Mobiles Wohnen

Wohnmobil

Das mobile Wohnen liegt im Trend. Die erste wirklich mobile Wohnung, die Sie mitnehmen können, wenn Sie umziehen. Für das mobile Haus der Zukunft entwickeln wir intensive Konzepte. Vom Hallenbad bis zum mobilen Wohnen. Erweitern, verkleinern, verschiebenMobiles Wohnen im Modulhaus hat viele Vorteile.

Leben auf fremden Grundstücken

Zuviel Geld, die Lust auf Selbstversorgung, veränderte Ernährungsgewohnheiten: Das Angebot an mobilem Wohnen nimmt aus verschiedenen Anlässen zu. Doch wenn wir von mobilem Wohnen sprechen, denken wir zuerst an Wohnmobile. Die Verkaufszahlen von Reisemobilen explodieren, stellt Dr. med. Wolfgang Amin vom Institute for Real Estate, Construction and Housing (IIBW) fest. Für ihn ist diese Form des Mobile Living keine echte Alternative zu den gestiegenen Miet- und Ankaufspreisen.

Ihre Klientel reicht von jungen Paaren, die etwas Eigenes bauen wollen, bis hin zu älteren Menschen, die sich nicht mehr um ein großes Wohnhaus sorgen, nachdem ihre Kleinen ausgezogen sind und näher an der Natur sind. Wohnwagen ermöglichen neue Siedlungskonzepte, wie die Zwischennutzung von Leerstand und ungenutztem Land, Wohnbauprojekte mit großer Anpassungsfähigkeit oder Nachverdichtungen.

"Beweglichkeit bedeutet nicht, dass ein Wohnhaus alle zwei Jahre den Platz tauschen muss", sagt der Architekt der Julianischen Raum-Manufaktur in Götzen. Sein mobiles Wohnhaus ist zwischen 20 und 130 qm groß, besteht aus lokal verfügbarem Material und befindet sich auf vorübergehend vermieteten Räumen. "Wir loben die Beweglichkeit, die einen langfristigen Umzug in ein Erbbaurecht ermöglicht."

"Wer ein Anwesen mietet, um darauf ein erworbenes Wohnhaus zu bauen, hat jeden Monat bis zu über 1000 EUR mehr im Portemonnaie, berechnet er. Das Problem ist, dass es an vielen Stellen in Ã-sterreich an Land gibt. "Viele Eigentümer wissen nichts von einer eventuellen temporären Nutzung", fordert er die Grundeigentümer auf, ungenutzte Fläche für Wohnmobile vorübergehend zu vermieten.

Das Baugrundstück bleibt strukturell erhalten, da die Schraubenfundamente von Mobilhäusern minimalinvasiv sind und eine Umwidmung im Freigelände durch die erfüllte Bauverpflichtung verhindert wird. Als Vorreiter der Temporärarchitektur zählt er zu den Pionieren in Deutschland. Beim Entwurf von mobilen Häusern liegt sein Fokus auf der Funktionalität und dann auf der Formel. Wohnungen und Parzellen, die an die jeweiligen Wohnsituationen anpassbar sind - auf befristeten Pachtflächen.

Beide, sowohl Fischers als auch Pehams, unterstreichen, dass sich der Absatzmarkt derzeit kräftig weiterentwickelt und viele Freerider anzieht.

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