzen daher sehr gern die Tagespflege, um den Alltag besser bewältigen zu können. Gerade nach kleineren Eingriffen oder Operationen ist es für Senioren einfacher, wenn sie eine gewisse Betreuung erhalten. Des Weiteren heißt betreutes Wohnen auch ganz einfach sicheres Wohnen im Alter.

Fachkräfte aus Osteuropa

Ein Mangel an Fachkräften gibt es eigentlich nicht und dennoch suchen immer häufiger Pflegekräfte aus dem Ostblock eine Arbeitsstelle in Deutschland, der Schweiz oder auch in Österreich. Was bei Senioren zu Beginn auf Skepsis stößt, erweist sehr rasch als unbegründetes Vorurteil. Die oftmals polnischen Pflegekräfte üben diese Arbeit mit Leidenschaft und Hingabe aus. Zudem werden den polnischen Pflegern ausschließlich so viele Patienten zugeteilt, dass diese stets einen menschenwürdigen Umgang mit den Senioren ausüben können. Im Vergleich zu teils horrenden Pflegeheimkosten sind die Kosten für die 24 Stunden Pflege durch osteuropäische Fachkräfte gering, bei zum Teil besseren und vor allem menschlicheren Leistungen. Sprachprobleme sind selten, da diese Fachkräfte selbstverständlich über ein Mindestmaß der deutschen Sprachen verfügen.

Wer also im Alter flexibel und dennoch sicher wohnen möchte, wird mit dem betreuten Wohnen eine solide und ansprechende Wohnform finden, die allen Ansprüchen gerecht werden kann.

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