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Bad im Home-Office: Dieses ist abnehmbar

Wie viel kostet mein neues Badezimmer? Die Kosten dafür können je nach dem, was renoviert wird, völlig unterschiedlich sein. Der Preis des Badezimmers, das umgestaltet, kann zu den Höhen schnell klettern, die Sie nicht vorausgesehen haben. Wie viel kostet mein neues Badezimmer? Aber keine Sorge, es gibt Richtlinien und Kostenfaktoren, die ein Bad billiger oder teurer machen.

Bad im Home-Office: Dieses ist abnehmbar

Wenn Sie ein Home Office in den eigenen vier Räumen nutzen, können Sie eine Reihe von Kosten für steuerliche Zwecke abrechnen. Aber Achtung: Wird ein Badezimmer des Heimbüros saniert, kürzt das Steueramt mit Vorliebe. Daher sollten Sie das neue Gerichtsurteil des Finanzgerichtes Cologne wissen. Dies hat einen Teil der Kosten für die Renovierung des Bades wiedergegeben.

Die Mitarbeiterin lebte in ihrem eigenen Mehrfamilienhaus. Entsprechend wollte der Mitarbeiter die Kosten für die Sanierung des Bades in dieser Ferienwohnung als einkommensbezogene Kosten abrechnen. Allerdings hat das Steueramt keinen einzelnen Pfennig der geforderten Ausgaben von fast 25.800 EUR anerkannt. Seiner Meinung nach ist das Bad dem Privatsektor zuzurechnen, so dass die Sanierungskosten nicht als einkommensbezogene Kosten abgezogen werden konnten.

Der Finanzgerichtshof war etwas grosszügiger und hat zumindest die Kosten für die Toilette, das Spülbecken, den Badetuchhalter und den Waschseifenspender erkannt. Die Kosten für die Herstellung von Fenstern, Türen und Rollläden wurden ebenfalls übernommen. Die Sanierung von Bad und Duschkabine ist jedoch nicht abzugsfähig (Finanzgericht Köln, Entscheidung vom 3.8.2016, 5K2515/14).

Die Arbeitgeberin durfte über die Nutzung der Räumlichkeiten bestimmen und hatte auch das Recht, diese zu nutzen. o Darüberhinaus wurde die Arbeitsstelle nur gemietet, um dem Mitarbeiter einen Arbeitsort zur Ausübung seiner Berufstätigkeit zur Verfügungstellung zu haben. Weil es für den Mitarbeiter keinen Platz in den Filialen des Unternehmens gab. Mit der Vermietung der Studie rettete der Auftraggeber weiter den Dienstwagen, der dem Mitarbeiter sonst zur freien Nutzung zur verfügung gestanden hätte.

Die Vermietung eines vollständig eingerichteten, behindertengerecht eingerichteten Bades war nicht im primären Sinne des Auftraggebers. Dies liegt vor allem daran, dass die Mieten für das Heimbüro nach der Sanierung des Bades nicht angehoben wurden. o Ebenso wenig war ein komplettes Bad mit Dusche und Badewanne für die Arbeit des Mitarbeiters notwendig, sondern nur eine Toilette und ein Waschbecken. o Auch die Büros des Auftraggebers hatten keine voll ausgestatteten Bäder.

Der BFH hat entschieden, dass die Ausgaben für den Küchen-, Bad- und Flurbereich auch bei Anerkennung der Studie selbst nicht anrechenbar sind. Dies liegt daran, dass ein erheblicher Teil dieser Räumlichkeiten in privater Hand liegt, so dass eine Trennung der Kosten in einen Privatanteil und einen Berufsanteil nicht möglich ist (Bundesfinanzhof, Beschluss vom 17.2.2016, X R 26/13).

Ein weiterer Sachverhalt betraf Ausgaben für die Sanierung des Bades in einem Privathaus. Der Finanzgerichtshof hat dies bestätigt (Finanzgericht Münster, Beschluss vom 18. März 2015, 11 T 829/14 E). Die Entscheidung des Bundesfinanzhofes steht noch aus (Az. 50/15). In der Zwischenzeit hat der Mitarbeiter Berufung beim BFH ( "Bundesfinanzhof") eingereicht (Az. 9/17).

Damit wird abschließend geklärt, ob die Sanierungskosten geteilt werden können und/oder welche Kosten in welcher Größe subtrahierbar sind. Hinweis: Wenn Sie sich an einem ähnlichen Ort aufhalten, stellen Sie sicher, dass Sie Ihre kompletten Sanierungskosten in Rechnung stellen. Wenn die Steuerbehörde die Kosten für das Bad ausschlägt, fordern Sie, dass sie zumindest einen Teil davon erkennt.

Andernfalls beziehen Sie sich in Ihrem Widerspruch auf die hängige Berufung und fordern die Aussetzung des Prozesses, bis der BFH entscheidet.

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