Pflege von Angehörigen

Betreuung von Angehörigen

Viele Gründe führen dazu, dass plötzlich oder in einem schleichenden Prozess eine selbständige Person zu einer pflegebedürftigen Person wird. Das Übernehmen der Pflege eines Angehörigen bringt oft eine Vielzahl von Veränderungen in der persönlichen Situation mit sich. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder Studium, aber auch die Betreuung von Angehörigen ist eine Herausforderung, bei der wir Sie gerne unterstützen möchten. Familienpflegezeit unterstützt Angehörige in Familienpflegefällen. Wenn es um "Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder Studium" geht, denken wir nach wie vor in erster Linie an Kinderbetreuung.

Mit Vollmacht und Dispositionen gut versorgt - Für den Notfall gerüstet

Dabei ist es oft ein Balanceakt, sich vollständig in die Arbeit zu integrieren und familiäre Pflichten zu erfüllen. Jetzt ist es wichtig, Mitarbeiter und Studenten mit betreuungsbedürftigen Familienangehörigen angemessen zu unterstützen. Mit Hilfe von Dispositionen und Handlungsvollmachten können ärztliche, pflegerische und finanzwirtschaftliche Vorschriften im eigenen Sinn erfasst werden. Dabei ist es oft ein Balanceakt, wenn man sich vollständig in die Arbeit einbringt und familiäre Bindungen einhält.

Im Notfall sind Vollmacht und Dekrete ein wichtiger Baustein, um gut gerüstet zu sein. Das Stabssekretariat für Vielfalt läd Sie und andere Interessenten ein, damit auch Sie die notwendigen Vorkehrungen für sich und Ihre Verwandten getroffen werden können: Der Anwalt André Greg von der Rechtsanwaltskanzlei Rechtanwälte Schule & Greifen - Partnergesellschaft in Chemnitz wird in seinem Referat auf die gesetzlichen Bestimmungen im Bereich der Vollmacht und Disposition zugehen.

Durch den Pflegeleitfaden wird nun erstmalig eine durchgängige Basis erstellt, die einen Weg durch das Gestrüpp von Regelungen, Fachausdrücken und Rechten weist. Die darin enthaltenen 6-Punkte-Notfallpläne bieten eine erste Orientierungshilfe, wenn in der Gastfamilie plötzlich Pflegebedürftigkeit auftritt. Suchen Sie Informationsmaterial zum Themenbereich Angehörige? Ab dem 01.01.2015 haben sich die rechtlichen Regelungen zum Themenkomplex "Vereinbarkeit von Arbeit und Pflege" verändert.

Betreuung von Verwandten

Gegenwärtig gibt es etwa 2,4 Mio. pflegebedürftige Menschen. Mehr als zwei Dritteln werden zu Hause versorgt, vor allem von einem Familie. Darüber hinaus werden rund 3 Mio. hilfsbedürftige Menschen erwartet, die Unterstützung erhalten, vor allem auch von Verwandten. Mit steigender Lebensdauer wird auch die Anzahl der hilfs- und pflegebedürftigen Menschen anwachsen.

Im Jahr 2020 werden schätzungsweise rund 2,9 Mio. Menschen versorgt werden müssen. Letztes Jahr wurde das Forschungsvorhaben "Lanceo - Balance-Oriented Performance Policy" beauftragt, Gemeindeangestellte, die sich um pflegende Verwandte oder betreuungsbedürftige Kinder kümmern, zu fragen, welche Schwierigkeiten bei der Vereinbarung von Arbeit und Betreuung entstehen und welche Hilfe durch den Arbeitgeber erwünscht ist.

Ab sofort: The research report "Die Life- und Arbeitituation pflegender Angehörige im Rahmen - Resultate einer explorativen Befragung v. Beschäftigen der Landeshauptstadt München" verfügbar is now (download links below). Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer betrachten die Hansestadt als sozialen Arbeitgeber. Besonders hervorgehoben werden die Sicherung der Arbeitsplätze, Entwicklungs- und Veränderungschancen innerhalb der Hansestadt, das umfassende Angebot an Teilzeitarbeit und die Teilzeit-Beratung.

Für die Teilnehmer wäre es unter anderem sinnvoll, wenn es eine breitere und individuellere Beratung, vorzugsweise aus einer einzigen Quelle, gibt. Zudem möchten die Teilnehmer, dass die Manager weiterhin auf das Problem aufmerksam gemacht werden. Anhand des Forschungsberichts prüft die Abteilung für Personalentwicklung und Organisation der Landeshauptstadt MÃ?

Hierzu gehören beispielsweise die Möglichkeit der zum 1. Jänner 2012 in Kraft getretenen Familienpflegeperiode und die Ergänzung des bestehenden Beratungs- und Betreuungsangebots insbesondere für pflegebedürftige Mitarbeiter. Die Mitarbeiter können ihre Arbeitszeiten über einen maximalen Zeitrahmen von zwei Jahren auf bis zu 15 Stunden pro Woche abkürzen.

Der Arbeitgeber zahlt den Zusatzbetrag (das ist die so genannte Betreuungsphase oder Familienpflegezeit). Der Arbeitnehmer muss nach der familiären Betreuungszeit den Zusatzbetrag des Arbeitgebers für einen der Betreuungsphase entsprechenden Zeitpunkt mit dem vor der Betreuungszeit gültigen Wochenstundensatz, jedoch mit einem reduzierten Lohn (sog. Nachbetreuungsphase), wieder auszahlen.

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