Häusliche Ganztagspflege

Ganztagsbetreuung im Haushalt

Die Versicherten erhalten neben der medizinischen Behandlung eine häusliche Pflege in ihren Haushalten. Betreuung und Unterstützung im eigenen Heim: Unsere Home Care Services unterstützen und begleiten pflegebedürftige Menschen zu Hause. Die häusliche Krankenpflege aus dem Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung wird aus verschiedenen Gründen angeboten. Wenn eine Behandlung im Krankenhaus nicht möglich ist oder vermieden werden soll, haben Sie Anspruch auf häusliche Pflege durch geeignetes Pflegepersonal. Das Ziel der häuslichen Pflege ist, dass die Patienten entsprechend ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten in ihrem häuslichen Umfeld betreut werden.

Heimpflege

Pflegebedürftigen stehen Grundversorgung und häusliche Betreuung als Sachleistungen (häusliche Pflegehilfe) zu. Die häusliche Pflegeunterstützung erfolgt durch geeignetes Pflegepersonal der Pflegeversicherung oder durch ambulante Einrichtungen, mit denen die Pflegeversicherung einen Pflegevertrag hat. Alternativ zu den nicht pflegerischen Leistungen eines Pflegedienstes kann die häusliche Betreuung auch durch Verwandte, Freunde oder Nachbarinnen und Nachbarinnen selbst erfolgen.

Der Pflegefonds gewährt dem Patienten in diesen FÃ?llen ein Krankenpflegegeld, das als finanzieller Beistand fÃ?r die Pflegekraft dient.

Heimpflege

Nachfolgend wollen wir Ihnen einen kleinen Einblick in die Möglichkeiten der Heimpflege aufzeigen. Die Versicherten der Pflegestufen 2 bis 5 können sich professioneller Unterstützung in der Heimpflege bedienen. Im Regelfall werden diese Dienstleistungen von Ambulanzen angeboten, die über einen so genannten Pflegevertrag für die berufliche Betreuung lizenziert sind.

Über den Erstattungsbetrag werden die Aufwendungen für die häusliche Pflegeunterstützung auf Pflegestufe 1 erstattet. Umfangreiche Informations- und Betreuungsangebote für die Betreuung werden auf der Internet-Seite des Bundes der Privatkrankenkassen gesucht. Statt der oben erwähnten Kostenvergütung kann ein Pflegezuschuss bis zu dem für die jeweilige Pflegestufe gültigen Höchstbetrag ausbezahlt werden.

1? Das Pflegebeihilfe wird für den Vormonat ausbezahlt. Wenn Sie Pflegebeihilfe erhalten, müssen Sie in den Pflegestufen 2 und 3 einen halbjährlichen und in den Pflegestufen 4 und 5 einen vierteljährlichen Beitrag leisten. Das Beratungsgespräch dient nicht der Betreuung, sondern der Betreuung der Heimpflege.

Die Pflegebeihilfe kann ohne Beratungsbesuch reduziert oder gar aufgehoben werden. Bis zu 23 EUR können für Beratungsaufträge in den Pflegestufen 2 und 3 und bis zu 33 EUR in den Pflegestufen 4 und 5 ausbezahlt werden. Im Falle einer Versorgungsunterbrechung (z.B. durch Spitalaufenthalt oder Rehabilitation) wird das Pflegebeihilfe trotz der Versorgungsunterbrechung bis zu 28 Tage gezahlt.

Um den Pflegebedarf zu optimieren, haben die Versicherten die Option, die Pflegeleistung mit der häuslichen Pflegeunterstützung zu verbinden. Der Kombinationsdienst erfordert die Betreuung durch einen stationären Pflegeservice (häusliche Pflegehilfe) und durch eine ehrenamtlich tätige Pflegekraft. Wenn Sie den Maximalbetrag für die häusliche Pflegeunterstützung nicht vollständig nutzen, wird bei der Rückerstattung der Pflegeleistungsrechnung sofort ein anteiliger Pflegezuschuss gezahlt.

Auf Pflegestufe 2 werden Pflegeaufträge von einem anerkannten Krankenpflegedienst in der Größenordnung von 243 EUR pro Monat genutzt. Das sind 35,27% des Höchstbetrages von 689 EUR pro Jahr. Darüber hinaus kann ein prozentualer Pflegezuschuss von bis zu 64,73 prozentual (100 - 35,27) ab 316 EUR pro Kalendermonat (= 204,55 EUR) ausbezahlt werden.

Kann die häusliche Versorgung nicht vollständig gewährleistet werden - etwa weil die privaten Pflegekräfte teilbeschäftigt sind - ist eine Tages- oder Nachtbetreuung in einer teilstationär genehmigten Einrichtung möglich. Der Auslagenersatz kann bis zu dem für die jeweilige Pflegestufe festgesetzten Betrag erfolgen. Bei Verhinderung einer Pflegekraft durch Urlaub, Erkrankung oder aus anderen Ursachen können die Ausgaben einer Ersatzpflegekraft für maximal 42 Tage bzw. bis zu 1.612 EUR pro Jahr für Patienten der Pflegestufen 2 bis 5 gedeckt werden.

Vorraussetzung ist, dass der Betreuer den Pflegebedürftigen vor der ersten Behandlung für einen Zeitraum von 6 Monaten betreut hat. Bei Verhinderung der Pflege durch nahe Verwandte kann maximal das 1,5-fache des Betreuungsgeldes der entsprechenden Pflegestufe ausbezahlt werden. Darüber hinaus gibt es einen Erstattungsanspruch für nachgewiesene Mehrkosten bis zum jährlichen Höchstbetrag im Rahmen der Behindertenbetreuung (z.B. Reisekosten).

Ein ( "anteiliger") Pflegezuschuss von bis zu 42 Tagen wird während des Zeitraums der Beanspruchung der Vorsorge weiterhin zu gleichen Teilen gezahlt. Bei bereits ausgeschöpfter Präventivversorgung können bis zu 50 % des Anspruches auf Kurzzeitversorgung zur Deckung der Präventivversorgung herangezogen werden. Dabei können im Krankheitsfall Kosten für die Pflege bis zu einer Höhe von 2.418 EUR pro Jahr ersetzt werden, wenn der übersteigende Wert von 1.612 EUR, d.h. 806 EUR, noch aus dem Kurzzeitpflegebudget zur Verfügung steht.

Diese Summe und die Tage, für die Kurzzeitpflegemittel bereitgestellt wurden, sind für kurzfristige Hilfe nicht mehr verfügbar. Sie können die Kurzzeitversorgung in einer dafür genehmigten stationären Einrichtung in Anspruch nehmen, wenn nach einer stationären Versorgung (Krankenhaus, Rehabilitation) oder in anderen Krisenfällen eine Versorgung zuhause temporär nicht möglich ist und eine teilweise ambulante Versorgung nicht ausreichend ist.

Für jedes Jahr haben Patienten der Pflegestufen 2 bis 5 maximal 56 Tage Anrecht. Außerdem ist der Leistungsanspruch auf 1.612 EUR für Pflegekosten im laufenden Jahr beschränkt. Bei der Nutzung der Kurzzeitbetreuung wird die halbe (anteilige) Pflegebeihilfe für maximal 56 Tage gezahlt. Bei der Kostenerstattung überprüfen wir selbsttätig, ob die restlichen Kosten der Kurzzeitbehandlung als Teil des Entlastungsbetrags vergütet werden können.

Bei bereits ausgeschöpfter Kurzzeitversorgung kann bei Erfüllung der Bedingungen eine Förderung durch präventive Pflege vorgenommen werden. Damit kann die Höhe der Kurzzeitbetreuung auf 3.224 EUR pro Jahr erhöht und der Anspruchszeitraum auf bis zu 14 Wochen (6 Monate für die Vorsorge und 8 Monate für die Kurzzeitpflege) verlängert werden.

Die Höhe der Erhöhung für die kurzfristige Betreuung wird von der Höhe der Vorsorgeleistung abgezogen. Das Recht auf Kurzzeitbetreuung gilt auch für die Versicherten, die zu Haus in entsprechenden Hilfseinrichtungen für Menschen mit Behinderungen und anderen entsprechenden Institutionen betreut werden. Die Erleichterung beläuft sich auf 125 EUR pro Monat und soll die üblichen Leistungen für die häusliche Krankenpflege aufstocken.

Diese Summe steht für entsprechende beglaubigte Dienstleistungen zur Unterstützung pflegebedürftiger Familienangehöriger und zur Unterstützung der Unabhängigkeit und Selbstbestimmung des Patienten zur Verfugung. Die Forderung ist eine monatliche Forderung und tritt in jedem Fall am ersten des Vormonats auf. Nicht verbrauchte Werte des aktuellen Kalendermonats werden in die folgenden Monate des aktuellen Kalenderjahrs vorgetragen.

Ist der entsprechende Berechtigungsanspruch im laufenden Geschäftsjahr nicht erschöpft, kann der nicht genutzte Teil auf das folgende Halbjahr vorgetragen werden - ein separater Antrag ist nicht notwendig. Pflegehelfer sind Hilfen, die die Versorgung erleichtern oder die Symptome des Versicherungsnehmers lindern oder ihm ein selbstständigeres Leben erlauben.

Bis zu 40 EUR pro Monat werden für Verbrauchsmaterialien (z.B. Einweghandschuhe) erstattet. Für eine Massnahme zur Wohnumfeldverbesserung können bis zu 4'000 EUR bewilligt werden, wenn dies die häusliche Betreuung möglich oder wesentlich einfacher macht. Jedoch ist die Höhe der Förderung auf 16.000 EUR beschränkt.

Die Versicherten in ambulanten Gruppen können auf Anfrage einen Pauschalbetrag von 214 EUR pro Monat zusätzlich zum Pflegezuschuss und zur häuslichen Pflegeunterstützung einfordern. Berechtigte Personen, die eine solche Wohngemeinschaft gegründet haben, können ebenfalls eine einmalige Startfinanzierung von bis zu 2.500 EUR bekommen. Die Gesamtsumme für eine Wohngemeinschaft ist auf 10.000 EUR beschränkt.

Damit können altersgemäße Umbau- oder behindertengerecht ausgestattete Wohngemeinschaften mitfinanziert werden. Danach kann eine Pflichtversicherung erforderlich sein, wenn die Pflegekraft eine oder mehrere Personen mit Pflegestufe 2 auf freiwilliger Basis pflegebedürftig betreut. Eine weitere Voraussetzung ist, dass die Betreuung wenigstens zehn Wochenstunden, die sich auf zwei Tage pro Tag verteilen, beinhaltet.

Der Betrag der Rentenversicherungsbeiträge hängt vom Versorgungsgrad der betreuungsbedürftigen Personen und der Leistungen aus der Pflegeversicherung ab. Für die gesamte Versorgung wird in der ALV ein Einheitsbeitrag erhoben. Wenn zwei oder mehr Betreuer sich die Langzeitpflege eines Patienten teilen, kann jeder Betreuer mitversichert werden, sofern er die Anforderungen - individuell betrachtet - erfüllt.

Pflegebedürftige, die unter den oben aufgeführten Bedingungen eine pflegebedürftige Person betreuen, sind während ihrer Pflegetätigkeit durch die gesetzliche Krankenversicherung versichert. Wenn freiwillige Betreuerinnen und Betreuer einen Lehrgang absolvieren, in dem Fähigkeiten für die Selbstständigkeit und Selbstversorgung einer Person erlernt werden, können die Ausgaben in angemessenem Umfang wiedererstattet werden. Ein unbezahlter Urlaub von bis zu zehn Werktagen steht dem Arbeitnehmer zu, wenn dies zur Organisation oder Sicherstellung einer angemessenen Betreuung eines nahestehenden Verwandten in einer akuten Versorgungssituation vonnöten ist.

Diese Forderung muss gegenüber dem Auftraggeber durchgesetzt werden. Die Betroffenen haben für den 10-tägigen Urlaub ein Anrecht auf Entschädigung - das Pflegegeld. Mit dem Pflegegeld haben Angehörige die Chance, sich um ihre betreuungsbedürftigen Familienangehörigen zu kümmern, ohne sich um den Verlust ihres Einkommens Gedanken machen zu müssen.

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