Pflege von Angehörigen

Betreuung von Angehörigen

Mit wahnsinnigen Verwandten umgehen: Zum Einfluß gesellschaftlicher Differenzen - Dieter Karrer Niemand weiss besser als die Menschen selbst, was es heißt, sich um einen an Demenz erkrankten Verwandten zu kümmern. Das vorliegende Werk will den Betreffenden eine eigene Sprache sprechen und ihre Erfahrung aufzeigen. Auf den ersten Blick mögen diese Erlebnisse ganz persönlich erscheinen. Doch auf den zweiten Blick gibt es eine bestimmte Ordnung von Unterschieden, die verdeutlicht, dass die "Pflege eines wahnsinnigen Verwandten" je nach Stellung im gesellschaftlichen Umfeld etwas anderes sein kann.

Es geht nicht nur um Demenzkranke und ihre Angehörigen. Sie ist auch ein Werk über die Alltagslogik der sozialen Differenzen.

Es fehlt 1600 Pflegekräfte: Ausbildungsbeginn künftig mit 15 Jahren

LINZ. Schulung bisher nur mit 17 Jahren möglich - Meinungsverschiedenheiten in der Länderregierung über weitere Maßnahmen. Ein Megathema ist für unsere und künftige Generationen: Fürsorge in einer älter werdenden Welt. Zum Teil ist die Situation schon jetzt prekär. Noch bis 2025 werden 1600 Fachkräfte im Pflegebereich (Heime, Mobilheimbehandlungen, 24-Stunden-Support) nicht mehr angeboten, wenn nicht entgegengewirkt, so Anfragen der Sozialstellen.

VP Sozialsprecher Wolfgang Hattmannsdorfer kündigt bietet einen "großen Herbstfokus" zum Themenbereich Versorgung. Ein konkretes Maßnahmenpaket von SP-Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer beginnt jedoch bereits im November: Das Pilotexperiment Young Care. Das ist ein Dreifach- oder vierjährigen-Wartungskurs vierjährigen Schulabgänger. Dadurch reduziert sich der Eintritt in die Krankenpflegeausbildung auf 15 Jahre.

Gemäß des Sozialhilfegesetzes darf die Schulung grundsätzlich erst mit 17 Jahren beginnen. Schon im ersten Jahr ist es wichtig, dass die Jugendlichen einen Eindruck von der Betreuung erhalten, sagt Wilhelmine Steinbacher, Schulleiterin der Altenpflegeschule. Es gibt für diesen Pilotkurs, für den man ab Anfang des Septembers ankündigen kann. "Das ist die erste Lösung", sagt Gerstorfer.

Weiterhin sind sie für zum Beispiel ein Pflegekräfteagentur, mehr Anzeige und das Fortführung des Vereins. Modulares Training für Umstellung und Wiedereinstieg, Einbindung der Betreuung in den laufenden schulischen Betrieb und ein eigener Lehrerberuf für Betreuung nach schweizerischem Modell. Die Gerstorfer ist "sehr kritisch gegenüber der Pflegeausbildung gegenüber", da Ausbildungsstätten überfordert würden und die Arbeiten am Krankenpflegebett nach der EU-weiten Vereinbarung erst im 17.

Vom VP wird gesagt, dass unter 17-jährige auch andere Tätigkeiten übernehmen als unmittelbar am Klinikbett im Dienst sein könnten. Auch die Attraktivität des Pflegeberufes würde dürfte mit einer besseren Vergütung gestiegen sein. Das Einstiegsgehälter liegt zur Zeit zwischen ca. 1200 (Heimhilfe) und 2000 (Diplomanden) Euro Bruttowert pro Monat. In der Regel ist das der Fall. â??Gerstorfer sagt, es ist für höher Gehälter, fordert dies aber nicht zeitgemÃ?

Auch die Pflegeberufe punkten mit der Schaffung von Bedeutung, der Sicherung von Arbeitsplätzen und der Region. Die CP sagt, dass das Lohnschema und die im Jahr 2015 beschlossene Erhöhung zurzeit evaluiert werden. Den letzten Zuwachs gibt es im Jänner 2019. Über vier Jahre gab es für viele Beschäftigte um bis zu 250, mehr. In Oberösterreich sind rund 2.500 Menschen in der Altenpflege und Unterstützung tätig, davon 7.400 in den Seniorenheimen.

1.600: In Oberösterreich fehlt bis zum Jahr 2025 rund 1600 Pflegekräfte, die Anzahl von jährlichen Ausbildungsabschlüsse sollte nicht erhöht werden. Zur Zeit absolvieren ca. 380 Menschen pro Jahr eine Schulung im Bereich Pflege. Achtzigtausend pflegebedürftige Menschen geben es zur Zeit in Oberösterreich.

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