Neue Wohnformen

Die neuen Wohnformen

Kooperative Bewegung und neue Lebensformen. von Josef Bura. Die neuen Wohnformen - gemeinschaftlich und kooperativ. Gefragt sind neue Modelle im dichten Bauen, im Wohnen und in der Mobilität. Viele " neue " Wohnformen spiegeln soziale Entwicklungen in ähnlicher Weise wider und stellen sich ökologischen und sozialen Herausforderungen.

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Freiburgs für alle

Der Arbeitsgruppenleiter der Arbeitsgruppe, Herr Dr. med. Florian Bürghardt, wandte sich im Frühjahr 2017 an "Freiburg für Alle", um Informationsmaterial für das Vorhaben zu erhalten. Rollstuhlgängige Sanitäranlagen und Parkmöglichkeiten in der Freiburgischen Innenstadt, behindertengerechte Küche, Sehenswertes in der Stadt und im Umland sowie behindertengerechte Haltepunkte der Freiberger Verkehrsbetriebe (Straßenbahnen und Busse). "Der Link "Freiburg for All" führt zur Website der AG unter der Überschrift "Anreise/Mobilität".

f 79", das Studentenmagazin für die Stadt und die Umgebung, berichtet ebenfalls: Die 6. neue Ausgabe des einzigartigen Stadtratgebers, der die Erreichbarkeit in den Mittelpunkt rückt, ist da. Eine Führung fýhrt durch die Innenstadt und zeigt Ihnen behindertengerechte Restaurants, Toiletten, Parkplýtze und weitere Informationen zur Erreichbarkeit. Die Führung kann auch unter www.freiburg-fuer-alle. de im Abschnitt "Sehenswürdigkeiten" heruntergeladen werden.

Dazu der siebenminütige Spielfilm "Freiburg barriererei"! Seit 2006 veröffentlicht die Aktion "Freiburg für alle" deshalb alles für einen erfolgreichen Besuch in der "Schwarzwaldmetropole". Der neue Stadtratgeber für die Bewohner Freiburgs ist nur dank der Hilfe unserer Partner und Sponsoren wieder kostenfrei in der Stadtbücherei, dem VdK-Sozialverein, dem Seniorenamt und dem Stadtrat erhältlich.

Der siebenminütige Spielfilm "Freiburg für Alle" wurde von der Freiburger Bürgerinitiative produziert. Ein junger Tourist im Kinderrollstuhl erkundet die Welt. Es geht darum, zu zeigen, was in der Freiburger Innenstadt für alle Generationen freundlich und erschwinglich ist, aber auch um die bestehenden Problembereiche wie das alte Stadtpflaster.

Die Realisierung des Films erfolgte mit Hilfe der PSD-Bank. Mit dieser 2012 gegründeten gemeinnützigen Organisation fördert die PSD-Bank Rhein-Necker-Saar Sponsoren in der Metropolregion Fribourg, die sich für wohltätige und gesellschaftliche Ziele einbringen. Die Freiwilligenarbeit wird von der Freiwilligen-Agentur organisiert: "Um daraus eine Großstadt für ALLE zu machen, kooperieren wir mit dem Inclusion-Netzwerk.

Zwar hat die Stadt Freiburg im Jahr 2015 entschieden, für Neubauprojekte zukünftig 50-prozentig geförderte Mietwohnungsbauten zu verordnen, aber es zeigt sich, dass es kaum möglich ist, einen Investor zu gewinnen, der eine Wohnung baut, weil sich ein Projekt mit 50-prozentig gefördertem Mietwohnungsbestand nicht lohnt. Das beste Beispiel dafür ist das Landwirtschaftsministerium, wo 250 von 366 Wohneinheiten bis Ende 2016 auslaufen werden.

Allerdings verlangt der alleinige Bauherr, Herr Dr. Ummüßig, der das baufällige Einkaufscenter in der Gemeinde Landwasser für rund 120 Mio. EUR abbrechen und durch einen wesentlich grösseren Wohnungsneubau mit bis zu 300 Wohneinheiten ersetzt, vom Stadtrat eine Ausnahmeregelung von der 50-Prozent-Regel. Nur freifinanzierte Apartments oder einen Rabatt auf den Ankauf.

Weitere spannende Artikel zu diesem Themenbereich findet ihr hier: Freiburgs Werbung mit "Nachhaltigkeit". Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, Die aktuelle Lage in Freiburg: Derzeit wohnen in der Stadt rund 1800 Menschen mit einem Schwerbehindertenpass mit einer außerordentlichen Laufbehinderung sowie 213 Erblindete. Viele der rund 4.000 Menschen, die in Pflegeeinrichtungen oder Betreuungseinrichtungen in der Region wohnen, haben Gehbehinderungen und brauchen zudem ein barrierefreies Wohnumfeld.

Schon heute besteht dringender Handlungsbedarf für rund 12.000 MitbürgerInnen, für die ein barrierefreies Bauen / Sanieren längst notwendig gewesen wäre. Doch neben der Barrierefreiheit ermöglicht nur barrierefreies Wohnen gesellschaftliche Partizipation - denn nur so ist es möglich, von anderen Menschen aufzusuchen.

In den kommenden Dekaden werden laut Pestel-Studie über 50.000 Menschen über 65 und über 6.000 pflegebedürftig sein. Daraus resultiert eine Nachfrage nach über 5.000 behindertengerechten Appartements! Zudem wird es mehr als 1000 neue Häuser für Fluechtlinge und damit einen Gesamtnachfragebedarf von 2.300 neuen Häusern allein fuer 2016 haben.

Immer mehr Menschen im hohen Lebensalter wollen selbständig und eigenverantwortlich sein. Aber nur weniger als 5% aller Apartments in der Bundesrepublik sind altersgemäß! Manche Bauherren und Kooperativen sind progressiv und bilden nun Barrierenfrei. Allerdings ist der Wissensstand bei Architektur und Bauunternehmen - was das barrierefreie Arbeiten betrifft - noch nicht sehr hoch. Fakt ist aber, wenn von Anfang an behindertengerecht projektiert und errichtet wird, ist dies die wirtschaftlichere Variante.

Daher die Lösung: Barrierefreies Konstruieren. Für alle, die in verschiedenen Wohnformen leben und für Kinder und Erwachsene ebenso geeignet und einladend sind. Im Jahr 2012 entstand aus der Freiburger Aktion "Freiburg für Alle" der Non-Profit-Organisation "Lebensraum für Alle", ein Kompetenznetz, dessen Zielsetzung eine generationengerechte Gemeinschaft ist, die demographischen Wandel und Integration als Chancen für neue Lebensformen für junge und alte Menschen, gesund und mit eingeschränkter Mobilität begreift.

Darunter befinden sich unter anderem ArchitektInnen, ÄrztInnen, GerontologInnen, SpezialistInnen für Hörsysteme, Orthopäden, Wohnberatung, FachhändlerInnen und HandwerkerInnen für behindertengerechte Angebote, Tourismusfachleute, Vereine, Beratungszentren und Universitäten. Freiburgs für Alle::

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