Gitschiner Straße Berlin

Die Gitschiner Straße Berlin

Gitschiner Straße hat keinen schönen Namen. In jedem Reiseführer wird die Skalitzer Straße erwähnt, der Gitschiner nur am Rande. Sie suchen die folgende Straße: Gitschiner Str. in Berlin in unserem Stadtplan. Bei der Ecke Gitschinerstraße und Prinzenstraße kollidierten zwei Autos.

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Die Gitschiner Straße

Gitschiner Straße (PLZ 10969) ist eine ca. 1380 m lange Straße im Stadtteil Kreuzberg (Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg). Von der U-Bahn-Station Halleschen Tor geht es als Fortführung der Strassen Halleschen Ufer und WaterlooUfer zum Wasserertorplatz und mündet in die Skalitzerstrasse. An der Gitschiner Straße befindet sich die Linie der 1902 eröffneten U-Bahn U1.

Die Straße wurde nach der Gitschinschlacht (heute Ji?ín / Tschechien) am 29. Juli 1866 zwischen Prussen und Österreich genannt, die mit einem Preußensieg endeten.

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Auf den Straßen am Fuße des Kreuzberg stehen die Generäle und Kämpfe gegen Napoleon. Der Gitschiner Straße trägt kein besonders schöner Name. Danach ändert er seinen Firmennamen, heißt nun Skalenitzer Straße und wird plötzlich berühmt. Er kommt auf animierte Plätzen und stellt vorüber, überquert die orange Strasse, lässt den Lousitzer Ort hinter sich und das "Görli", führt zum Schlesischen Tor, zur Köpenicker Strasse und schliesslich zur Spree.

In jedem Fremdenführer erwähnt wird die Skalitzer Straße sein, der Gitschiner nur am Rande. Beide sind die Nachfahren jener ehemaligen Straßen, die entlang der ehemaligen Mauer verlaufen sind, die die Tore der Stadt und Plätze am Schanzkleid verbunden haben und wegen ihrer strategisch wichtigen Rolle die " Kommunikation " nannten. Gitschiner Street between Halleschem Tor and Wassertor heiÃ?t  "Hallische CommunikationÂ", Skalitzer Street  "Cotbusser CommunikationÂ" and  "Lausitzer CommunikationÂ".

Seitdem es aber bereits eine Königgrätzer StraÃ?e in der Nähe, plädierte der Richter für eine Münchengrätzer StraÃ?e gab. SchlieÃ?lich wurde ein KompromiÃ? gefunden: das tschechische Dörfchen Gitschin, wo am 29. Juni 1866 Friedrich Karl von PreuÃen 42.000 Ã-sterreicher und Sachsen traf gegenübersah. Der Gitschiner StraÃe heiÃ?t heute noch Gitschiner, nur der heutige Standort ist in der Tschechischen Republik, und er heiÃ?t nicht mehr Glitschin, sondern Jicin.

Karl Kraus, der in dieser stillen Ecke der Erde aufgewachsen ist, hat auch dem kleinen Städtchen in seinen autobiographischen Werken ein Literaturdenkmal gegeben. Aber abgesehen von ein paar Germanen und dem exquisiten Kreise der Krausverehrer kann sich kaum jemand an eine Städtchen namens Gitschin erinnern. Den glorreichen Erfolg über haben die Österreicher beinahe in Vergessenheit geraten, nur der große, darauf folgende Weltkrieg, der noch heute an die schlichten Fassade der 60er Jahre Architektur und das große Lücken im Häuserketten an der Südseite Zeile 1. Nur wenige Straßen Kreuzbergs waren so gnadenlos von den Bombentaten des zweiten Weltkrieges betroffen wie die Gitschiner Straßen.

Als berühmte, die Erfindung des riesigen Patentamtes an der Gitschiner StraÃe, die ganze Zeit Ã?ber die Erde eroberte, verging wie im Jahr 1899, als die erste Müllverbrennungsanlage von Berlin ihren Dienst auf der StraÃ?e antrat. Nach bereits ausländische haben sich Journalistinnen über den Geruch in der City amüsiert und mit ihren Fäkalieneimern die Altfrauen auf dem Weg zur Spree vertreten, schrieb die Zeitung danach voller Stolz über eine Anlage an der Gitschiner Straße, die bei bis zu 2000° C verschmolzen konnte täglichÂ".

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