Häusliche Pflege Definition

Definition der häuslichen Pflege

Diejenigen, die Pflegezeit oder Familienpflegezeit in Anspruch nehmen wollen, müssen per Definition ein "naher Verwandter" sein. Bei der Behandlungspflege und der häuslichen Pflege stellt die Grundversorgung die häusliche Pflege dar. Die häusliche Pflege Die häusliche Pflege ist ein Mittelweg zwischen selbstständiger Pflege und Pflege in Krankenhäusern oder Altenpflegeheimen. Es unterstützt Patienten und deren Angehörige in der häuslichen Pflege. Geschulte Fachkräfte übernehmen pflegerische und/oder hauswirtschaftliche Tätigkeiten für Pflegebedürftige im häuslichen Umfeld.

Heimpflege Kap. 7.10

Das häusliche Pflegepersonal ist nach 37 SSG V eine unterstützende Maßnahme der Patientenbehandlung. Die Versicherten können nach diesem Recht eine häusliche Pflege bekommen, sofern der betreuende Arzt aufgrund einer behandlungsbedürftigen Erkrankung diese Dienstleistung vorschreibt. Eine Anspruchsberechtigung auf häusliche Pflege liegt nur dann vor, wenn eine im Haus wohnende Personen nicht in der Lage ist, den Patienten in dem geforderten Ausmaß zu betreuen oder zu betreuen.

Ein Anspruch auf Leistungen entsteht nicht, wenn nur Pflegemaßnahmen ohne ärztliche Gleichbehandlung erforderlich sind. Daher ist die Pflege das Merkmal und Trennkriterium der häuslichen Pflege. Bei der häuslichen Pflege wird zwischen zwei Arten der häuslichen Pflege unterschieden: Bei der stationären Ersatzpflege muss die häusliche Pflege in der Lage sein, eine an sich angebotene stationäre Versorgung zu substituieren, entweder weil diese nicht durchführbar ist oder weil sie durch die häusliche Pflege umgangen wird.

Zu den Leistungsangeboten gehören die physikalisch geordnete Behandlung, die Grundversorgung und die im jeweiligen Fall erforderliche Hauswirtschaft. Das Thema der Grundversorgung sind vor allem Pflegemaßnahmen wie Bett und Lagerung, Körperpflege und Hilfsmittel im Hygienebereich. Zu den häuslichen Dienstleistungen gehören die Zubereitung der Speisen, die Reinigung der Ferienwohnung, etc. Für jeden individuellen Fall der Erkrankung gibt es einen Anspruch auf Leistungen von höchstens vier Wochen; in begründeten Ausnahmefällen kann er jedoch verlängert werden, wenn der ärztliche Service der Krankenkasse in Anspruch genommen wird.

In der Sicherheitsversorgung muss die häusliche Pflege notwendig sein, um das Behandlungsziel, d.h. die Prävention, Früherkennung und Therapie von Erkrankungen nach den Vorschriften der medizinischen Fachsprache zu gewährleisten. Eine Anforderung an die zusätzlich erforderliche Grundversorgung und inländische wirtschaftliche Belieferung liegt nur in dem vom Gesetz der betreffenden Krankenversicherung bestimmten Ausmass vor.

Pflegebedürftige Personen bekommen Grundversorgung und häusliche Pflege als Sachleistungen, die von geeignetem Pflegepersonal geleistet werden (häusliche Pflegehilfe). Statt der Pflegegeldleistung können die Pflegebedürftigen aber auch einen Pflegezuschuss verlangen, wenn sie selbst in angemessener Form von einer Pflegekraft betreut werden. Für Pflegedienste nach SSG gibt es keine Zeitbegrenzung.

Durch die Einführung der Krankenpflegeversicherung im Jahr 1995 kann es zu einer Wettbewerbssituation zwischen den Vorteilen der häuslichen Pflege und den Nebenleistungen bzw. dem Pflegezuschuss kommen, da "Grundversorgung" und "häusliche Pflege" sowohl Bestandteil der häuslichen Pflege nach StGB V als auch der Nebenleistungen nach StGB VI sind. Es ist in der Regel üblich, dass eine versicherte Person, die wegen einer Erkrankung behandelt werden muss, auch pflegebedürftig im Sinn des Sozialgesetzbuches wird.

Gleiches trifft im Umkehrschluss zu, wenn ein Anspruchsberechtigter nach dem Krankenpflegeversicherungsgesetz an einer behandlungsbedürftigen Erkrankung leidet, die mit der häuslichen Pflege zusammenhängt (z.B. Dekubitus). Beim Kauf von Krankenhausersatzleistungen bleibt der Bedarf an häuslicher Pflege nach dem Sozialgesetzbuch in dem Maße bestehen, in dem auch Bedarf an Grundversorgung und hauswirtschaftlicher Grundversorgung nach der häuslichen Pflege vorhanden ist.

Die Errungenschaften des V. sind in diesem Falle vom Gesetzgeber gegenüber den Errungenschaften des V. G. V. vorzuziehen. Auch wenn nach den Statuten der entsprechenden Krankenkassen Grundversorgung und häusliche Pflege im Leistungspaket enthalten sind, sind diese von den Pflegekassen zu übernehmen. Die Vorteile des Buches XXI hat der Gesetzgeber gegenüber den Vorteilen des Buches V des Sozialgesetzbuches in den Vordergrund gestellt.

Im Jahr 1995 wurden fast 2,2 Millionen Fälle von häuslicher Pflege registriert, fast 90 % mehr als 1991, womit die Anzahl der Fälle 1995 einen neuen Höchststand erreichte, obwohl in diesem Jahr zum ersten Mal pflegebedürftige Menschen Pflegeversicherungsleistungen in Anspruch nehmen konnten. Es fehlt jedoch an Statistiken darüber, wie viele Menschen im abgelaufenen Jahr aufgrund verschiedener Erkrankungen mehrere Zuwendungen erhalteten.

Ruheständler und ihre Familienangehörigen bilden den mit Abstand größten Kundenkreis. Darauf 1995 traten rund 92% aller Fälle 1995 im Rahmen der häuslichen Pflege auf. Die obligatorischen und ehrenamtlichen Versicherten der GKV (ohne Rentner) machten 6,5 % und ihre Familienangehörigen die übrigen 1,5 % der Leistungen aus. Darüberhinaus haben die Pensionäre die häusliche Pflege im Durchschnitt über 62,5 Tage pro Lohnfall übernommen, also mit 40,2 bzw. 42,1 Tagen klar länger als die pflichtbewussten und freiwillig tätigen Angehörigen.

Durchschnittlich betrug die Pflegedauer 60,8 Tage pro Versorgungsfall für alle Leistungsempfänger. 1995 machten die Pensionäre und ihre Familienangehörigen nahezu 95 % aller 131 Millionen Versorgungstage aus. Dies übertrifft zwar den Anteil der Frauen an den Versicherten und ihren Familienangehörigen (ohne Rentner) von 58%, kommt aber dem Anteil der Frauen in der Rentenversicherung von etwas weniger als 75% sehr nah.

Vor allem die älteren Altersklassen werden von der Frau dominiert, vor allem wegen ihrer höheren Lebensdauer (vgl. auch Kap. 3. 9 Pflegebedarf ). Im Jahr 1995 entfielen 1,4 Mio. von fast 2,2 Mio. auf die häusliche Pflege der Begünstigten im Westen und 0,7 Mio. im Osten. 2,2 Mio. auf die häusliche Pflege.

Dies entspricht einem Anstieg von 105,3% im Ost- und 81,5% im Westteil gegenüber 1991. Der Anteil der Pensionäre und Rentnerinnen an den Begünstigten im Orient unterscheidet sich nicht von dem im Vatikan. Im Jahr 1995 waren es durchschnittlich 48,9 Tage im Ostteil und 67,0 Tage im Westteil.

Diese Differenz gilt gleichermaßen für Pensionäre, Pflichtmitglieder und Ehrenamtliche (ohne Pensionäre) sowie deren Familienangehörige. Nicht nur, weil im Vergleich zur stationären Pflege keine Übernachtungskosten entstehen, sondern weil die häusliche Pflege die Selbsthilfemittel aktivieren und eine arbeitsteilige Betreuung mit Familienangehörigen, Nachbarinnen und Nachbarinnen sowie ehrenamtlich tätigen Helferinnen und Helfer möglich ist, ist die häusliche Pflege für die Versicherten meist wirtschaftlicher als die stationäre Pflege.

Im Jahr 1995 gab die Krankenkasse (GKV) 3,3 Milliarden Mark für die häusliche Gesundheitsversorgung aus, 172,1% mehr als 1991. 3,2 Milliarden Mark entfallen auf Pensionäre und ihre Familienangehörigen, mehr als 95% der gesamten Ausgaben, während nur etwas weniger als 200 Millionen Mark für die anderen Krankenversicherten ausgegeben wurden.

Im Jahr 1995 führte ein Erfolgstag zu Aufwendungen von durchschnittlich ca. 25 DEM, also kaum 29% mehr als 1991 Dieser Betrag galt für alle Empfängergruppen gleichermaßen. Im Einzelfall betrachtet liegen die Aufwendungen für Pensionäre und deren Familienangehörige mit rund 1.584 DEM klar über denen der verpflichteten und freiwillig Versicherten bzw. deren Familienangehörigen mit 951 DEM bzw. 1.334 DEM - allein eine Konsequenz der höheren Versorgungskondition.

In Ostdeutschland sind die Aufwendungen pro Versorgungsfall geringer als im Westdeutschland, da die Durchschnittsdauer geringer ist. Darüberhinaus wendet der GFKV im Ostteil pro Veranstaltungstag nur etwa 17 DEM auf, während er im Westteil durchschnittlich über 28 DEM liegt. In Ostdeutschland führte ein Leistungsrückgang zu einem durchschnittlichen Aufwand von 836 Mark, im Westdeutschland war er mit 1.905 Mark mehr als verdoppelt.

Daher wurden auch nur 18,6% der Aufwendungen der DGKV für die häusliche Pflege nach Ost verteilt; bei den Fällen bzw. -tagen sind die Teile mit 34,2% bzw. 27,5% klar höher. Im Jahr 1995 betrugen die GKV-Ausgaben für die häusliche Pflege rund 1,5% der Gesamtausgaben der Leistungserbringung der GKV. Im Vergleich zu 1991 hat sich der Marktanteil sowohl im West als auch im Ostteil des Landes vervielfacht.

Diese Entwicklung der Ausgaben reflektiert insbesondere angesichts des geringen Startniveaus die wachsende Wichtigkeit der Pflege als unterstützende Maßnahme bei der Behandlung von Krankheiten. Seit den 70er Jahren wurden soziale Versorgungsstationen eingerichtet, um häusliche Pflege- und Sozialdienste in ortsnahen Einrichtungen zu bündeln. Dieses Vorhaben wurde nur zum Teil verwirklicht, da die Sozialleistungen nicht ausreichen, um komplizierte Versorgungsangebote zu bezahlen (vgl. auch Kap. 6. 7 Ambulante Pflegeeinrichtungen ).

Das Netzwerk der Ambulanzen wurde heute so erweitert, dass es in den meisten Gebieten eine umfassende Betreuung gibt. Zwischen 1987 und 1994 stieg die Anzahl der Vollzeitbeschäftigten in der Ambulanz in Deutschland um 42,2%, die der Teilzeitbeschäftigten um 113,9% und die der Teilzeitbeschäftigten um 43,7%. Gleiches trifft auf die anderen Länder zu.

Jedoch ist dieses Netzwerk nur unter Vorbehalt die Konsequenz einer geplanten Struktur; stattdessen wurde ein Lieferauftrag an die sozialen Stationen übergeben, ohne dass eine bestimmte Personalinfrastruktur oder eine Wartungspersonaldichte ausdrücklich festgelegt worden wäre. Mittlerweile wird das Dienstleistungsangebot der sozialen Stationen in der häuslichen Pflege durch eine Vielfalt von gewerblichen Anbietern ergänzt. Die häusliche Pflege war bisher der wichtigste Teil der ambulanten Pflege.

Allerdings schwächt sich diese Priorität ab und die häuslichen Dienstleistungen werden immer wichtiger. Rehabilitationsleistungen wie Ergo- und Krankengymnastik werden kaum zusammen mit der häuslichen Pflege als integrierte Leistung erbracht. Durch die zunehmende quantitative Relevanz der häuslichen Pflege in der Bundesrepublik wächst die Nachfrage nach einem umfassenderen und ganzheitlicheren Verständnis der häuslichen Pflege.

Unter Pflege versteht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Zusammenspiel von Pflegepersonal, Patientinnen und Pflegekräften, Klientinnen und Angehörigen, in dem Pflegepersonal und Betreute die Bedürfnisse des Pflegebedürftigen einschätzen, sich Zielsetzungen festlegen, über die Betreuungsform bestimmen und die Resultate auswerten. In Anlehnung an diese Definition wird verlangt, dass neben der Pflege und Mitarbeit im Heilungsprozess auch Prävention, Gesundheitsaufklärung und Reha zum Leistungsangebot der häuslichen Pflege gehören müssten.

Mit einem solchen Ansatz würden die Betroffenen nicht zu Gegenständen von Therapiestrategien, sondern zu Betreuungspartnern und aktiven Menschen, und die häusliche Pflege könnte den erkrankten Menschen ein erfülltes und unabhängiges Dasein ermöglichen, soweit es ihre Erkrankung, Invalidität oder gesundheitliche Probleme zulassen. Die Krankenschwestern und Krankenpfleger können diesem Bedürfnis nach hochwertiger Pflege nur nachkommen, wenn sie alles daran setzen, diese Grundsätze täglich in die Tat umzuwandeln.

Er muss Problem- und Resourcenerkennung, Abschätzung des Pflegebedarfs, Festlegung von Pflegezielen und Planung, Durchführung und Bewertung von Pflegemaßnahmen durchführen. Der Pflegeprozess umfasst Pflegebeurteilung, Pflegeunterlagen und ggf. pflegerische Diagnosen. Dazu müssen institutsspezifische Betreuungsstandards für spezifische Betreuungssituationen definiert werden, die einerseits Anweisungen für die Betreuungsplanung liefern und andererseits bindende Vorgaben für die Durchführung von Betreuungsmaßnahmen vorgeben.

Bei der häuslichen Pflege gibt es vor allem durch die teilweise als restriktiv beschriebene Trennung von Grundversorgung und Behandlung, ihre gesetzliche Regulierung in unterschiedlichen Gesetzgebungen und den unterschiedlichen Kostenträgern Einschränkungen des Selbstverständnisses. Zudem erlauben die Kostenerstattungsgrundsätze für die häusliche Pflege nur sehr eingeschränkt eine wirksame Prävention, Gesundheitsförderung, Aktivierungs- und Rehabilitationsmaßnahmen.

Der Pflegedienst und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spüren eher häufig einen Preis- und Wettbewerbsdruck, der aus ihrer Sicht eine qualitätsorientierte Funktion verkompliziert oder vereitelt. Dazu werden seit langem mangelnde Qualifikations- bzw. Schulungskonzepte für die Pflege erinnert, die auf die Anforderungen der häuslichen Pflege zugeschnitten sind. Erst dadurch ist es der häuslichen Pflege möglich, aus ihrem Schattendasein zwischen Gesundheits- und Sozialwesen auszusteigen und ein eigenständiges Bild im Gesundheitswesen zu erhalten.

Das Bedürfnis nach häuslicher Pflege wird weiter zunehmen. Die häusliche Pflege bezieht sich fast ausschließlich auf ältere und sehr alte Menschen. Dadurch erhöht sich auch die Anzahl der potentiellen Leistungsempfänger in der häuslichen Pflege. Bei der häuslichen Pflege wird die berufliche Pflege diese Entwicklungen mindestens zum Teil kompensieren müssen. Dadurch erhöhen sich die Ansprüche an die häusliche Krankenhausversorgung; es wird gefordert, seinen Teil dazu beizutragen, dass Krankenhausbehandlungen vermeidbar oder verkürzt werden können und zugleich das angestrebte ambulante medizinische Angebot und damit langfristig die Kostenreduktion im Gesundheitswesen realisierbar ist.

Betreuerin für Kinder: W. Beckers, W.; B. 1994: Pflege als Profession. Darin: Fachzeitschrift fÃ?r Gesundheitsforschung 2, (1), S. 26 bis 38 Garms-Homolová, V.; SCHÄFFER, D.[1992]: Altenpflege: soziale Stationen zwischen wachsender Nachfrage und EinschrÃ?nkung . Kirschfeld, M.; Kersten, R.; Hermann, H.[1994]: Erhebung der pflegerischen Infrastruktur in Schleswig-Holstein im stationären, teilstationären und stationären Pflegebereich - Pflege-Reporting.

Nordrhein-Westfalen: Forschungsinstitut für regionale Forschung an der Universität Nordrhein-Westfalen.

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