Kosten Kurzzeitpflege Eigenanteil

Übernachtung/ Mahlzeiten

Die Pflegeversicherung übernimmt bei Kurzzeitpflege nicht alle Kosten. Sie müssen trotzdem Ihren eigenen Beitrag zahlen. Nach Abschluss des KZP/VHP erhalten Sie von uns nur noch eine Rechnung über Ihren Eigenanteil (siehe Tabelle oben). Bei Pflegebedürftigen mit einer Pflegestufe besteht die Möglichkeit, eine Kurzzeitpflege zu beantragen. Diese Kosten werden von der Krankenkasse oder der Pflegeversicherung übernommen.

Unterkünfte/ Mahlzeiten

Finanzierungen: Die Kurzzeitpflegekosten umfassen die Kosten für die Pflege (einschließlich Sozialfürsorge und ärztliche Behandlung), die Ausbildungsabgabe, die Unterbringungs- und Bewirtungskosten (die sogenannten Hotelkosten) sowie die für die Erhaltung und Erneuerung der Anlage anfallenden Investitionen. Der Pflegeversicherungsträger trägt die Kosten für die Pflege kosten, die für die Sozialfürsorge und die ärztliche Versorgung aufkommen.

Der Übernahmefall ist auf höchstens 30 Tage Kurzzeitpflege pro Jahr oder bis zu einem Maximalbetrag von € 1.612,00 begrenzt. Zusätzlich können Sie bei der Pflegeversicherung die Kosten der Vorsorge beantragen. Sie haben auch hier das Recht auf höchstens 30 Tage pro Jahr oder bis zu einem Maximalbetrag von € 1.612,00.

Der Kurzaufenthalt und die Kosten für Übernachtung und Mahlzeiten gehen zu Lasten des Kurzaufenthaltsgastes. Wenn Ihr eigenes Geld und Ihr eigenes Kapital nicht ausreichen, können Sie bei der Sozialversicherungsanstalt beantragen, dass Ihre Wohnung und Ihre Mahlzeiten bezahlt werden. Zusätzlich zu den Mitteln aus der Krankenpflegeversicherung wird die Kurzzeitpflege von den Landkreisen durch die Deckung der Anlagekosten unterstützt.

Kurz- und Vorsorgemaßnahmen

Kurzzeitbetreute Personen (max. vier Wochen) können wir gern in unser Heim aufnehmen, wenn z.B. die Hauptpflegerin für einen bestimmten Zeitpunkt aufgrund von Ferien oder Erkrankung ausfällt. Da auch bei einem kurzfristigen Pflegeaufenthalt die bisherige Gewohnheit, die bestehenden Kompetenzen und der Pflegehilfebedarf des Gasts eine große Bedeutung haben, wird auch hier ein intensiver Informations- und Beratungsaustausch angeboten.

Die Anspruchsberechtigung auf Kurzzeitpflege geht davon aus, dass die ambulante Versorgung derzeit noch nicht oder nicht im geforderten Ausmaß möglich ist und die teilweise stationäre Versorgung nicht zur Deckung des Pflegebedarfs ausreichend ist. Die Eigenbeteiligung kann mit dem bei der Pflegeversicherung gesparten Pflegegeld aufgerechnet werden. Alle Anspruchsberechtigten der Pflegeversicherung können pro Jahr maximal 8 Wochen Pflege oder Prävention in einer Station in Anspruch genommen werden.

Der Preis für die Kurzzeitpflege richtet sich nach dem Grad der Pflege. Bei der Pflegeversicherung werden maximal 1612 € pro Jahr für die Kurzzeitpflege und weitere 1612 € für die Vorsorge bezahlt. Die Selbstbeteiligung pro Tag liegt bei 30,26 inkl. Lebensmittel, Getränken und grundlegenden Hygieneartikeln wie Zahncreme, Dusche, Shampoo. Alle Anspruchsberechtigten nach 87a können ihren eigenen Beitrag mit dem nicht in Anspruch genommenen Pflegegeld bei der Pflegeversicherung abrechnen.

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