Miete Durchschnitt Deutschland

Durchschnittsmiete Deutschland

Im Schnitt um rund zwei Prozent pro Jahr", erklärt Hebecker. Die Durchschnittsmiete für alte und neue Wohnungen. Die Mieten in Düsseldorf und Frankfurt am Main liegen über dem Durchschnitt. in Frankfurt am Main und Deutschland. Jeder, der eine Wohnung in München mietet, kann sich eine dreimal so große Wohnung in Görlitz, Sachsen, leisten.

Durchschnitte in Deutschland

Wie hoch ist der Durchschnitt - und was hat das mit einer Ferienwohnung in Deutschland zu tun? "Was der Durchschnitt meint, ist eine Einzelfrage: "Es kommt darauf an, was man mißt - und wen man fragt", sagt Thomas Augustin, Statist an der Ludwig-Maximilians Universität München. Nach Angaben des Datenportals statista.com wohnen rund 57% der Bundesbürger in gemieteten Wohnungen, der restliche Teil konnte sich den Wunsch nach einer eigenen Immobilie verwirklichen.

Im Median gibt es etwa 2,1 Menschen pro Appartement, pro Kopf stehen im Durchschnitt 42,7 qm Wohnraum zur Verfuegung. Der Quadratmeterpreis beträgt 6,72 EUR. Übrigens: Im Durchschnitt bezahlen die Bundesbürger ein Viertel ihres Nettoeinkommens als Miete. Bei einer vierköpfigen Gastfamilie in Deutschland sind die Werte anders:

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes - die neuesten Daten sind aus dem Jahr 2011 - wohnen sie durchschnittlich 96,8 Quadratmeter zur Miete; Besitzer mit zwei Kinder auf 137,6 Quadratmeter. Knapp 98% aller privaten Haushalten in Deutschland haben einen. "Man kann einen durchschnittlichen Quadratmeter erfassen - aber man kann damit nicht das mittlere Lebensverhalten messen", sagt Augustin.

In Deutschland steigen seit Jahren die Miet- und Kaufpreise für Wohnungen, insbesondere in Ballungsräumen und Hochschulstädten. Zwischen 2010 und 2016 stiegen die Mietzinsen um acht Prozentpunkte! Für viele Menschen entscheidet jedoch der Verkaufspreis, wo sie wohnen. Nach einer landesweiten Untersuchung des DIW kann die Mietbremse den Mietanstieg kaum bremsen.

Vor allem wenn heute in Deutschland mehrere Mitglieder wohnen, beziehen sie gerade wegen der Miete kleine Mehrfamilienhäuser. Im Übrigen: Jeder siebente Bundesbürger gab im Jahr 2015 an, sich durch Wohnungskosten überfordert zu fühlen - in dicht besiedelten Gegenden waren es gar knapp 20 Prozent!

Über 30 prozentig müssen sich die Studierenden in Deutschland mit weniger als 700 EUR pro Jahr begnügen. Häufig geht beinahe die halbe Miete drauf. Die staatlich finanzierten Deutsche Studentenwerke wollen dagegen bezahlbares Wohnen anbieten. Die durchschnittliche Miete in den rund 1.700 Studentenwohnheimen beträgt 238 EUR und unterschreitet somit die Pauschale von 250 EUR, wie die Studierendenwerke hervorheben.

Weniger als zehn von den 2,8 Mio. Studierenden haben jedoch Zugang zum Studentenwohnheim. Seit 2008 ist die Anzahl der Studierenden um 42% gestiegen, während bei den Studierendenwerken nur fünf% mehr Wohnheime entstanden sind. Deutschlandweit haben die Studierendenwerke nun eine Aktion für bezahlbares Wohnen unter dem Leitmotiv "Kopf benötigt ein Dach" aufgesetzt.

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