Kfw Förderung Barrierefreies Wohnen

Kfw-Förderung Barrierefreies Wohnen

Die KfW-Förderbank vergibt im Rahmen ihres Programms "Altersgerecht umbauen" zinsgünstige Kredite. Der Antrag auf KfW-Förderung wurde bewilligt und war bereits nach vier Wochen fertig. Fördermittel für Handläufe und den barrierefreien Zugang zum Haus oder zur Wohnung erhalten Sie von den Pflegekassen und der KfW-Bank. Von der KfW-Bank werden die bekanntesten Förderprodukte ausgezeichnet, die die Kunden bei der Schaffung eines barrierefreien Wohnumfeldes unterstützen. Mit unserem Förderangebot für barrierefreies Wohnen möchten wir ein verbessertes Wohnangebot für Menschen mit Mobilitätsbehinderungen in Hamburg schaffen.

Barrierefrei wohnen

Wohnkomfort und Selbstbestimmung zuhause für lange Zeit - ein barrierefreies Wohnen ist hilfreich. In diesem Beitrag wird geklärt, was wichtig ist, wer bei der finanziellen Unterstützung mitwirkt und warum auch die Familie von einem behindertengerechten Wohnen profitiert. Hier gibt es Tips und Informationen zu Förderungen. Barrierefreies Wohnen sorgt dafür, dass Menschen auch im hohen Lebensalter ohne Probleme und in selbstbestimmter Weise ihren Lebensalltag leben können, ohne ihre gewohnte Umgebung hinter sich lassen zu müssen.

Ein barrierefreies Wohnen bringt auch für junge Menschen einen Vorteil, denn ein barrierefreier Zugang und eine grosszügige Raumaufteilung ermöglichen z.B. den alltäglichen Umgang mit Kindern und Familien. Wir untersuchen in diesem Beitrag, welche Bereiche Ihres Heims bei der Vorsorge besonders berücksichtigt werden sollten. Darüber hinaus erhalten Sie Hinweise zu Finanzierungsmöglichkeiten für den Ausbau Ihres Wohnhauses und zu den wichtigen Fragestellungen des barrierefreien Wohnens.

Über die Hälfe aller über 60-Jährigen lebt in einem eigenen Wohnhaus oder einer eigenen Ferienwohnung, aber nur fünf von ihnen erfüllen die Mindestvoraussetzungen für ein altersgemäßes Wohnen. Berücksichtigt man den Gesamtbestand an Wohnungen in der Bundesrepublik insgesamt, so erfüllen nach einer Umfrage des Deutschen Altershilfesystems nur ein bis drei Prozentpunkte aller Wohnungen den Standard für seniorengerechtes Wohnen.

Andererseits wollen die meisten Menschen auch im hohen Lebensalter in ihrer gewohnten Umwelt sein. Das barrierefreie Wohnen ist nicht nur familiengerecht, sondern gewährleistet auch, dass Sie auch bei nachlassender Belastbarkeit und sinkender Mobilität lange Zeit in den eigenen vier Wänden souverän, geborgen und behaglich sind. Ein barrierefreies Wohnen fördert darüber hinaus das gesellschaftliche Leben, da auch alte Bekannte und Angehörige ohne Hürden zu uns kommen können.

Barrierefrei Wohnen heißt, dass ein Lebensraum an die Belange körperbehinderter Menschen angepaßt ist und ihnen ein weitestgehend eigenständiges Wohnen erlaubt. So sind z.B. in einer behindertengerechten Ferienwohnung z. B. Einbauküche, Badezimmer und Wohnzimmer ohne Schwelle zugänglich und verfügen über genügend Platz, um sich im behindertengerechten Zustand fortbewegen zu können. Tip: Warte nicht, bis der Bedarf entsteht, bevor du dein Haus umbaust.

Überlegen Sie sich die Zugänglichkeit bereits bei möglichen Renovierungs- oder Instandsetzungsarbeiten in Ihrem Heim - in der Regel sind behindertengerechte Angebote gegen einen kleinen Zuschlag möglich. Darüber hinaus können Sie von der Finanzierung des Programms Gebrauch machen. Ein barrierefreies Wohnhaus oder eine behindertengerechte Ferienwohnung hat die Schwerpunkte: die Räume:...: Die Eingänge zum Wohnhaus oder zur Ferienwohnung sollten ohne Treppen oder mit dem Fahrstuhl erreichbar sein.

Die Körperpflege kann durch barrierefreie sanitäre Anlagen so weit wie möglich allein erfolgen. Eine gute Belichtung des Gebäudes und des Eingangsbereichs verhindert Unfall und Orientierungslosigkeit. Auf was Sie beim barrierefreien Wohnen in den Einzelbereichen Ihres Wohnhauses oder Ihrer Ferienwohnung achten sollten, erfahren Sie in den nachfolgenden Unterpunkten.

Zu den Wohnräumen, deren spätere Adaption an die Bedürfnisse des Alters sehr aufwändig und teuer sein kann, zählt die Wohnküche. Die Zugänglichkeit sollte daher beim Bau einer neuen oder beim Kauf einer neuen Küche berücksichtigt werden, um spätere Mehrkosten zu verhindern. Bei der Konzeption einer behindertengerechten Küchenplanung steht zweierlei im Vordergrund: sicher und komfortabel.

Dabei ist es besonders darauf zu achten, dass die Küchen auf die Menschen abgestimmt sind, die sie am meisten benutzen. Dies gilt beispielsweise für die Arbeitsflächenhöhe und die Ofen- und Spülenhöhe. Durch absenkbare, unter- oder unterfahrbare Arbeits- und Schränke passt sich die KÃ?che auch in verschiedenen Lebensabschnitten den wechselnden BedÃ?rfnissen an.

Gemäß der Norm E 18040-2 besitzen barrierefreie Appartements eine Küchenzeile, die mit einer beweglichen Fläche von 120 Zentimetern vor der Küchenausstattung liegt. Wie in der Wohnküche können Sie in Ihrem Badezimmer viel Aufwand und Kosten einsparen, wenn Sie es während des Baus oder der Renovierung mit barrierefreien Bauteilen ausrüsten.

Insbesondere der besondere Platzbedarf eines behindertengerechten Bades nach der Norm 18040 von mind. 120x120 cm vor den Beschlägen lässt sich kaum rückwirkend umsetzen, wenn das Badezimmer zu eng geplant ist. Aber auch barrierefreie sanitäre Einrichtungen wie Toilette, Duschkabine und Badewanne sind oft visuell auffällig.

Trotzdem gibt es viele Nachrüstmöglichkeiten für bestehende Bäder, um Schranken zu verringern, zum Beispiel mit Hebezeugen und zusätzlichen Griffen an den Bädern. In unzugänglichen Bädern stellt die Wanne das grösste Gefährdungspotenzial dar. Wenn die Mobilität abnimmt, sollte die Wanne zunächst barrierearm - oder wenigstens sicher - gemacht werden.

Auf Barrierefreiheit spezialisierte Architektinnen und Architekten sind in den nationalen Architekturkammern unter www.bak.de. zu Hause. Sind Sie Planer für den Bau oder die Renovierung Ihres Bades und wollen eine KfW-Förderung einreichen? Vergewissern Sie sich dann, dass Sie die DIN-Kriterien für barrierefreies Arbeiten erfüllen. Eine Türschwelle am Eingang des Hauses wird zum gefährlichen Stolperstein, der Weg zur Ferienwohnung im dritten Obergeschoss zum fast unüberwindlichen Hemmnis.

Was ist bei der Gestaltung von Auffahrten zu beachten? Als Alternative zu einer fahrbaren Auffahrrampe können Hauseigentümer die Treppe vollständig zum Wohnhaus oder von der Terasse in den Park umwandeln. Die Steigung einer Auffahrrampe sollte als Faustformel sechs Prozentpunkte nicht überschreiten. Multipliziere deine gewünschte Körpergröße in Zentimeter mit 100 und teile sie dann durch sechs.

Im Hochhaus können Fahrstühle oder Fahrstühle, die an den Treppengeländern nachgerüstet werden, einen behindertengerechten Zutritt zu den Obergeschossen ermöglichen. Bei einer Treppe sollte bereits bei der Projektierung auf ein durchgängiges Brüstungsgeländer auf beiden Seiten in einer Bauhöhe von 85 Zentimetern Wert gelegt werden. Der durchgehende Geländerholm in dieser Höhenlage steigert die Trittsicherheit für Ältere und Kleinkinder.

Fördermittel für Geländer und den behindertengerechten Zutritt zum Wohnhaus bzw. zur Ferienwohnung erhalten Sie von den Pflegefonds und der KfW-Bank. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die KfW-Bank nur solche Massnahmen unterstützt, die der DIN-Verordnung 18040 für barrierefreies Arbeiten genügen. Die einfachste und kostengünstigste Art, behindertengerechte Tore zu installieren, ist wie in anderen Hausbereichen auch, unmittelbar während des Baus oder der Sanierung eines Einfamilienhauses.

Ein barrierefreies Tor ist 80 cm weit genug, damit eine Begleitperson mit einem Geher oder einer Gehhilfe ungestört durchgehen kann. Ein barrierefreies Tor hat nach DIN-18040 eine Bauhöhe von mind. 205cm. Rollstuhlgängige Tore müssen eine Mindestbreite von 90 cm und einen Startbereich von 50 cm neben dem Drücker haben.

Bereits bei der Montage behindertengerechte Tore sind "freischwebend". Darunter haben sie entweder keine oder eine sehr geringe Schwelle mit einer Maximalhöhe von 20mm. Optisch sollten sich behindertengerechte Tore klar von ihrer Umwelt abheben. Türgriffe oder Türgriffe von behindertengerechten Toren werden serienmäßig in einer Gesamthöhe von 85 cm montiert.

Bei Bedarf ist auch eine Bauhöhe von bis zu 105 cm möglich. Haustüren oder Raumtüren können auch ohne Barrieren nachgerüstet werden. Wer seine Tore barrierearm machen will, sollte zunächst überprüfen, ob die jeweilige Türe eine Breite von mind. 80cm hat. Andernfalls empfehlen wir, die Türe durch ein größeres, barrierefreies Tor zu ersetzen.

Barrierefreies Arbeiten mit Drehtüren ist daher ein U-förmiger Griff oder ein gebogener Griff. Die Türdrücker und das Schloss sollten in der Standardhöhe von 85 cm angebracht werden, damit sie leicht zugänglich sind. Tip: Sie wollen Ihr Haus barrierenfrei machen und müssen die Schleusen verschieben? Erkundigen Sie sich nach den Transportmöglichkeiten für einbruchsichere Schließanlagen und schaffen Sie so zugleich mehr Geborgenheit in Ihren vier Räumen.

Hinweis: Achten Sie darauf, dass Sie die Anforderungen der einschlägigen DIN-Normen einhalten, damit die KfW-Bank die Umstellungsmaßnahmen fördert. Aber auch von der Norm abweichende Massnahmen können über die Pflegeversicherung oder über individuelle Förderprogramme der Länder finanziert werden. Im Wohn- und Schlafbereich leisten auch kleine und relativ unbequeme Massnahmen einen Beitrag zum behindertengerechten Wohnen.

Technische Hilfsmittel wie z. B. Fernsteuerungen für Leuchten und Jalousien oder elektrische Türöffner machen Ihr Heim noch komfortabler. Hier gibt es Tips und Informationen zu Förderungen. Barrierefrei gebaut - Was muss ich beachten? Bad, Wohnküche, Zugang zum Wohnhaus - damit Ihr Heim auch in den letzten Jahren Ihren Anforderungen entspricht, ist es am besten, die Zugänglichkeit beim Bau oder der Renovierung eines neuen Hauses zu planen.

In jeder Phase des Lebens ist Ihr Zuhause ein sicheres und gemütliches Plätzchen. In der Deutschen Industriellen Vorschrift (DIN) 18040 ist festgelegt, welche Gesichtspunkte beim Bau oder Umbau zu beachten sind. erwünscht sind: 1: Der Standard für barrierefreies Wohnen ist keine Rechtsnorm, sondern vor allem eine nicht verbindliche Empfehlung.

Nur wenn die Vorgaben in den staatlichen Bauvorschriften enthalten sind, sind sie für den Aufbau rechtsverbindlich. Dementsprechend sind die Vorschriften für barrierefreies Wohnen von Staat zu Staat unterschiedlich. Sämtliche Voraussetzungen für barrierefreies Wohnen, Arbeiten und Arbeiten sind in der DIN-Norm 18040 geregelt. Das bedeutet, dass durch den barrierefreien Zugang die öffentlichen und privaten Bereiche für alle Menschen "in allgemeingültiger Form, ohne besonderen Aufwand und im Grunde ohne Fremdhilfe" zugänglich gemacht werden sollen.

Teil 1 der DIN-Norm 18040 regelt die Zugänglichkeit in Bereichen wie Schwimmbäder, öffentliche Toiletten oder öffentliche Einrichtungen. Der Teil 2 der Richtlinie faßt die Regelungen für barrierefreies Wohnen zusammen und ist damit für Bauherren, Bewohner und Hausbesitzer von Bedeutung. So müssen z.B. Schwellenwerte entfernt werden - damit auch Behinderte oder Kinderwagenfahrer leicht zugänglich sind.

In der Norm 18040-2 sind die Voraussetzungen für die Zugänglichkeit im Wohnbereich detailliert festgelegt. Beispielsweise für Bodenbeläge, den Zustand von Fenster und Tür und Handläufe an Treppengeländern. Einen Überblick über die wesentlichen Aspekte der DIN-Anforderungen erhalten Sie in den Textteilen über barrierefreie Küchen, altersgerechte Bäder und barrierefreie Zugänge und Tür.

Hier können Sie die komplette DIN-Norm 18040 herunterladen (PDF, 845 kB). Hinweis für Vermieter und Käufer: Der Terminus "barrierefrei" ist gesetzlich festgelegt und setzt die Forderungen der DIN-Norm 18040 für barrierefreies Wohnen um. Wenn in den Planunterlagen nur "barrierefreie" oder "barrierefreie" Wohneinheiten erwähnt werden, kann es sein, dass die Immobilie nicht alle Voraussetzungen für barrierefreies Wohnen erfüllt.

Vorsicht Rollstuhlfahrer: "barrierefrei" ist nicht immer "rollstuhlgängig"! So ist eine Ferienwohnung nach der Norm 18040 Teil 2 z. B. behindertengerecht, wenn die Innentüren innerhalb der Ferienwohnung eine Breite von mind. 80 Zentimetern aufweisen. Allerdings benötigt ein Barrierefreier Stuhl eine Torbreite von mind. 90 Zentimetern. Bei Neubauten oder kompletten Sanierungen sollten die DIN-Normen für barrierefreies Wohnen als Vorsichtsmaßnahme für das eigene Lebensalter und zur Werterhöhung der Immobilie berücksichtigt werden.

Bei bestehenden Gebäuden kann es manchmal schwer sein, die vielschichtigen Vorgaben der Standards umzusetzen - zum Beispiel, weil das Badezimmer erheblich erweitert oder die gesamte Wohnküche renoviert werden muss. Je nach den Bedürfnissen der Anwohner finden sich auch außerhalb der DIN-Normen gute barrierefreie Lösungsansätze. Diese Auflistung der bundesweit tätigen Wohnungsberatungsstellen der Arbeitsgemeinschaft Wohnraumberatung e. V. gibt einen Gesamtüberblick, wobei zu beachten ist, dass die KfW-Bank nur Sanierungsmaßnahmen nach DIN-18040 durchführt.

Aber auch andere Unterstützungsprogramme und die Pflegeversicherung können genutzt werden, um von der DIN-Norm abweichende Barrieren abzubauen. Die meisten Wohnhäuser und Appartements in der Bundesrepublik sind nicht behindertengerecht. Zur Unterstützung der Bewohner und Bauherren beim Ausbau der eigenen vier Wänden gibt es daher vielfältige Förder- und Finanzierungsangebote - sowohl für den barrieremäßigen Ausbau einer Liegenschaft als auch für den Bau eines neuen behindertengerechten Einfamilienhauses.

Mit ihren Programmen zum Themenbereich "Renovierung für ältere Menschen" unterstützt die staatliche KfW-Bank den behindertengerechten Wohnungsbau mit zinsgünstigen Darlehen und Investitionszuschüssen. Diese Stipendien stehen nicht nur Menschen mit einem akuten Bedürfnis nach einem behindertengerechten Lebensumfeld zur Verfügung, sondern auch Menschen jeden Alters, die ihre Häuser so planen wollen, dass sie sie generationsübergreifend nutzen können. Im Rahmen des KfW-Programms 455 wird die Bündelung von Massnahmen zum Abbau von Absperrungen und zur Verbesserung des Einbruchschutzes mit 5.000 EUR auf bis zu 6.250 EUR (altersgerechtes Standardhaus) pro Wohnung gefördert.

Der förderungswürdige Investitionsaufwand liegt zwischen 2.000 und 50.000 EUR, wovon 10 bis max. 12,5 % (altersgerechtes Standardhaus) der Ausgaben über das Förderprogramm erstattet werden. Die KfW stellt im Rahmen des KfW-Programms 159 günstige Darlehen für die Renovierung, den Bau oder den Kauf eines behindertengerechten Wohnhauses zur Verfügung Auf einen Blick:

Die folgenden Förderprogramme können mit den Programmen zur altersgerechten Umstellung kombiniert werden: Nähere Angaben zu den konkreten Themen der KfW-Programme "Altersgerechte Umstellung" sowie Förderkonditionen und Berechnungsbeispiele entnehmen Sie bitte unserem Beitrag "KfW-Förderung Altersgerechte Umstellung". Jeder, der sich für einen Riester-geförderten Vertrag zur privaten Vorsorge entschieden hat, kann mit seinem Restguthaben im Wohn-Riester auch barrierefrei umstellen.

Ist die Verweildauer kürzer, muss die Zugänglichkeit sinvestitioniert werden. Für nach DIN-1804040-2 geprüfte Massnahmen muss zumindest die halbe Höhe der Investitionen ausgenutzt werden. Der Restbetrag kann in Barriereschutzmaßnahmen angelegt werden, die nicht der Norm nachkommen. Andere Einrichtungen fördern neben der Förderung über die KfW-Bank oder Wohn-Riester auch barrierefreies Bauen - vor allem die Bundeswohnungswirtschaft und Investmentbanken im Zuge der Bauförderung .

Sämtliche Auskünfte über die Förderpartner in Ihrem Land und eine persönliche Betreuung Ihres Sanierungsvorhabens können Sie bei den örtlichen Wohnungsberatern einholen. Der SubventionCheck gibt Ihnen einen schnellen Einblick, welche Subventionsprogramme für Ihr Bauprojekt geeignet sind. Wer in ein barrierefreies Heim nicht mehr investieren will, kann bei der Kranken- oder Pflegeversicherung gewisse barrierefreie Hilfen einfordern.

Anders als bei der Finanzierung durch öffentliche Stellen kommt die Förderung durch Kranken- und Pflegeversicherung jedoch nur in Akutfällen zum Tragen. Die Krankenversicherungen können zwar nur Beihilfen bezahlen, die Pflegeversicherungen können aber auch einen Zuschuß für notwendige bauliche Änderungen im eigenen Heim beantragen, zum Beispiel die behindertengerechte Erweiterung von Toren. Wohnen mehrere Patienten in einer Wohnung zusammen, beläuft sich die Gesamtförderung für Einzelmaßnahmen auf höchstens 16.000 EUR.

Bei gesetzlichen Versicherten gilt eine Eigenbeteiligung von mind. 5 und max. 10 EUR pro Beihilfe. Diejenigen, die hindernisfreie Umstellungsmaßnahmen selbst finanzieren, können die Anlagekosten von der Mehrwertsteuer abziehen. Handwerkskosten können mit bis zu 1.200 EUR (20 v. H. von max. 6.000 EUR Arbeitskosten) als "Haushaltsdienstleistungen" beansprucht werden.

In einigen Faellen koennen auch besonders grosse Aufwendungen fuer die Abschaffung von Hindernissen als "Sonderbelastungen" von der Besteuerung abgezogen werden.

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