Pflege von Angehörigen

Betreuung von Angehörigen

Referat Chancengleichheit: Familienpflege Eine plötzliche Pflegebedürftigkeit in der Gastfamilie wirft zunächst viele Probleme auf. Und wie kann mein pflegebedürftiges Familienmitglied optimal betreut werden? Inwiefern kann ich meinen Job oder mein Lernen mit der Betreuung meines Lebensgefährten, meines Lebenspartners, meiner Mutter, meiner Eltern oder meiner Tochter verbinden? Gern unterstützen wir Sie bei allen weiteren Fragestellungen rund um das Themengebiet Betreuung und unterstützen Sie dabei.

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Heimpflege: die 5 bedeutendsten Rechte für Pflegebedürftige

Mit der liebevollen Fürsorge und Fürsorge der nahen Verwandten ist es möglich, den Wunsch vieler Menschen zu befriedigen und sie in ihren eigenen vier Mauern altern zu sehen. In Deutschland werden beispielsweise rund zwei Drittel aller hilfsbedürftigen Menschen von ihren Familien zu Haus versorgt und mitbetreut. Für die meisten Menschen ist die Sorge um den Menschen jedoch nicht nur eine Herzenssache, sondern auch eine große Herausforderung.

Damit wird das Familienleben der pflegebedürftigen Menschen auf den Kopf gestellt, denn vieles muss für die Betreuung aufbereitet und reorganisiert werden. Um sicherzustellen, dass pflegebedürftige Familienangehörige nicht übermäßig beansprucht werden, gibt es eine Vielzahl von Gesetzen zur Befreiung pflegebedürftiger Angehöriger, die ihnen staatlich unterstützt, sie finanziell unterstützt, ihnen hilft, mit den körperlichen und seelischen Lasten der Fürsorge zurechtzukommen und dafür sorgt, dass sie trotz der Betreuung ihrer Familienangehörigen oder Gro?

Menschen, die einen engen Verwandten zu Haus betreuen, haben daher unterschiedliche Ansprüche und Rechte - von der einfachen Beratung über die Förderung im pflegerischen Alltag bis hin zum Recht auf Ruhe. Zum Leistungsumfang der Pflegefonds zählen nicht nur Sachbezüge oder die Übernahme von bestimmten Betreuungskosten, sondern die Pflegefonds sind auch dazu angehalten, ihren betreuungsbedürftigen Versicherungsnehmern und ihren Familienangehörigen oder engen Verwandten eine persönliche Betreuungsberatung zu erteilen.

Neben einer Vielzahl von Geldforderungen haben pflegebedürftige Familienangehörige daher zunächst das Recht auf die Intensivmedizin. Es gibt speziell geschulte und kompetente Pflegefachberater für diese Therapie. Ihr Beratungsangebot umfasst z.B. die Leistungsberatung (auf Wunsch auch zuhause), die gemeinschaftliche Erarbeitung eines persönlichen Pflegeplans, Hilfestellung bei dessen Durchführung und Aktualisierung, Hilfestellung bei der Bewältigung bürokratischer Hemmnisse (z.B. Antragstellung) oder Ratschläge zu sinnvollen Angeboten und Vergünstigungen aus der Krankenpflegeversicherung zur Betreuung und Entlassung von Familienangehörigen.

Zusätzlich zur pflegerischen Beratung bieten die Krankenkassen seit Jänner 2016 kostenlose Fortbildungen an. Auch vor der gesetzlichen Änderung im Jänner gab es solche Lehrgänge, allerdings waren dies absolute Freiwilligenangebote der Pflegenden. Dies hat sich inzwischen verändert, so dass Ausbildungen in der Regel auch zu den obligatorischen Leistungen der Krankenpflegeversicherung zaehlen. Die Angehörigen erfahren dabei unterschiedliche Mobilisierungs- und Aufbewahrungsmethoden sowie rückenfreundliche Transferverfahren und bekommen wertvolle Hintergrundwissen über die Themen Nahrung, Prävention, Hilfsmittel, Rehabilitation, Krankenpflegeversicherung und Recht.

Das Betreuen von Verwandten ist nicht nur sehr zeitaufwendig, sondern auch kostenintensiv. Beispielsweise muss die Ferienwohnung teilumgebaut werden, es müssen diverse Pflegehilfsmittel gekauft werden (z.B. Pflegebett, Badehilfsmittel, etc.) oder es muss ein zusätzlicher Pflegefachmann eingestellt werden. Daher haben Menschen mit Pflegebedürftigkeit eine Fülle von unterschiedlichen Anforderungen.

Die Pflegeleistung ist eine der renommiertesten Geldleistungen der Pflegeversicherung, die ausbezahlt wird, wenn sich die betreuten Personen um ihre eigene Versorgung sorgen, z.B. indem sie sich von Verwandten versorgen ließen. Der Pflegezuschuss wird dem Patienten selbst gewährt, der ihn dann als Bestätigung an seine betreuenden Verwandten aushändigen kann.

Die Höhe des Pflegegeldes richtet sich nach der Schwere der Pflege. Gegenwärtig wird zwischen drei Betreuungsstufen unterschieden, für die ein Pflegezuschuss zwischen rund 250 und 730 EUR besteht. An die Stelle dieser Abgrenzung tritt ab 2017 eine Trennung zwischen fünf Versorgungsstufen, deren Höhe zwischen gut 300 EUR und fast 900 EUR anstieg.

Oft müssen im Appartement diverse Umbauarbeiten durchgeführt werden, damit das betreuungsbedürftige Familienmitglied zuhause betreut werden kann. Sie werden von der Pflegeversicherung als Maßnahme zur Wohnumfeldverbesserung gefördert, wenn sie notwendig sind, um die Heimpflege zu erleichtern oder den Menschen einen weitgehend eigenständigen Lebensstil zu geben.

Erforderliche Umstellungen werden daher von der Pflegeversicherung mit bis zu 4000 EUR gefördert. Die Kranken- und Pflegeversicherung übernimmt auch die Aufwendungen für eine Vielzahl von Hilfsmitteln oder Pflegehilfsmitteln. Dazu zählen unter anderem Pflegeliegen, Pfannen, Waschanlagen, Kinderrollstühle, Gehhilfen, Bügel im Haushalt und vieles mehr. Generell sind Pflegehelfer Mittel, die den Tagesablauf erleichtern und für die Betreuung einer hilfsbedürftigen Personen notwendig sind.

Es gibt für sie separate Verzeichnisse, die definieren, was als Hilfs- oder Pflegemittel gilt. Im Regelfall werden die Aufwendungen für Pflegehilfen von der Krankenpflegeversicherung übernommen, es entsteht jedoch eine Nachschusspflicht. Im Regelfall müssen zehn vom Hundert der anfallenden Gebühren zusätzlich bezahlt werden, höchstens jedoch 25 EUR. Wie so oft im Pflegesektor ist jedoch ein entsprechendes Gesuch Grundvoraussetzung für die Übernahme der Mehrkosten!

Die Pflege person(en) muss(n) oft ihren Job kündigen oder wenigstens einen kürzeren Job annehmen, um die Angehörigen zu betreuen. Um die eigene Altersvorsorge nicht zu beeinträchtigen, übernehmen die Pflegeversicherungen der betreuungsbedürftigen Personen zum Teil die Sozialhilfe. Vorraussetzung dafür ist jedoch, dass man als Betreuer gilt.

Dies ist immer dann der Fall, wenn die Betreuung mind. 14 Wochenstunden dauert. In der Arbeitslosen-, Unfall- und Pensionsversicherung wird ab 2017 die Sozialversicherung für Pflegekräfte weiter ausgebaut, so dass die Leistungsansprüche der pflegebedürftigen Familienangehörigen signifikant steigen werden. Zur Bewältigung des Pflegealltags und zur Vereinbarkeit von Arbeit s- und Familienleben gibt es vielfältige Fördermöglichkeiten.

Beispielsweise kann ein ambulanter Pflegeservice beauftragt werden oder die Verwandten können täglich an eine Institution geschickt werden. Mit der sogenannten Tagesbetreuung beispielsweise kann der Verwandte am Morgen vom Pflegeservice mitgebracht werden. Abhängig von der Höhe des Pflegebedarfs deckt die Krankenpflegeversicherung die Kosten für den Transportdienst und die tägliche Unterkunft.

Die Krankenpflegeversicherung deckt auch einen Teil der Unterstützungskosten durch einen stationären Krankenpflegedienst, je nach Versorgungsgrad oder -niveau. Zur Vereinbarkeit der Betreuung eines engen Verwandten mit dem Berufsstand gibt es auch einige arbeitsrechtliche Vorschriften über die Betreuungsbedürftigkeit von ihm.

Seit 2015 können die Mitarbeiter beispielsweise zehn Tage lang kurzzeitig freinehmen, um eine gute Betreuung zu gestalten oder die Betreuung in diesem Zeitraum zu garantieren. Die Lohnausfälle werden jedoch mit einem Pflegegeld ausgeglichen, so dass der Arbeitsausfall für den betreffenden Mitarbeiter nicht zu gravierend ist.

Die Angehörigen haben so die Gelegenheit, die Betreuung schnell zu gestalten und sich um die erforderlichen administrativen Maßnahmen zu bemühen. Dazu zählt aber auch die Antragstellung auf Pflegegeld. Zudem haben pflegerische Verwandte das Recht, in die Langzeitpflege zu gehen. Wahlweise ist auch Teilzeitarbeit (Pflegeteilzeit) möglich.

Dazu müssen sich die Vertragsparteien jedoch auf eine Arbeitszeitverkürzung einigen, bei der der Dienstgeber die Teilzeitpflege nur bei Vorliegen dringender betrieblicher Umstände ablehnen kann. Genauso bedeutsam wie finanzielle Unterstützung, Beratung, Ausbildung und Hilfe im täglichen Leben ist das Recht auf Ruhe, insbesondere für pflegebedürftige Verwandte. Das Betreuen von nahen Angehörigen erfordert viel Energie und ist mit starker körperlicher und seelischer Belastung behaftet.

Pflegebedürftige Familienangehörige haben daher auch Anspruch auf einen Urlaub, um sich für ein paar Tage zu erholen und neue Kraft zu schöpfen. Pflegebedürftige haben Anspruch auf 28 Tage Ruhezeit. Während dieser Zeit kümmert sich eine hauptamtliche Krankenschwester um das Familienmitglied. Auch diese Art der Versorgung, die in der technischen Terminologie Prävention genannt wird, wird von der Pflegeversicherung übernommen.

Schlussfolgerung: Wer enge Verwandte zu Haus versorgen will, wird nicht allein gelassen und hat viele verschiedene Rechte. Wichtigste Rechte sind der gesetzliche Rechtanspruch auf Einzelberatung, die Kostenübernahme (Umstellung, Pflegehilfsmittel), die Entrichtung von Pflege- und Pensionsbeiträgen, die arbeitsrechtlichen Möglichkeiten (Befreiung von der Betreuungsorganisation, Betreuungszeit, Teilzeitpflege) sowie das Recht auf Ersatzbetreuung im Krankheits- und Urlaubsfall.

Die Rechte der pflegenden Angehörigen wurden und werden durch neue Rechtsreformen ständig erweitert und verändern sich daher immer wieder.

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