Pflege von Angehörigen

Betreuung von Angehörigen

Wenn eine Person pflegebedürftig ist, fehlt den Angehörigen meist die Zeit für eine zeitraubende Suche nach wichtigen Dokumenten, Vollmachten, Formularen und Dokumenten. Gelegentlich bleiben Menschen ihr ganzes Leben lang pflegebedürftig und sind auf die Hilfe anderer angewiesen. Kann man sich zu Hause versorgen? Die Betreuung der Angehörigen zu Hause ist eine große Herausforderung. Und das nicht nur menschlich, sondern natürlich auch dann, wenn sich Arbeit und Pflege nicht mehr vereinbaren lassen oder wenn die finanzielle Situation angespannt ist.

Betreuung von Verwandten - Uni Bonn

Auch die Betreuung von Verwandten gehört zur Vereinbarung von Karriere und Familienleben. Haben Sie Ratschläge zur Kompatibilität von Arbeit und Betreuung, zur finanziellen Förderung, zur häuslichen Betreuung, zur Pflegezeit/Familienpflege oder zur Einordnung in die einzelnen Pflegestufen, oder benötigen Sie Hilfestellung beim Füllen von Pflegeberechtigungen, stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Interessenten erhalten auf den nachfolgenden Informationsseiten Hinweise, Hilfestellungen und Vorschläge zum Theme.

Erfahren Sie mehr über die nächsten Unterseiten. Welche Rechtslage gibt es für Beschäftigte mit pflegerischer Verantwortung? Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung (Stand 02/2017). Das zweite Pflegesteigerungsgesetz im Rahmen der Krankenpflegereform 2016/17 setzt die umfangreichste und weitreichendste Neuregelung der Krankenpflegeversicherung seit ihrer Einleitung um. Durch die Umrechnung auf den neuen Begriff "Pflegebedürftigkeit" gibt es keine Versorgungsstufen mehr.

Sie werden durch die fünf Pflegestufen ersetzt. Tritt eine Versorgungssituation unerwartet und unerwartet ein, müssen die Angehörigen oft rasch vorgehen. Informationen und Tips für Hochschulangehörige gibt es auf der nächsten Seiten. Krankenpflegeversicherung ist eine der Säulen der Sozialversicherung in der Bundesrepublik und wurde 1995 als obligatorische Versicherung aufgenommen. Es deckt das Risiko einer Versorgungslücke ab und stellt diverse Hilfsmittel für betreuungsbedürftige Patienten zur Verfügung.

Interessenten erhalten hier einen aktuellen Überblick über die wirtschaftlichen Vorteile der Pflegeversicherung. Nähere Informationen dazu erhalten Sie auf der linken Seite unter Pflegeverstärkungsgesetz I. Die Krankenkassen stellen ihren Versicherungsnehmern kostenlos Lehrgänge zur Verfügung. In den Kursen sollen grundlegende Kenntnisse in Theorie und Praxis für pflegebedürftige Familienangehörige vermittelt werden. Basis für die Einrichtung von Pflegehilfestellen ist der § 92 c Sozialgesetzbuch Nr. 6, der am 1. Juni 2008 im Zuge des Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes in Kraft getreten ist.

Zurzeit werden die Pflegeeinrichtungen in ganz Deutschland sukzessiv erweitert. Die folgende Übersichtsseite gibt Auskunft über die Krankheit. Sie wollen sich mit anderen Mitarbeitern auseinandersetzen, die sich auch um Angehörige kümmern?

Betreuung von Verwandten

Der Betreute muss zwei Jahre in die Krankenkasse einzahlen oder in den vergangenen 10 Jahren vor Antragsstellung eine Familienversicherung abgeschlossen haben, um die volle Pflegeleistung in Anspruch nehmen zu können. Zur Inanspruchnahme der Pflegeversicherungsleistungen muss die zu versorgende Pflegeperson oder ihr Betreuer einen entsprechenden Gesuch bei der Krankenkasse einreichen.

Das Pflegeversicherungsunternehmen ist bei der gesetzlichen Versicherung angesiedelt. Die Anmeldung kann informell sein, sollte aber in schriftlicher Form erfolgen, damit Sie über einen Nachweis des Eingangs der Unterlagen verfügt. Antragsformulare sind bei der Pflegeversicherung erhältlich. Nach Einreichung des Antrags bei der Pflegeversicherung wird diese den ärztlichen Service der Krankenkassen (MDK) mit der Beurteilung der Pflegebedürftigkeit beauftragen.

Im Anschluss an die Beantragung kommt ein MDK-Experte zum Patienten nach Haus und ermittelt, inwieweit Pflegebedürftigkeit besteht, um den Patienten in die unterschiedlichen Versorgungsstufen einordnen zu können. In der Pflegestufe wird geregelt, worauf ein Pflegebedürftiger Anspruch hat (Kostenübernahme für Pflegeleistungen, Ambulanz oder Teilstationärversorgung, Ersatzversorgung, Vorsorge und Stationärversorgung).

Bereite das Assessment gut vor, um die Anforderungen der zu betreuenden Personen zu klären! Da sollte es jemanden geben, der den Pflegebedürftigen gut kennen, denn es kommt oft vor, dass er sein Hilfsbedürfnis herunterspielt, weil es für ihn beschämend ist, nicht mehr alleine auf die Toilette gehen zu können.

Erstellen Sie ein Pflege-Tagebuch! Ein Muster ist auf Wunsch bei der verantwortlichen Pflegeversicherung erhältlich. Die Patienten werden dann je nach Ausmaß des ermittelten Hilfsbedarfs einer Versorgungsstufe untergeordnet. Abhängig von der Versorgungsstufe ist auch die Leistungshöhe der Pflegeversicherung unterschiedlich. Ein erheblicher Pflegebedarf besteht, wenn zumindest einmal am Tag bei wenigstens zwei Grundversorgungsaktivitäten (Körperpflege, Nahrung oder Mobilität) Hilfe benötigt wird.

Außerdem wird mehrmals wöchentlich Unterstützung für die häusliche Pflege gebraucht. Zudem muss der Betreute mehrmals wöchentlich bei der häuslichen Pflege mithelfen. Die Wochenarbeitszeit muss im Durchschnitt fünf Arbeitsstunden pro Tag umfassen, wovon vier Arbeitsstunden auf die Grundversorgung entfällt. Ist der Fonds bei der Klassifizierung nicht rasch genug, steht ein Recht auf einen unabhängigen Sachverständigen zu.

Bei der Pflegeversicherung werden die Bezüge in Nebenleistungen und Pflegebeihilfe aufgeteilt und je nach Versorgungsgrad berechnet. Der Betreute kann wählen, ob Sach- (Unterstützung durch Pflegedienste) oder Pflegebeihilfe in Anspruch zu nehmen ist, oder den Erhalt des Pflegegeldes mit dem Sachleistungsanspruch mischen. Grundvoraussetzung für den Erhalt von Pflegeleistungen ist, dass die Heimpflege selbst z. B. durch einen Verwandten gewährleistet ist.

Der Pflegezuschuss wird von der Pflegeversicherung an die betroffene Person übertragen und anschließend an die Pflegeperson weitergegeben. Nutzt eine Pflegedienstleistung auch eine Sacheinlage, wird das Betreuungsgeld in dem entsprechenden Prozentsatz gekürzt. Haben Sie sich entschlossen, Ihre Angehörigen selbst zu betreuen, haben Sie zunächst einmal ein Anrecht auf das oben erwähnte Betreuungsgeld.

Sie haben auch Anspruch auf eine Rente als Betreuer. Der Betrag hängt von der Schwere des Pflegebedarfs und dem Ausmaß der Pflegeaktivität ab. Sie müssen einen Verwandten für wenigstens 14 Wochenstunden betreuen und dürfen nicht mehr als 30 Wochenstunden arbeiten. Ihre Rentenversicherungsbeiträge übernimmt dann die Krankenpflegeversicherung.

Sie sind als Pflegekraft auch gegen Unfälle während Ihrer Pflegearbeit und in allen mit der Betreuung verbundenen Aktivitäten und Verfahren rechtlich versichert. Sollten Sie als Pflegekraft aufgrund von Krankheit oder Ferien nicht in der Lage sein, sich selbst zu versorgen, übernimmt die Pflegeversicherung die Nachsorge. Diese Berechtigung gilt für höchstens vier Kalenderwochen pro Jahr, wovon die Pflegeaktivität zum Nutzungszeitpunkt mindestens sechs Monate lang ausübbar ist.

Nach Eintreten des Pflegefalls haben HSD-Mitarbeiter die Gelegenheit, sich "Pflegezeit" zu gönnen. Stillzeit heißt, dass die Pflegekraft für einen Zeitraum von bis zu sechs Monate unbezahlten, sozialversicherten Urlaub von der Beschäftigung erhält. Pflegeberechtigung liegt vor, wenn ein naher Angehöriger zumindest die Pflegeklasse 1 hat und zuhause gepflegt wird.

Außerdem muss die Betreuungszeit dem Auftraggeber 10 Tage vor Beginn des Arbeitsverhältnisses in schriftlicher Form bekannt gegeben werden. Weiterhin muss angegeben werden, für welchen Zeitpunkt und in welchem Ausmaß die Betreuungszeit in Anspruch zu nehmen ist. Gemäß des Pflegezeitgesetzes gibt die Fachhochschule für Pflege von Angehörigen, die mit der pflegerischen Situation in Berührung kommen, die Chance auf eine dreimonatige Pause, um die pflegerische Situation zu formen und in diese hineinzuwachsen; bei Bedarf kann die pflegerische Zeit von drei auf sechs Monaten ausgedehnt werden.

Die Betreuungszeit ist nur für Angehörige der ersten Geraden und nur einmal pro Betreuungsfall möglich. Hier gibt es keine Ersatzleistung, es sei denn, das Pflegebeihilfe der zu betreuenden Personen wird auf das pflegende Familienmitglied umgelegt. Während der Stillzeit gibt es einen Entlassungsschutz! Für die Betreuung von Verwandten gibt es ein Recht auf kurzfristige Beurlaubung. Die Kurzzeitbefreiung kann nur einmal pro Patient in Anspruch nehmen.

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