Pflege von Angehörigen

Betreuung von Angehörigen

Pflegebedürftige und ihre Angehörigen müssen jedoch noch auf den neuen Begriff "Pflegebedürftigkeit" warten. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des Mangels an Pflegepersonal wird die Pflege durch Angehörige auch in Zukunft von zentraler Bedeutung sein. Das Betreuen einer nahen Person und die vielfältigen Aufgaben rund um die Pflege stellen eine extreme körperliche und geistige Belastung dar. Das bewundernswerte Wirken der pflegenden Angehörigen muss daher unterstützt werden. Oft genügen wenige freie Tage, um eine kurzfristige Betreuungslösung für einen akuten Notfall zu organisieren (Behördenbesuche, Beantragung der Pflegestufe, Begleitung von Transporten, Wohnortwechsel usw.

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Betreuung von Angehörigen: Uni Lausanne, Deutschland

Pflegebedürftigkeit - was nun? Bei Pflegebedürftigkeit kommt es oft zu Stress, Trauer und Überforderungen für den Betreffenden und seine Familienangehörigen. Mit der Pflegestation der Landeshauptstadt arbeiten wir zusammen, deren Mitarbeiter Sie in allen Belangen kompetent beraten und beantworten können. Das Personal der Betreuungsstelle bietet Einzelberatung für betreuungsbedürftige Menschen und für betreuende Verwandte an.

Darüber hinaus erhalten Sie auf der Startseite der Betreuungsstelle Hinweise zu allen Unterstützungsleistungen wie Haushaltshilfe, Verpflegung auf Rollen, ambulanter Betreuung, Tagesbetreuung, Kurzzeitpflegeeinrichtungen und Finanzierungsangeboten. Die Pflegestation der Hanse-Stadt betreut die Stadtbewohner. Weitere Pflegeeinrichtungen in Schleswig-Holstein sind hier zu sehen. Eine Pflegevorlesung in Lübeck soll im Frühjahr 2018 mit Frau Dr. med. Maria Brainkmann aus dem Pflegeheim im Schloss stattfinden.

Berufserfahrene Mediziner, Diplompsychologen, Sozialpädagogen, Rechtsanwälte und Krankenschwestern können sich beraten lassen. Die Pflege-Hotline ist rund um die Uhr erreichbar (auch an Sonntagen und Feiertagen). Das Bundesministerium für Familien, Seniorinnen und Senioren, Frau und Jugend unterstützt mit dem Demenzführer die Vernetzung von Demenzpatienten, ihren Verwandten und Bekannten sowie Spezialisten aus den Hilfsgewerbe.

Betreuung von Angehörigen: Was sind die Anforderungen der Werktätigen?

Betreuung von Angehörigen: Sukzessive wird die Lage der Pflegebedürftigen und ihrer Familie durch den gesetzlichen Rahmen verändert. Erwerbstätige Familienangehörige haben seit Beginn des Jahres 2015 Anrecht auf eine zehn tägige Kurzzeitpflege, für die die Pflegeversicherung eine Leistung als Lohnersatz zahlt. Alle Mitarbeiter können die maximale 10-tägige Kurzzeitpflegezeit (sog. Kurzzeitarbeitsprävention) in akuten Fällen mit dem Pflegegeld in Anspruch nehmen - auch in sehr kleinen Betrieben.

Es bedarf keiner vorherigen Genehmigung durch den Auftraggeber, es ist jedoch selbstverständlich, dass das Unternehmen unverzüglich informiert werden muss. Eine ärztliche Bescheinigung über die Notwendigkeit der Pflege ist auf Anfrage vorzulegen. Der Zuschuss von rund 90 % des Nettolohns - als Ausgleich für den Gehaltsverlust - wird bei der Pflegeversicherung des betreuungsbedürftigen Familienangehörigen beantrag.

Mitarbeiter in Unternehmen mit mehr als 15 Beschäftigten haben ein Anrecht auf Krankenpflege. Dabei wird unterschieden zwischen einem teilweisen oder vollständigen, unbezahlten Urlaub von drei Monaten zur Begleitung einer sterbenden Person (zu Hause oder in einem Krankenhaus o.ä.) und einer maximalen sechsmonatigen Betreuungszeit für Angehörige mit zumindest Stufe 1 im häuslichen Umfeld. Auch für die Betreuung von minderjährigen nahen Verwandten im häuslichen Umfeld oder außerhalb des Hauses gibt es einen Leistungsanspruch von bis zu sechs Monate.

Während der Betreuungszeit ist der Auftraggeber mindestens zehn Tage im Voraus über die Dauer und den Geltungsbereich der Befreiung zu informieren und die Notwendigkeit der Pflege nachzuweisen. Bei Arbeitszeitverkürzungen muss eine entsprechende Absprache mit dem Auftraggeber erfolgen. Ein zinsloser Kredit kann beim BAföG für die Dauer der Pflegeperiode angefordert werden, der binnen 48 Monate zurückzuzahlen ist.

Bei Unternehmen mit bis zu 15 Beschäftigten gibt es keinen rechtlichen Anreiz, ggf. muss eine Einzelvereinbarung mit dem Auftraggeber abgeschlossen werden. Unternehmen mit mehr als 25 Beschäftigten haben bis zu 24 Monate Pflege. In diesem Falle muss der Auftraggeber mindestens acht Wochen vorher in schriftlicher Form unterrichten. Hier steht ebenfalls ein zinsfreier Kredit des Bundesamtes für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFzA) zur Verfügung.

Verwandte sind nicht immer (wenn überhaupt) in der Lage, schwer kranke Menschen in ihren vergangenen Tagen und Tagen zu betreuen. Seniorenheime oder Spitäler sind in der Regel nicht mit Personal besetzt. Die Sterbehilfe wird mit dem Krankenhaus- und Palliativgesetz zu einem expliziten Baustein der gesetzlichen Sozialfürsorge.

Pflegeeinrichtungen sollen ab jetzt Kooperationsvereinbarungen mit Allgemeinmedizinern, Spezialisten und Hospiz-Dienstleistern unterzeichnen. Der finanzielle Anreiz für die Mediziner und die Pflicht der Häuser wirken bereits: Während im vergangenen Jahr als Familienmitglied ein Elternteil zum Sterben von einem Ambulanzhospiz dienst begleitet werden musste, wird dieser nun tatkräftig geboten oder "verschrieben".

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