Pflege von Angehörigen

Betreuung von Angehörigen

Wie Sie Ihre Pension mit der Betreuung von Verwandten steigern können - Leitfaden Mit dem neuen Flexi-Pensionsgesetz werden Pensionäre ausgezeichnet, die für ihre Familien sorgen. Diejenigen, die sich freiwillig um Verwandte kümmern, können so ihre Monatsrente verbessern. Dies trifft nun auch auf Pflegekräfte zu, die bereits im Ruhestand sind. Ein besonderer Trick des Gesetzgebers ist, dass so genannte Teilrentner nur auf ein einziges Prozente der Vollrente verzichtet werden können, um die volle Zusatzpension für ihre Pflegeleistungen zu erhalten.

Ein Jahr lang beträgt dieser Betrag bis zu 30 EUR pro Monat - auf Lebenszeit. Ab diesem Jahr unterliegen Pensionäre, die eine gewisse Mindestbetreuung einer häuslichen Pflegeperson "nicht erwerbstätig" sind, der obligatorischen Pensionsversicherung. Die Pflegeversicherung kümmert sich darum. Dies ist für zwei Gruppen von Menschen lukrativ: zum einen für Pensionäre, die vor Erreichung ihrer ordentlichen Altershöchstgrenze in den Ruhestand gehen, und zum anderen - sobald sie die Altershöchstgrenze erreicht haben - für Teilpensionäre.

Die Höhe der Zusatzrente für die Betreuerinnen und Betreuer ist von zwei Faktoren abhängig: dem Versorgungsgrad der betreuten Personen (mindestens Pflegestufe 2) und dem Leistungsumfang, den diese ebenfalls haben. Die Rentenentwicklung ist umso stärker, je größer der freiwillige Anteil der Pflege ist.

Sie liegt zwischen 5,40 und 29,86 EUR pro Jahr. Für den Bezug von Zusatzrentenbeiträgen für die Betreuung von Verwandten müssen unterschiedliche Bedingungen eingehalten werden. Voraussetzung ist, dass die "nicht-professionelle Heimpflege " für wenigstens zehn Wochenstunden, in der Regel an zwei Tagen in der Wöchentlichkeit, angeboten wird. Die DRV geht in der Regel davon aus, dass die Betreuung durch Angehörige "inaktiv" ist.

Ein finanzielles Ansehen, das der Patient dem Betreuer gibt, ist irrelevant. Pflegenachbarn oder Freunde können die Beitragszahlung auch dann verlangen, wenn sie nicht mehr als das Betreuungsgeld als wirtschaftliche Würdigung bekommen. Wenn sich zwei oder mehr Menschen die Versorgung teilen, wird der Versorgungsanspruch unter ihnen geteilt. - Beispiel: Mit 63 Jahren geht sie in den vorzeitigen Ruhestand, um ihren erkrankten Ehemann mit Pflegestufe 4 zu versorgen.

Der Ehemann bekommt nur Pflegebeihilfe, d.h. er nutzt keine Pflegeleistungen oder kombinierte Leistungen. Aufgrund der Beitragszahlung der Pflegekasse steigt deren zukünftige Rentenhöhe um 20,90 EUR pro Monat (alte Bundesländer) bzw. 20,01 EUR pro Jahr (neue Bundesländer). Dieser Trick mit der Altersteilzeit kommt zum Tragen, sobald die Pflegekraft ihre normale Altersbeschränkung erfüllt und eine vollständige Alterspension erlangt.

Für die Zahlung der Zusatzrentenbeiträge durch die Krankenpflegeversicherung muss die Pflegekraft von Voll- auf Teilrente umsteigen. Dies bedeutet, dass er nicht mehr 100 % seiner gesamten Pension erhalten kann. Doch schon ein prozentualer Erlass der Vollpension genügt, um den gesamten Beitragsvorsprung durch die Krankenpflege zu erreichen.

"â??Wer eine Verwandte unterhÃ?lt und nach Erreichung der regulÃ?ren Altersgrenze eine Teilrentenzahlung von beispielsweise 99 % in Anspruch nimmt, wird in der Pensionsversicherung selbstverstÃ? - Beispiel: Sie betreut ihre Krankenschwester mit Pflegestufe 5, die nur Pflegebeihilfe hat. Ihr volles Ruhegehalt würde 1000 EUR pro Monat ausmachen.

Allerdings beschließt sie, auf eine 99%ige Teilrentenzahlung ("990 Euro") umzusteigen. Aus diesem Grund wird Ihre Pension um 10 EUR pro Kalendermonat gekürzt. Bereits um ein Jahr wird die Altersrente jedoch um monatliche 29,86 EUR (alte Bundesländer) bzw. 28,59 EUR (neue Bundesländer) angehoben - zeitlebens. Denn, wie Björn Watermann vom DRV Oldenburg-Bremen erläutert, werden die Beiträge nach Erreichung des ordentlichen Rentenalters höher gezählt als in den Vorjahren.

Bereits ab dem darauffolgenden Jahr erhält der Anwärter die erhöhte pflegerische Vorsorge. "Die Rentnerin oder der Rentner können die vollständige Alterspension zu jedem Zeitpunkt oder längstens nach Beendigung der Betreuung erneut beantragen", sagt DRV-Sprecher Arnold. Anders als bei der Altersteilzeit beziehen Empfänger einer Vorruhestandsrente den Pflegegeldzuschuss nicht sofort im folgenden Jahr, sondern erstmalig bei Erreichung des ordentlichen Rentenalters.

Wichtige Hinweise für Pflegekräfte, die bereits vor dem Stichtag 31.01.2017 betreut wurden: - Tipp: Wenn die Krankenpflegeversicherung die Beiträge nicht selbstständig in die Pensionskasse übernommen hat, sollten sich die Betroffenen an uns wenden und ihre Forderungen durchsetzen.

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