Pfle

Fürsorge

Die Versorgung in stationären Pflegeeinrichtungen wurde weiter verbessert und auf alle pflegebedürftigen Patienten ausgedehnt. Eine Pflegeversicherung gibt Pflegebedürftigen die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wie und von wem sie betreut werden wollen. Wichtige Kennzahlen, detaillierte Tabellen, Publikationen, Pressemitteilungen und weitere Informationen zum Thema Pflege ge- und Wohnqualitätsgesetz (AVPfleWoqG). In Deutschland wird die Bevölkerung immer älter, weshalb in Zukunft immer mehr Menschen auf Pflege im Alter angewiesen sein werden. Auf diese Weise helfen wir Menschen in der Pflege.

Frauenbiographien an der Technischen Universität Wien

Diese Biographiestudie wurde im Rahmen des Projekts "Leaky Pipeline" entwickelt, das 2010 und 2011 unter der Federführung von Prof. Dr. Sabine Köszegi an der Technischen Hochschule Wien durchführt wurde. Vier Teilprojekte untersuchten, warum mehr weibliche als männliche Studierende ihr Hochschulstudium an der Uni Wien beenden, weniger weibliche als männliche Studierende eine wissenschaftliche Laufbahn an einer der Fachbereiche vor Ort beginnen und ob strukturell-institutionelle Bedingungen die Karrierechancen von weiblichen Studierenden behindern.

Auf der einen Seite scheint die frühzeitige Langzeitpräferenz der entscheidende Faktor für die geringe Studienbeteiligung von Frauen zu sein: Wer eine Berufsschule (BHS) oder eine weiterführende Schule besuchte, entscheidet sich eher für einen Studiengang in den Bereichen Technologie und naturwissenschaftlich. Die Fachliteratur bezieht sich in diesem Kontext auf die Gestaltung der Themen an AHS und BHS oder den gesellschaftlichen Background und die pädagogische Affinität der Erziehungsberechtigten (Radinger et al., 2010; Radinger et al., 2007).

Betrachtet man die Berufsentscheidungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlerinnen und fragt sich, warum solche mit entsprechender Berufsausbildung trotzdem weitaus seltener in naturwissenschaftlichen Berufen zu finden sind als die von Männern, werden weitere Aspekte deutlich: Der ideale Wissenschaftlertypus, vor allem in Wissenschaft und Technologie, ist mit stereotypen Männermerkmalen wie Vernunft oder Selbständigkeit gefüllt.

Darüber hinaus zeichnet sich in den Bereichen Technologie und naturwissenschaftliche Forschung ein Spannungsverhältnis zwischen Beruf und Privatleben ab: Naturwissenschaftliche und technische Berufe gehen lange Bildungswege und sind auf strenge "männliche" Studiengänge ohne Abstecher und (familienbedingte) Unterbrüche ausgerichtet (vgl. z.B. Metz-Göckel, 2009). Dies alles scheint es für die Frau schwierig zu machen, in einen von Männern dominierten Beruf wie eine wissenschaftliche Laufbahn in Technologie und Wissenschaft einzusteigen.

Abb. 2: Verlustquoten von Mädchen entlang der Universitätslaufbahn. Auch wenn die Anteile von Fachrichtung zu Fachrichtung unterschiedlich sind - zum Beispiel ist der Anteil der Studentinnen und Professoren in der Fachrichtung E-Technik mit 8,4% bzw. 0% sehr gering, in der Fachrichtung Bauwesen mit 50% bzw. 17% (Günther & Koeszegi, 2011) - weist die Gesamtquote ein ausgeprägtes Mißverhältnis auf.

Konkret ging es dabei um die Frage: Was heißt es, aus der Perspektive der Beteiligten an der Technischen Universität Wien zu lernen oder zu wirken? Inwiefern erfahren sie ihr Studien- und Berufsumfeld und wie erfahren sie ihre persönliche Karriere? Die Biographien von Wissenschaftlerinnen werden in einem gewissen sozialen und fachlichen Erwartungszusammenhang gestaltet und umgesetzt, so dass jede Biographie nicht nur einzelne Gesichtspunkte, sondern auch Schlussfolgerungen zu sozialen und fachlichen Randbedingungen erlaubt (Dausien, 2004; Rosenthal, 1995).

Es wurden 15 Personen befragt, bei denen die Stichprobe auf dem Grundsatz der Maximalvariation basierte (Patton, 1992, S. 172) und bei denen es sich um Personen unterschiedlichen Lebensalters, Familienstandes, Karrierestatus usw. handelte. Eine gewisse Familienvorbereitung und Vergesellschaftung mit Technologie führen zu einer guten Ausgangslage oder zu einem verstärkten Interesse von Seiten der Frau an Technologie. Dies und die emotionale Rückendeckung der Familien scheinen dazu zu ermutigen, einen "anderen" oder "ungewöhnlicheren" Weg einzuschlagen als jene zuhause.

Die fehlende Förderung von Wissenschaftlerinnen in ihrer (potenziellen) Doppelfunktion hat unter anderem zur Folge, dass sie sich gegen die wissenschaftliche Arbeit entscheiden oder dass ihr wissenschaftlicher Fortschritt unter der doppelten Belastung von Familien- und Berufsleben zu leiden hat. Der Verzicht von Frau auf einen wichtigen Punkt bei der Förderung ihrer beruflichen Laufbahn wegen ihrer ablehnenden Haltung gegenüber Vernetzung.

Diese beiden Beispiele wurden vor allem durch die besonderen narrativen Muster deutlich, die die 15 Damen in zwei Teilgruppen unterteilten. Für diese gilt es, als Wissenschaftlerin und nicht (!) als Wissenschaftlerin gesehen zu werden. Die sind sich ihrer Minderheitsrolle bewußt und reden darüber, daß sie sich wie ein Außenseiter empfinden oder daß sie als Ganzes eine besondere Rolle spielen.

Die Frau nimmt differenzierte Erfahrung sehr ernst, ärgert sich auch darüber, dass ihnen so etwas passiert und widersteht. Bei beiden haben die Damen eine große Ausdauer und einen guten Leistungsstandard. Zugleich aber zeichnen sich die Erzählfrauen vom Typ "Ich bin anders" durch ein Höchstmaß an Treue zur Einrichtung oder zu anderen Menschen aus.

Auf der anderen Seite neigen diejenigen nach dem Erzähl- und Karrieremuster "Mein ganzes Berufsleben ist normal" dazu, die Universität zu wechseln, wenn sie die besseren Karrieremöglichkeiten im Auge haben. Die Untersuchung des Materials zeigt das Schema, dass diejenigen Wissenschaftlerinnen, die sich ihrer (geschlechtsspezifischen) Unterschiede zu den männlichen weniger bewußt sind, weniger in den Hochschulkontext einfliessen.

sind schwerer zu vereinbaren als jene Mädchen, die ihre Karriere als normale und normale darstellen und sich mehr an ihr Arbeitsumfeld gewöhnen. Bei R. Becker & B. Kortendiek (Eds.), Handbook Women's and Genderforschung. Radinger, R., Schwäbisch, M., Bonisch, M., Gärtner, K., Gumpoldsberger, H., Lanz, H., et al. (2010). Das ist ein Vorhaben der Koordinierungsstelle für die Förderung von Frau und Geschlecht der Technischen Universität Wien.

Abschlussbericht: TU Wien.

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