Leben und Arbeiten in Spiritueller Gemeinschaft

In geistlicher Gemeinschaft leben und arbeiten

Den Hansen-Werken als vielseitiger Träger für alternatives Arbeiten und Leben. In geistlicher Gemeinschaft leben und arbeiten. b) andere bitten, für uns und unsere Arbeit zu beten; c) die Unterstützung von geistlichen Beratern; d) das geistliche Leben unserer Gemeinschaft.

Alle spirituellen Wege werden respektiert.

Hintergrund und Arbeitsgrundlagen

Die Menschen unserer Zeit erfahren verschiedene Krisen: drinnen und draußen, im Privaten und Öffentlichen, als Individuen und in interpersonellen Beziehungen, in ihrem täglichen Leben und in globalem Kontext. Der oben geschilderte Zustand weckt uns mit allen unseren Sinnesorganen zur Fragestellung, was das Leben von uns verlangt. Um in Menschenwürde zu leben, braucht es den Willen, unser Bewusstsein zu verändern und unsere Natur zu zentrieren, sinnvolle und aufmerksame Zusammenarbeit, Orientierung für wertvolles Differenzieren und Agieren.

Angesichts dieser Herausforderung fordern wir unsere Mittel, wir versuchen nach Wegen zu einem anderen Leben zu suchen und dem Verlangen nach spiritueller Vertiefung des Lebens Zeit und Platz zu lassen. Als Ausgangspunkt des Menschenbildes nehmen wir die Furcht der Lebenden, das Ja zum Leben, das auch in Leidens- und Krisensituationen herausgefordert werden will.

Wertorientierung und die Wahrnehmung der Aufgaben des Lebens nach aussen und nach Innen wird durch ein Bewusstsein verstärkt, das Gedanken und Gefühle, Gefühle und Intuitionen einschließt. Die Fähigkeit, einen Konsens zu finden und mit Konflikten umzugehen, muss im Geiste der Zusammenarbeit erlernt werden. Geistigkeit heißt für uns: im Hier und Jetzt zu sein.

Das Leben als ständiger Prozess der Veränderung, der respektvolle Umgangsformen mit mir selbst, meinem Nachbarn und der gesamten Kreation, die Lust an einer simplen Existenz sind Dinge, die uns die Spuren des sich vertiefenden Lebens und der Fülle des Lebens zeigen. Von unseren Wurzeln aus sind wir auf der Suche nach einem glaubwürdigen Begriff der kontemplativen Geistigkeit im Alltagsleben als Vision des Lebens und als konkreten Begegnungsort, an dem wir drei Stufen des Lernens im pädagogisch-psychologisch-therapeutischen Bereich, der gelebten Geistigkeit und der lebenspraktischen Zusammenarbeit anstreben.

Im Mittelpunkt steht dabei, den Menschen mit seiner lebensgeschichtlich geprägten Dimension wahrzunehmen und ernst zu nehmen und ihn in seiner Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. Wissen und Können werden in der Berufspraxis mit der gespiegelten eigenen Erfahrung kombiniert und sorgen so für einen lebhaften Lern-, Arbeits- und Entwicklungsprozess, in dem jeder auf dem Weg ist.

Die Basis unserer geistlichen Tätigkeit ist vor allem die Betrachtung als Erlebnis und Weg, wie sie in der christlich-westlichen Überlieferung zuhause ist. Die sehnsuchtsvolle Suche im Menschen ist im beschaulichen Verstehen letztendlich die Suche nach der Einigkeit mit dem Wesen. Das besinnliche Lebensgefühl wird in vielerlei Hinsicht praktiziert und schließt die lebhafte Auseinandersetzung mit dem Du mit ein.

Der Weg der Erfahrung mit gleich gesinnten Menschen, das Verständnis der eigenen religiösen Wurzeln ist nötig, um mit Menschen mit unterschiedlichen Wurzeln offen im Gespräch zu leben. In Dockweiler hat sich die Gemeinde von der Stammfamilie zu einer Familienhausgemeinschaft gewandelt, in der die Menschen einen festen Wohnsitz haben und die Besucher für einen befristeten Aufenthalt zugelassen sind.

So wird die Idee des Arbeitsortes als Schutzdach und als Platz mit geöffneten Türen, als die Keimzelle der lebenden Existenz in der Mitte der Gemeinschaft wiederbelebt. Das Haus gemeinschaftlich bewirtschaftet einen schlichten und ökologischen Lifestyle. Aufmerksames Leben wird im eigenen Handeln, im Umgangsformen und in der Auseinandersetzung mit Alltagsaufgaben geübt.

Zeit des Schweigens und des Raumes für geistige Vertiefungen sind ebenso wichtig wie ehrliche Begegnungen und das Zusammenleben: wollen inne halten und Kräfte sammeln, ihren Lebensentwurf umdenken, ihre Mittel finden, sich nach Gemeinschaft sehnen, sich nach einem beschützten Erlebnisraum in emotionalen Notlagen oder sozialen Krisen streben, nach gelebten Spiritualitätsmöglichkeiten im täglichen Leben und dergleichen.

Der Gast kann die Verbindung zur Kraftquelle Erde spüren, das Zusammenleben in der Haus- und Dorfgemeinschaft miterleben, die Zuwendung im Alltag und das Gefühl der gegenseitigen Verantwortung in der Zusammenarbeit entwickeln, die Lebensfreude des schlichten und bewußten Lebens wiederentdecken und das Leben in der spirituellen Übung festigen.

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