Pflege von Angehörigen

Betreuung von Angehörigen

Mit wahnsinnigen Verwandten umgehen: Zum Einfluß gesellschaftlicher Differenzen - Dieter Karrer Niemand weiss besser als die Menschen selbst, was es heißt, sich um einen an Demenz erkrankten Verwandten zu kümmern. Das vorliegende Werk will den Betreffenden eine eigene Sprache sprechen und ihre Erfahrung aufzeigen. Auf den ersten Blick mögen diese Erlebnisse ganz persönlich erscheinen. Doch auf den zweiten Blick gibt es eine bestimmte Ordnung von Unterschieden, die verdeutlicht, dass die "Pflege eines wahnsinnigen Verwandten" je nach Stellung im gesellschaftlichen Umfeld etwas anderes sein kann.

Es geht nicht nur um Demenzkranke und ihre Angehörigen. Sie ist auch ein Werk über die Alltagslogik der sozialen Differenzen.

Entschuldige mich

Ein neuer Mitarbeiter der Altenpsychiatrie hatte mit dem Verfahren begonnen. Die Grazer Staatsanwaltschaft untersucht nun die angebliche Misshandlung durch vier Krankenschwestern am Grazer Klinikum Südwest (ehemals Sigmund-Freud-Klinik). Die Ombudsfrau Renate Skledar wird ebenfalls anwesend sein. Gesundheitsminister Christopher Drexler (ÖVP) entschuldigt sich im Auftrag des Bundeslandes Steiermark: "Diese Vorkommnisse dürfen sich nicht in einem Spital ereignen und sind auch nicht zu rechtfertigen.

Vier Pflegekräfte des Krankenhauses "behandelten die Patientinnen in völlig unakzeptabler Weise" - man könnte von "Qual und Missbrauch" reden. Erfreut zeigte er sich, dass die Ereignisse von einem " mutigen Mitarbeiter " innerlich aufgedeckt wurden. Das Gefängnismanagement reagierte innerhalb weniger Wochen und informierte sowohl die Generalstaatsanwaltschaft als auch die Bevölkerung.

Nach Angaben des medizinischen Leiters des LKH-Standortes, Michael Lehofer, kann die Misshandlung in den vergangenen vier bis fünf Monate stattgefunden haben. Überwiegend nachts, wenn gewisse Betreuer zusammen im Einsatz waren. Die " Kronen " veröffentlichten am Donnerstag einen schockierenden Brief einer Frau: Ihr älterer Familienvater war im Juli nicht nur in der Grazer Altenpsychiatrie schlecht versorgt, sondern auch ernsthaft arbeitslos geworden.

Wir wissen von dem Vorfall, aber es gab keinen medizinischen Zwischenfall. "Im Krankenhaus hatten sich die Wertvorstellungen des Kranken stark verbessert: "Er erholte sich. Der Hauptangeklagte erschien nicht mehr im Hause, bei "fünf oder sechs Patienten" gibt es Anzeichen für (verbale) Angriffe. Die Ombudsstelle für Patient und Pflege wurde nicht vorab informiert.

Es gibt auch den Verdacht, dass die geriatrische Psychiatrie unter Personalmangel leidet. Dies lehnte Pflegedirektor Furlan ab: Es gibt 597,5 Stellen, die betreffende Klinik (Geriatrische Psychiatrie und Geriatrische Psychotherapie; 109 Betten) ist mit 23 Ärztinnen und Ärzten und fast 85 Pflegekräften ausgestattet. Die Nachtwache wird von acht Krankenschwestern geleistet für vier Abteilungen.

Drehxler: "In den Kassen sind 8633 Menschen in der Krankenpflege tätig und 99,9 Prozentpunkte von ihnen machen einen hervorragenden Job". An 365 Tagen im Jahr sind sie "mit viel Einfühlungsvermögen und Einsatz für die Patientinnen und Patienten da. Eine Krankenschwester und eine Ordensschwester kamen "wie zwei Racheengel", als sie nachts klingeln musste, weil sie auf die Toilette musste.

Von den (!) Betreuern wird gesagt, dass sie seit Monaten Menschen mißhandelt haben, sofern sie zusammen im Nachteinsatz waren: "Ich habe das nicht getan: Mündliche und körperliche Angriffe sind im Sachverhalt nachzulesen, bestätigt die Grazer Staatsanwaltschaft heute. Das Krankenhausunternehmen hatte die Daten des Mitarbeiters schnell an die Behörde weitergeleitet. Wir sprechen nicht von Schlägen, sondern beispielsweise von einem zu festen Griff, der in einem Falle zu einer Blutung führen soll.

Der Bürgerbeauftragte Günther Kräuter sprach am Sonnabend von seit Jahren bekannt gewordenen strukturellen Mängeln in der Psychiatrie: "Die Ombudsmannkommission am Landgericht Graz Süd-West-Standort Südwest hat schwerwiegende Beschwerden wie unzureichende Personalausstattung, kaum gezahlte Weiterbildung, vernachlässigte Deeskalationsausbildung, übermäßige Nebentätigkeit von Spezialisten und eine katastrophale strukturelle Lage aufgedeckt. Die Firmen Lehofer, Dexler & Co. und die Firma Thessaloniki wollten sich diese Anschuldigungen nicht gefallen lassen. in der Vergangenheit.

"Also, dass einst schwierige Patientinnen nicht zu uns kommen."

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