Hof Vererben

Gerichtliche Erbschaft

Viele sind verpflichtet, den Hof nur in der Familie zu vererben. Wem gehört Mutters Schmuck oder wer übernimmt den Hof? Oft ist es ein weiter Weg vom ersten Gedanken, seinen Hof oder seine Räume zu verschenken, bis zur Realisierung. Schenken und Erben von Immobilien günstige steuerliche Regelungen.

Erbhof gesperrt - News - Agrarwirtschaft

Es gibt eine Reihe von Dingen zu beachten, wenn man einen Landwirtschaftsbetrieb erbt. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn es sich um kommerziell genutzte Kraftwerke wie z.B. Windenergieanlagen handelt. Im Agrarforum Westmünsterland hieß es: Tritt die Rechtsnachfolge nach dem Tode des Gerichtsinhabers ein (weil kein Wille oder Erbschaftsvertrag vorhanden ist), droht eine große Gefährdung der wirtschaftlich betriebenen Betriebe auf dem Hof durch eine Erbschaftsgemeinschaft.

Weitere Vorschriften für kommerziell genutzte Anlagen In den vergangenen Jahren haben sich vor allem im Landkreis Borkens viele Unternehmen verblüffend weiterentwickelt. Inzwischen wird ein beträchtlicher Teil der Schweine- und Geflügelhaltung auch kommerziell genutzt. Viele Bauern wollen, dass ihr Hof einem Kinde (Sohn oder Tochter) und seinem Erben übergeben wird, um den alten Teil für sie zu sichern.

Laut WLV-Anwalt Jörg Sümpelmann kann die stillgelegte Erbfolge gefährdet sein, da die Betriebsordnung den Hof nur im Rahmen der Vererbung absichert. Wenn die Erbfolge in diesen FÃ?llen eintritt und der Erblasser kein Testament verlassen hat, fallen die nicht zum Gericht gehörenden Vermögenswerte in eine Erblassenschaft. Der kaufmännische Teil des Unternehmens wird dann nach den Vorschriften des BGB ererbt.

In den Bauernhöfen setzt sich die Gemeinschaft der Erben oft aus der Ehefrau des Erblassers und allen Kinder zusammen. In mehreren Verfahren haben er und sein Mitarbeiter Hubertus Schmitte gezeigt, wie die Gefahren einer Erbschaftsgemeinschaft abgewendet werden können und dass das Steueramt die Hände ausstrecken kann, weil im Falle einer Erbschaft versteckte Rücklagen freigelegt werden:

Anschließend sollte der Bauer die Sachen in seinem Sinn in einem Erbschafts-, Erb- oder Überlassungsvertrag regelm? So kann der Gerichtsvollzieher im Testament zum Beispiel vorsehen, dass der Junge zunächst das Geschäft mit allem Nachlass übernimmt und im Erbfall seinen Geschwistern einen bestimmten Betrag zahlt.

Alle oder nichts - so lautet das ländliche Erbschaftsrecht.

Die Vererbung ist nicht komplex genug, aber es gibt spezielle Regeln für die Betriebe. Dies führt dazu, dass sich die Nachkommen oft durch diese Gesetzmäßigkeiten "enterbt" werden. Auch wenn die Nachkommen in der Regel reicher werden, ist die Vermögensplanung keine angenehme Sache. Im schweizerischen Erbschaftsrecht sind deshalb festgelegte Regeln für die Nachfolge und den Pflichtanteil vorgesehen.

Die Sache wird noch schwieriger, wenn es auf dem Gut einen Hof gibt, weil dann das ländliche Recht auf Erbfolge auf landwirtschaftlich genutzte Flächen oder Unternehmen angewendet wird. Ziel dieser Maßnahme ist es zu verhindern, dass der Hof und damit sein Lebensunterhalt aufteilbar wird. Der Anteil der Bauernhöfe geht ständig zurück. Nach dem bäuerlichen Erbschaftsrecht ist der Hof von einem vom Testator bestellten Erbe zu übernehmen.

Laut des Gesetzes soll diese Persönlichkeit das Unternehmen als Ganzes empfangen. Findet der Testator keinen Nachfolger, ist gesetzlich vorgesehen, dass der geeignetste Nachfolger das Unternehmen antritt. Problematisch kann es hier werden, denn vielleicht verstehen sich mehrere Nachkommen als künftige Landwirte und auch als die leistungsfähigsten. Jedem Nachfolger steht es frei zu fordern, dass ihm das Agrargeschäft übertragen wird, wenn er es selbst bewirtschaftet und für diesen Zweck erachtet.

Fordert kein Erben die Abtretung zur Selbstverwaltung oder scheint die Person, die die Abtretung fordert, untauglich zu sein, kann jeder durch eine Pflicht geschützte Erben die Abtretung einfordern. Wenn ein Unternehmen zum "Marktwert" weitergereicht würde, hätte der Begünstigte wahrscheinlich Schwierigkeiten, die Erben zu bezahlen. Deshalb entscheidet das Kantonsbüro (in Zürich zum Beispiel das landwirtschaftliche Büro des Kantons), ob es sich überhaupt um einen landwirtschaftlichen Betrieb handelt. 2.

Dazu muss das Unternehmen zumindest einen Standardmitarbeiter (SAK) ausnutzen. Diese Größe des Betriebes wird über den Abstecher für die verschiedenen landwirtschaftlichen Tätigkeiten ausgerechnet. Bei Erreichen dieses Wertes (1 SAK) ermittelt die Geschäftsstelle den kapitalisierten Ergebniswert. Die Ertragswertermittlung erfolgt durch Multiplikation des Betriebsergebnisses mit 100 geteilt durch den Kapitalisierungszinssatz.

Verlässt der Testator Nachfahren kleinerer Nachfahren - in der Mehrzahl Minderjähriger -, muss die Gemeinschaft der Nachfahren so lange fortbestehen, bis eine Entscheidung getroffen werden kann, ob ein Nachfahre zur Selbstverwaltung den Landwirtschaftsbetrieb übernehmen soll. Die Legislative hat dafür gesorgt, dass der Nachfolger nicht mit dem Hof Spekulationen anstellt. Der Verkauf des Unternehmens darf in den zehn Jahren nach der Erbauseinandersetzung nur mit Einwilligung aller Pflichtteilserben erfolgen.

Veräußert der Nachwuchs, der den Betrieb führt, ihn z.B. nach 15 Jahren weiter, muss der Erlös unter den Miterbern nach dem konventionellen Erbschaftsrecht aufgeteilt werden. Ländliches Erbschaftsrecht kann für die Ehefrau des Bauern - die Lebensgefährtin des Testators - zur Finanzfalle werden. Oft aus traditionellem Grund, denn die schweizerischen Höfe vererben seit Jahren die Nachkommen.

Obgleich es möglich ist, dass sie rechtmäßig Miteigentümer ihres Betriebes werden, wenn ihre Lebenspartner zustimmen oder ihre Familienmitglieder den Hof der Mutter überlassen, tun dies viele nicht. Vor einigen Jahren erhielt der Erben ein kleines Unternehmen für seinen Gegenwert. Die kantonale Geschäftsstelle schätzt in dieser Zeit jedoch, dass das Geschäft unter eine SAK gesunken ist; anstelle des Ertragswertes wird nun der Marktwertanteil des Partners errechnet.

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