Intensivstation Pflege

Krankenpflege auf der Intensivstation

Die Abwechslung in seinem Beruf liebt Jan-Hendrik Kolb, Krankenschwester auf der Intensivstation der Asklepios Klinik Barmbek. Ständige Überwachung, Therapie und Betreuung der Patienten. Vorrangiges Ziel der Intensivbehandlung ist die Wiederherstellung gestörter oder gescheiterter Körperfunktionen. Wie würden Sie die Qualität auf der Intensivstation messen? auf einer Intensivstation und das Konzept der.

Empfehlungen für die qualitative und quantitative Besetzung von Stationen der Intensivmedizin ' DGF

In Deutschland haben sich bereits vor einigen Jahren Krankenhäuser im Bereich der Qualitätskontrolle daran gemacht, Leistungspotenziale zu eruieren. Dazu gehören auch die Leitlinien vieler Krankenhäuser, die den Patientinnen und Patienten eine qualitativ hochstehende und gesicherte Betreuung bieten und zusagen. Damit sind alle Krankenhäuser national und lokal in der Lage, Struktur und Abläufe zu untersuchen und letztlich erhebliche Kosten einzusparen.

Dies hat zu einem deutlichen Stellenabbau in der Pflege und vor allem in den Bereichen Intensivmedizin und Betäubung beigetragen. Gleichzeitig weist eine Auswahl des DIP ( "Deutsches Institut für Pflegewissenschaft ") aus, dass im Jahr 2012 durchschnittlich 3,6 Prozent der offenen Positionen vakant waren. DGF ) für eine gute und unbedenkliche Betreuung von Intensiv-Patienten in Deutschland.

Für unsere Expertengesellschaft stellen sich folgende Fragen: Wie viele Intensiv-Betten gibt es in Deutschland? Wie viele Krankenschwestern gibt es für diese Intensiv-Betten? Wie hoch ist der Prozentsatz des Pflegepersonals auf der Intensivstation? Ist die derzeitige Besetzung der Intensivstation ausreichend für eine gute Patientenbetreuung oder gibt es bereits ein potenzielles Gesundheitsrisiko?

So sank die Anzahl der Dialysekliniken von 2411 im Jahr 1991 auf 2044 im Jahr 2010. Gleichzeitig wurde die Bettenzahl von 665.565 auf 502.749 verringert. Es gibt politische Pläne, weitere 300 Krankenhäuser zu schließen. Der Anteil des medizinischen Vollzeitpersonals ist seit 1991 um gut 41% gestiegen, während der Anteil des nichtmedizinischen Vollzeitpersonals um knapp 13% zurückgegangen ist.

In der Pflege wurde die Zahl der Vollzeitarbeitsplätze im selben Zeitraum von 326.082 auf 306.213 (9,3%) reduziert. In dieser Zeit wurden trotz des Bettenrückgangs rund 2 Millionen weitere Patientinnen und Patienten behandelt. - Im Jahr 1991 wurden rund 14,6 Millionen Menschen in 204.204 Krankenbetten in 2411 Kliniken behandelt.

  • Im Jahr 2010 behandelten nur 2.064 Dialysekliniken 18,1 Millionen Menschen in 142.000 Krankenbetten. - Dieser Anstieg bei 3,5 Millionen Patientinnen und Patienten führte zu einem durchschnittlichen Krankenhausaufenthalt von 7,9 Tagen. - Die Bettenbelegung lag 2010 bei 77,4 Prozent. Seitdem viele dieser Ambulanzen in Krankenhäusern untergebracht waren, sind nun auch hier die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krankenhäuser aktiv, ohne dass der personelle Schlüssel umgestellt wurde.

Zwischen 1991 und 2010 stieg die Anzahl der betreuten Personen um knapp 25%, und im selben Zeitraum hat sich die Aufenthaltsdauer nahezu verdoppelt. Im Jahr 2030 werden wahrscheinlich weitere zwei Mio. Menschen pro Jahr behandelt werden müssen (Statistisches Bundesamt 2010).

Zugleich nimmt die Anzahl der Menschen in extrem hohen Altersstufen, mit Multi-Morbidität und mit komplexer Diagnostik, Pflege und Therapie weiter zu. Was bedeutet das für die Intensivmedizin? Zwischen 2002 und 2010 hat sich die Anzahl der Krankenhäuser mit Intensivbetten um 7,7% verringert (von 1.351 auf 1.247).

Gleichzeitig ist die Zahl der intensivmedizinischen Pflegebetten von 2002 (23.113 Betten) bis 2010 auf 24.794 angestiegen bis 2012 ist sie wieder auf 26.162 anwachsen. Auf der Intensivstation stiegen die Behandlungen im selben Zeitraum (bis 2010) um 148.989 (7,84%) auf 2.049.888. Laut einer Untersuchung des DIP 2012 liegt die Basisausstattung von Intensivpflegeeinrichtungen mit Pflegekräften bei durchschnittlich 2,1 Vollzeitarbeitsplätzen pro Liege.

Nach der Zahl von 24.794 Intensivstationen im Jahr 2010, einer mittleren Ausfallrate des Personals von rund 22% und der Anforderung einer Mindestbesetzungsquote von 1:2 (DGF 2007, DIVI 2013) wären 61.412 Pflegekräfte für die Patientenversorgung notwendig gewesen. In der Tat waren in den Krankenhäusern jedoch nur 52.067 Vollzeitbeschäftigte verfügbar.

Im Jahr 2010 waren es bereits 9.345 Arbeitsplätze. Das Ergebnis ist eine ungeheure Konzentration der Arbeit des Krankenpflegepersonals auf den Pflegestationen. Hervorzuheben ist auch, dass das durchschnittliche Alter der Intensivpatienten signifikant angestiegen ist und dass die Patientinnen und Patienten zunehmend multimorbide Erkrankungen aufweisen. Das Gesundheitswesen wird immer komplizierter. Die optimale ärztliche Betreuung ist nicht durch das Alter begrenzt.

Durch die Zunahme der Anzahl der zu versorgenden Personen konnte die Behandlungszeit pro Person signifikant verkürzt werden. Der Anteil der Teilzeitbeschäftigten ist stark gestiegen. - Auf nahezu jeder dritten Intensivstation (30,8%, vgl. DIP) können die Pausen nicht regelm? Mehr und mehr Intensivschwestern und -pflegerinnen sind auf der Suche nach anderen Handlungsfeldern oder gehen aus der Intensivstation.

Bei den Betreuern ist die Erkrankungsrate sowohl aus körperlichen als auch aus psychologischen Gesichtspunkten angestiegen. Im Bereich der Intensivmedizin ist das Angebot zurückgegangen. Hierzu gehört unter anderem die Fixierung von Patientinnen und Patienten aufgrund von Personalengpässen, die zudem zu moralischen Auseinandersetzungen führt und verfolgt werden kann. Dies ist auch der Rahmen der RICH-Krankenschwester-Studie, in der festgestellt wird, dass bestimmte erforderliche Massnahmen nicht vom Pflegepersonal durchgesetzt wurden.

Darüber hinaus verdeutlicht die Untersuchung die Interdependenz von Personal- und Sachkenntnis sowie die Kooperation innerhalb des Pflegeteams und mit Medizinern. Immer komplexere Bereiche der Intensivpflege, darunter auch die folgenden, werden von Intensivpflegern übernommen: Betreuung von Patientinnen und Verwandten im Sterbefall. Im Gegensatz zu den meisten anderen europÃ?ischen LÃ?ndern gibt es in Deutschland keine aussagekrÃ?ftigen Angaben zum Gesundheitssystem, vor allem zur Qualifizierung des Pflegepersonals und zum Personalbestand.

Um den Zusammenhang zwischen Versorgungskomplexität und Personalausstattung zu analysieren, fehlt es ebenso an verlässlichen Informationen wie an der Erfassung der Qualität der Versorgungsergebnisse. In diesem Zusammenhang können derzeit (nur) die Resultate des Versorgungsthermometers 2012 verwendet werden und es können analog zu den Ergebnissen internationaler Studien Schlussfolgerungen und Vorhersagen gezogen werden, die die potenzielle Gefahr für die Intensivpatienten darstellen.

Die Auswertung des DIP zeigt, dass "die Sicherheit der Patientinnen und Patienten partiell bedroht und mit erhöhtem Risiko für die Patientinnen und Patienten einhergeht. "Zudem stimmten nur 21,5 Prozentpunkte der untersuchten Führungskräfte der Aussage zu, dass in jeder Arbeitsschicht eine ausreichend große Zahl von qualifizierten Krankenschwestern vorhanden ist, um eine gesicherte Versorgung der Patientinnen und Patienten sicherzustellen.

"Zahlreiche internationale Untersuchungen haben einen sehr konkreten Bezug zwischen der Fachkompetenz und der Anzahl der Pflegekräfte im Vergleich zur Anzahl der eingetretenen Beschwerden und Schädigungen gezeigt, die im Folgenden in einer kleinen Selektion verglichen werden: Dass das Komplikationsrisiko zunimmt, wenn weniger qualifizierte Mitarbeiter vor Ort sind, konnten die Wissenschaftler von Areal 1 in einer Untersuchung von 2014 nachweisen.

Immer weniger Mitarbeiter sind auf den Stationen der Intensivmedizin in Deutschland zu Hause, und ein immer größerer Teil von ihnen hat keine Berufsausbildung absolviert. Dies erhöht das Komplikationsrisiko für Intensivpatienten merklich. Die DGF verlangt im Sinn einer qualitätsgerechten und gesicherten Belieferung eine Ausbildungsquote von 70% Fachkrankenpflegepersonal mit einer 2-jährigen Fortbildung für Intensivmedizin und Narkose.

Dieser Personenkreis muss daher gleichmäßig auf alle Leistungen aufgeteilt sein, um jederzeit eine hohe Versorgungsqualität zu gewährleisten. Bienstein ( "2014") hat bereits die Vermutung entkräftet, dass "weniger wichtig" in der Nacht auf der Intensivstation passiert und dass dies unserer Meinung nach zu einer falschen Einsatzplanung mit weniger kompetenten Personen führt.

Vielmehr fehlt nachts die obligatorische Verzahnung der fachübergreifenden Pflegeprozesse, es stehen weniger Menschen in ihren Aufgaben zur Verfügung, so dass in diesem Zeitraum eine erhöhte Fachkompetenz des Personals gefordert werden muss, um eigenständig Problemstellungen zu identifizieren und entsprechende (Behandlungs-)Maßnahmen frühzeitig einleiten zu können. Wir müssen die erforderlichen Maßnahmen ergreifen und sicherstellen, dass es nicht zu schwerwiegenden Fehlern in der Betreuung von Patienten auf der Intensivstation mit bleibenden oder im ungünstigsten Falle tödlichen Folgen kommt.

Die DGF verlangt aus den bisher beschriebenen Gründen: pro Arbeitsschicht für zwei Personen zusätzlich: für das Konsortium RN4CAST: eine Krankenschwester, zusätzlich für das Konsortium RN4CAST: L HAM, LAM, Bruyneel L, Van den Hede K et al. Istfort M, Weidner F. Pflege-Thermometer 2012 Eine landesweite Umfrage unter Führungskräften zur Lage der Pflege und Betreuung auf der Intensivstation im Krankenhausträger.

Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft e. V. Arbeitsdokument: Relationship between nursing capacity and quality of outcomes in inpatient care. Modellberechnung zur Abschätzung der aktuellen personellen Unterversorgung im Krankenhaus.

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