Kaufen oder Mieten

Kauf oder Miete

Aber ist Kaufen statt Mieten langfristig wirklich billiger? Tips zu den Bedingungen, unter denen sich der Kauf als Eigennutzer mehr lohnt als das Mieten. Sie fahren langfristig meist besser als Mieter - manchmal sogar dann, wenn der Wert ihrer Immobilie sinken sollte. Sie haben oft gehört, dass Mieten eine Geldverschwendung ist und spielen daher mit der Idee, eine Eigentumswohnung oder ein Haus zu kaufen? Sie ist die zentrale Frage, die die Menschen im Immobilienboom deutscher Städte auf der Suche nach einem Haus oder einer Wohnung antreibt.

Immobilie: Mieten oder kaufen?

Gleichzeitig erhöhen viele Hausbesitzer die Mieten, oft nach einer energischen Renovierung. So ist es kein Zufall, dass viele Bewohner über den Kauf einer eigenen Immobilie nachdenken. Daher taucht eine neue Fragestellung auf: Was ist besser, mieten oder kaufen? Für die Bewohner ist es beruhigend, dass sie sich nicht um die Dachreparatur kümmern müssen.

Sie müssen niemanden danach befragen, ob er einen offenen Feuerplatz installieren oder eine Mauer niederreißen will. Hauseigentümer mögen es, über Pächter zu lächeln, weil sie jeden Tag große Summen zahlen müssen, ohne jemals Besitz und Vermögenswerte zu erhalten. Auch bei Hausbesitzern wird gelacht, weil sie so überschuldet sind, dass sie nicht in den Ferien fahren oder auswärts essen können.

Wenn Sie eine Liegenschaft kaufen wollen, gibt es noch eine weitere Überlegung: Die Zinssätze sind so günstig wie nie zuvor - dafür sind die Preise für Liegenschaften angestiegen. Der Dummkopf, der den exzessiven Betrag bezahlt, damit die Fachleute ihre Liegenschaften rasch aufgeben? "Empirische Hinweise zeigen, dass Besitzer weit mehr als Vergleichsmieterhaushalte für das gleiche Einkünfte einsparen.

"Infolgedessen zeigt sich zum Rentenzeitpunkt, dass Hausbesitzer auch bei gleichem Verdienst über ein deutlich höheres Vermögen verfügen als Mieterhaushalte", sagt Brown. Bei vielen Hauskäufern ist nicht so sehr der Return on Investment ausschlaggebend, sondern die monatlichen Belastungen. Fachleute warnen: "In der regel ist die Monatsgebühr für jemanden, der eine Immobilie erwirbt, etwas teurer als seine bisherige Miete", sagt der Leiter der Bau-Finanzierung bei ING-Diba, Dr. med. Franz M. K. M. Becker.

"Wie viel Immobilien man sich für eine Miete von 700, 900, 1200 oder 1.600 EUR pro Tag für die F.A.S. kaufen kann, hat uns Herr Dr. med. Max Herbst veranschlagt (siehe Grafik). Es werden 4% Zins gezahlt. Ein weiterer Grund, warum der Erwerber zehn weitere Prozentpunkte seines Eigenkapitals einbringt und weniger bezahlt, und zwar 3,8 Prozentpunkte.

Zum Beispiel refinanzieren viele Sparbanken ihre Mittel nur zu 20 Prozent aus Eigenmitteln. Es gibt aber laut Angaben der FHH auch solche Kreditinstitute, die 100-prozentige Finanzierungen vornehmen. Wenn Sie die Miete als Maß nehmen, wie viel der Käufer des Hauses pro angefangenen Monats zu bezahlen gewillt ist, können Sie den Betrag des Darlehens errechnen.

Dadurch ist es möglich, den Preis pro Quadratmeter zu schätzen, den man sich für eine so große gekaufte Ferienwohnung ausgeben kann. Jeder, der wirklich eine Liegenschaft kaufen will, muss in erster Linie eine Instandhaltungsreserve planen. Laut der Herbstprognose sollen zumindest 0,5 Prozentpunkte des Wertes der Liegenschaft im Jahr festgelegt werden.

Mit 240.000 EUR wäre das eine Mehrbelastung von 100 EUR pro Jahr. Wer solche Berechnungen für zu abstrakt hält, mag an einer praktischen Faustregel Interesse haben: "Für 800 EUR im Monat kann man eine Liegenschaft im Gesamtwert von rund 200.000 EUR finanzieren", sagt Diba-Finanzierungsexperte Elisabeths.

Problematisch dabei: Wer heute eine Ferienwohnung für 800 EUR anmietet, kommt oft nicht umhin, für 200.000 EUR zu kaufen. So kann er sich beispielsweise weiter zurückziehen - oder überprüfen, ob er einer höheren Last gewachsen ist. Das niedrige Zinsniveau birgt jedoch beträchtliche Risiken: Der Zinssatz ist nur für einen begrenzten Zeitraum festgelegt.

So zahlen Sie bei der Deutsche Bank für 10 Jahre 2,34 und für 15 Jahre 2,99 und für 30 Jahre rund 4,24 Jahre. "Jeder, der derzeit monatlich fünf Prozentpunkte der Kreditsumme für Zins und Rückzahlung in Rechnung stellt, muss überprüfen, ob er mit acht Prozentpunkten zurechtkommt", sagt sie.

"Wenn sich die Zinssätze in zehn oder fünfzehn Jahren verdoppelt hätten, wie es in den frühen 90ern der Fall war."

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