Haushaltshilfe nach Krankenhausaufenthalt 2016

Häusliche Hilfe nach Krankenhausaufenthalt 2016

für maximal 4 Wochen bei schwerer Erkrankung, insbesondere nach einem Krankenhausaufenthalt oder einer ambulanten Operation. Seit 1.1. 2016 kann die Haushaltshilfe auch im Rahmen der Entlassung aus der Klinik beantragt werden, wenn nein. Kinder unter 12 Jahren im Haushalt leben.

Durch das Inkrafttreten des Krankenhausstrukturgesetzes am 1. Januar 2016 wurde das Recht auf Haushaltshilfe erweitert. Seither haben Versicherte mit und ohne Kinder Anspruch auf häusliche Hilfe, wenn sie akut oder wiederholt schwer krank sind, insbesondere nach einer Krankheit.

Recht auf Haushaltshilfe und Nachbetreuung nach dem Krankenhausaufenthalt

Die Gesetzgebung hat eine Pflegelücke für Patienten im Krankenhaus gefüllt. Diejenigen, die aus dem Krankenhaus entlassen werden und zunächst nicht in der Lage sind, sich selbst zu pflegen, haben ab dem 1. Jänner 2016 mit Beginn der Krankenhaus-Strukturreform ein Anrecht auf Haushaltshilfe und Nachbetreuung. Das Präsidium der Deutsche Patientenschutzstiftung e. V. begrüßt den Wechsel in einem Redaktionsgespräch: "Es ist sehr darauf zu achten, dass der Pflegebedürftige nach einem Krankenhausaufenthalt oder einer Ambulanz schnellstmöglich wieder auf die Füße kommt", so Dr. med. Eugen Byrne.

Zugleich bemaengelte er, dass die Beihilfe nur bei Koerperverletzungen wirksam werde. Nach dem Spital mussten sie daher eine spezielle Nachbehandlung erhalten, um mit ihren Restriktionen fertig zu werden. Außerdem konnten die im Haus lebenden Menschen nicht immer für ihre Bedürfnisse aufkommen. "Dann muss die Krankenversicherung auch fremde Unterstützung gewähren und darf sich nicht ducken." Diese Angebotslücke wurde im Rahmen der kürzlich durchgeführten Strukturreform des Krankenhauses gefüllt.

Der neue Leistungsanspruch bezieht sich nach Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit nicht nur auf kürzlich aus der Praxis ausgeschiedene Patientinnen und Patienten, sondern auch auf Patientinnen und Patienten, die sich gerade einer Operation unterzogen haben oder zuhause ernsthaft erkrankt sind, wie zum Beispiel an einer Schwerkranken. Können sie sich weder selbst pflegen noch haben sie Zugang zu Helfern aus ihrer Umgebung, wird die Krankenversicherung in Zukunft bei Notwendigkeit die notwendige Grundversorgung und "häusliche Pflege" organisieren.

Wohnt ein unter zwölfjähriges Mitglied im Haus, so wird der Leistungsanspruch auf sechs Monate ausdehnt. Dasselbe gilt, wenn die Familienmitglieder ein behindertes und auf Unterstützung angewiesenes altes Mitglied haben. Sind die ambulanten Leistungen im eigenen Heim nicht hinreichend gewährleistet, können die Patientinnen und Patienten statt dessen in ein Altersheim gehen.

Die " Kurzzeitversorgung " wird in Zukunft höchstens acht Monate dauern. Die neue Verordnung schließt nach Angaben des Gesundheitsministeriums eine Betreuungslücke für jene Menschen, die "ohne das Unterstützungspotenzial von Menschen in ihrem gesellschaftlichen Umfeld" auskommen - entweder weil sie ledig sind oder weil ihre Lebensgefährten sich nicht um sie kuemmern koennen.

Ausgelöst wurde dies durch eine Fußoperation, nach der die einzige Vorsitzende des Vereins, Frau Dr. med. Elsbeth Rötten, "wochenlang auf allen vier Beinen durch die Wohnungen gekrabbelt war", wie sie damals mitteilte. Im Jahr 2012 entschied das Europäische Parlament über eine erste Besserung, nach der die Fonds bei Notwendigkeit Budgethilfe "leisten" sollten. Durch die jüngste Reformierung wird diese am kommenden Tag, dem sogenannten Jänner 2016, zur Pflicht.

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