Mann als Haushaltshilfe

Der Mensch als Haushaltshilfe

Hatte jemals jemand einen Ehemann als Haushaltshelfer. Mann als Haushaltshilfe: Hallo ihr Lieben, ich habe von einem Freund gehört, dass man den Mann nach der Geburt als Haushaltshilfe bei der Krankenkasse geltend machen kann. Sie gaben mir auch die Erlaubnis, mit dem Grund, dass die Kinder versorgt werden und der Mann den Haushalt am Abend machen kann. Es ist also genau dasselbe Thema. Merkwürdig, dass sich eine fremde Frau um meinen Haushalt gekümmert hat", gesteht sie.

So, dass Stephanie und Christ gleich sind, reinigt sie die Toilette.

Lasst uns sie Stephanie und Christ heißen. Die Einkäufe werden von Stephanie erledigt, christliche Köche. Christ nimmt den Abfall raus, Stephanie wäscht die Flaschen. In der Kindertagesstätte nimmt Stephanie die Kleinen mit, dort nimmt er sie mit. Am Sonntag Abend übernimmt er den Zustelldienst vom Gemeinschaftskonto, während die Putzerin von Stephanie eine Nachricht erhält. Ich hätte sie vor einigen Jahren als Paradebeispiel für die Gleichstellung in der Praxis betrachtet:

Beides macht die Hausarbeit - das ist so schön! Auch heute noch schätze ich sie, denn was ich jetzt gerade schreibe, schadet der individuellen Leistungsfähigkeit von Stephanie und Christs. Dennoch wird Gleichheit viel zu oft als erzielt angesehen, wenn beide in heterogenen Verhältnissen eingesetzt werden. Die politischen Anstrengungen in diesem Zusammenhang beschränken sich auf die Entwicklung der Kinderbetreuungsangebote, die Eingliederung von weiblichen Führungskräften und die Ermutigung der Unternehmer, flexible Arbeitszeitmodelle vorzuschlagen.

Gleichstellung als politische Zielsetzung ist ein Synonym für "Frauen müssen mehr (mehr) arbeiten": Entweder denkt sie das auch (Frauen leisten durchschnittlich zehn Wochenstunden mehr unentgeltliche Beschäftigung als die Männer, wie man beim Statistikamt nachlesen kann). Sie suchen eine Putzerin für "das Schlimmste", nehmen Ihre Shirts mit in die Wäscherei und bestellen immer häufiger Sushis oder gehen zum Abendessen, wenn sich der Kühlraum nicht füllt.

Auffallend ist jedoch, dass nahezu ausschliesslich die Aktivitäten mit weiblichen Konnotationen ausgelagert werden (müssen), um eine gleichberechtigte Front zu erhalten. Also ist die erfundene Stefano gleichwertig, geht zur Arbeit, bezahlt in ihre Pensionsversicherung und muss nie die Toilette säubern. Diese wird nun aber von der Ukrainerin übernommen, die - wenn sie denn glücklich ist - zehn Euros pro Stunde erhält und ihre Söhne und Töchter durchbringt.

Diese sollen eine Verbindung zum Kinde herstellen, es ermutigen und herausfordern - und gleichzeitig den Fußboden in der Kindertagesstätte abwischen und den Geschirrspüler reinigen. Über 90 % der Pädagogen sind weiblich. So kann es eine Gleichstellung zwischen Stephanie und Christ und all den anderen Ehepaaren sein.

Aber wir sollten nicht daran denken, dass wir einer solchen sozialen Gleichstellung von Mann und Frau ein Stückchen näher kommen. Dazu haben Stephanie Lohnaus und Tobias Schuh ein eigenes Werk verfasst. Über die Pflegearbeit zum Beispiel berichtet hier immer wieder besonders geschickt.

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